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Phạm Văn Đồng

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Datei:Phạm Văn Đồng 1972.jpg
Phạm Văn Đồng, 1972

Phạm Văn Đồng (Aussprache Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.[fam va ̯ɨn doŋ]; * 1. März 1906 in Đức Tân; † 29. April 2000 in Hanoi) war ein vietnamesischer Freiheitskämpfer und Politiker. Er war von 1955 bis 1976 Premierminister von Nordvietnam und von 1976 bis 1987 Premierminister des wiedervereinigten Vietnam.

Leben[Bearbeiten]

1925 schloss sich Phạm Văn Đồng als Student der revolutionären vietnamesischen Jugendbewegung von Hồ Chí Minh an,<ref name=":0">Hugues Tertrais, Krystyna Mazoyer, préface de Pierre Schœndœrffer: Atlas des guerres d’Indochine, 1940–1990 – De l’Indochine français à l’ouverture internationale (= Collection Atlas/Mémoires). Éditions Autrement/Le Mémorial de Caen/Ministère de la Défense, Paris 2004, ISBN 2-7467-0507-9, S. 63.</ref> aus der später die Kommunistische Partei Vietnams hervorging. 1929–1936 war er in der Gefängnisinsel Poulo Condor<ref name=":0" /> in französischer Haft. 1941 beteiligte er sich an der Gründung der Việt Minh.<ref name=":0" />

Nach der Revolution im August 1945 wurde er zunächst Finanzminister. 1946 beteiligte er sich an der Konferenz von Fontainebleau.<ref name=":0" /> Später wurde er Vizepremier und Außenminister von Nordvietnam, 1955<ref name=":0" /> schließlich Premierminister. Im Mai 1954 leitete er die Delegation der Việt Minh auf der Genfer Indochinakonferenz. Während des Vietnamkrieges nahm er an Friedensverhandlungen mit den Regierungen der US-Präsidenten Lyndon B. Johnson und Richard Nixon teil. Nach seinem Rücktritt aus Altersgründen 1987 rief er mehrfach Partei und Regierung zum Kampf gegen die grassierende Korruption auf.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Phạm Văn Đồng – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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