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Felsennelken

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Felsennelken
Datei:Petrorhagia prolifera eF.jpg

Sprossende Felsennelke (Petrorhagia prolifera)

Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Nelkengewächse (Caryophyllaceae)
Tribus: Caryophylleae
Gattung: Felsennelken
Wissenschaftlicher Name
Petrorhagia
(Ser. ex DC.) Link

Die Felsennelken (Petrorhagia) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Die etwa 33 Arten sind von Europa und Nordafrika über West- bis Zentralasien verbreitet. Die Felsennelken ähneln der nahe verwandten Gattung Gipskräuter (Gypsophila).

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Dianthus prolifer — Flora Batava — Volume v4.jpg
Illustration aus Flora Batava, Volume 4 der Sprossenden Felsennelke (Petrorhagia prolifera)
Datei:Petrorhagia obcordata 02.JPG
Blüten von der Seite im Detail von Petrorhagia obcordata
Datei:Petrorhagia saxifraga sl13.jpg
Reife Kapselfrüchte und Samen der Steinbrech-Felsennelke (Petrorhagia saxifraga)

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Bei Petrorhagia-Arten handelt es sich um einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen.

Die Laubblätter sind sitzend und pfriemlich bis länglich-oval.<ref name="Hegi" />

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die Blüten stehen in Blütenständen in Form von Rispen oder in kopfig verkürzten Dichasien zusammen und sind von Außenkelchschuppen oder von Hochblättern umgeben.

Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter verwachsen und der Kelch ist 5- bis 15-nervig. Jede Blüte enthält zehn freie Staubblätter und zwei Griffel.<ref name="BallAkeroyd1993" />

Die Kapselfrüchte öffnen sich mit vier Zähnen.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Erstveröffentlichung des Namens erfolgte 1824 als Sektion Gypsophila sect. Petrorhagia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ser. durch Nicolas Charles Seringe in Augustin-Pyrame de Candolle: Prodromus Systematis Naturalis Regni Vegetabilis, 1, Seite 354; also innerhalb der Gattung Gypsophila. Den Rang einer Gattung Petrorhagia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Ser. ex DC.) Link wurde 1831 durch Heinrich Friedrich Link in Handbuch zur Erkennung der nutzbarsten und am häufigsten vorkommenden Gewächse, 2, Seite 235 veröffentlicht.<ref name="Tropicos" /> Weitere Synonyme für Petrorhagia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Ser. ex DC.) Link sind: Tunica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mert. & W.D.J.Koch, Kohlrauschia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kunth.<ref name="Euro+Med" />

Das Hauptverbreitungsgebiet der Arten findet sich im Mittelmeerraum. In Deutschland gibt es mit der Sprossenden Felsennelke (Petrorhagia prolifera) und der Steinbrech-Felsennelke (‘‘Petrorhagia saxifraga‘‘) nur zwei Arten.

Datei:Petrorhagia velutina Yallingup.jpg
Petrorhagia dubia
Datei:Petroragia nanteuilii closeup2 DehesaBoyalPuertollano.jpg
Petrorhagia nanteuilii
Datei:20170718Petrorhagia prolifera10.jpg
Sprossende Felsennelke (Petrorhagia prolifera)

Es gibt etwa 33 Arten von Felsennelken (Petrorhagia):<ref name="Euro+Med" />

Nutzung[Bearbeiten]

Vorlage:Hinweisbaustein Einige Arten werden als Zierpflanzen verwendet. Sie sind geeignet für Dach- oder Steingärten, auf trockenen, auch schotterigen und kiesigen Standorte.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Tropicos"> Petrorhagia bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Hegi"> Gustav Hegi et al.: Petrorhagia. In: . </ref> <ref name="Zander1994"> Robert Zander: Zander Handwörterbuch der Pflanzennamen. Hrsg. von Fritz Encke, Günther Buchheim, Siegmund Seybold. 15. Auflage, korrigierter Nachdruck der 14. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 1994, ISBN 3-8001-5072-7. </ref> <ref name="Euro+Med"> Karol Marhold: Caryophyllaceae. In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity, Berlin 2011. </ref> <ref name="VPG"> Panayiotis Dimopoulos, Thomas Raus, Erwin Bergmeier, Theophanis Constantinidis, Gregoris Iatrou, Stella Kokkini, Arne Strid, Dimitrios Tzanoudakis: Vascular Plants of Greece: An Annotated Checklist. (= Englera. 31). Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem/Hellenic Botanical Society, Berlin/Athen 2013, ISBN 978-3-921800-88-1, S. 81. </ref> <ref name="BallAkeroyd1993"> P. W. Ball, J. R. Akeroyd: Petrorhagia (Ser. ex DC.) Link. S. 224–227. In: Thomas Gaskell Tutin et al.: Flora Europaea. 2. Auflage, Band 1, Cambridge University Press 1993, ISBN 0-521-41007-X. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Felsennelken (Petrorhagia) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien