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Pillenfarne

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Pillenfarne
Datei:Pilularia globulifera - Thomé.jpg

Gewöhnlicher Pillenfarn, Abbildung aus Thomé: Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz

Systematik
Abteilung: Gefäßpflanzen (Tracheophyta)
Farne
Klasse: Echte Farne (Polypodiopsida)
Ordnung: Schwimmfarnartige (Salviniales)
Familie: Kleefarngewächse (Marsileaceae)
Gattung: Pillenfarne
Wissenschaftlicher Name
Pilularia
L.

Die Pillenfarne (Pilularia) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Kleefarngewächse (Marsileaceae).

Beschreibung, Ökologie und Standorte[Bearbeiten]

Datei:Pilularia globulifera detail.jpg
Gewöhnlicher Pillenfarn (Pilularia globulifera)

Pillenfarn-Arten gedeihen aquatisch in flachem Wasser, manchmal auch auf offenen schlammigen Böden, mindestens aber an zeitweise überschwemmten Standorten. Pillenfarn-Arten wachsen als ausdauernde krautige Pflanzen. Wie alle Kleefarngewächse bilden sie ein langes, auf dem Boden kriechendes Rhizom, welches sich dichotom verzweigt. An den Knoten dieser Hauptachse entspringen Wurzeln.

Die vom Rhizom nach oben abstehenden Blattwedel besitzen keine Blattspreite, sondern sind mehr oder weniger faden- oder binsenförmig. Hierdurch haben die Pflanzen einen grasähnlichen Habitus, können aber von Gräsern durch die zusammengerollten jungen Blattwedel unterschieden werden. Die Blätter sind binsenartig fadenförmig.

Die dunkel-braunen Sporokarpien sitzen seitlich neben dem oberen Ende kurzer, unterirdischer und unverzweigter Seitenzweige, die am Grunde der Blätter entspringen. Typisch für die Gattung Pillenfarne ist auch, dass die Sporokarpien nur zwei bis vier Sori enthalten, die wiederum Mikrosporangien und Makrosporangien enthalten. Bei Fruchtreife öffnet sich das Sporokarp mit zwei bis vier Klappen, je nach Anzahl der Sori, und entlässt seinen Inhalt eingebettet in einem gallertartigen Tropfen, in dem auch die Gametophyten wachsen und die Befruchtung stattfindet.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Pilularia wurde durch Carl von Linné 1753 in Species Plantarum, Tomus II, Seite 1100 und 1754 in Genera Plantarum, 5. Auflage, Seite 486 aufgestellt.<ref name="HasslerOnline" /><ref name="FoNA1993" /> Der Gattungsname Pilularia leitet sich vom Lateinischen Wort pilula = „kleiner Ball“ ab und bezieht sich auf das sphärische Sporokarp, das an Pillen erinnert.<ref name="FoNA1993" /> Typusart ist Pilularia globulifera Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.<ref name="Tropicos" />

Ein Synonym für Pilularia globulifera Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. ist Calamistrum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Kuntze nom. superfl.<ref name="HasslerOnline" /> Die Gattung Pilularia wurde manchmal auch in eine eigene Familie Pilulariaceae gestellt.

Die Gattung Pilularia enthält in einem stark disjunktem Areal seit 2023 etwa sieben Arten:<ref name="HasslerOnline" />

Quellen und weiterführende Informationen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Tropicos"> Pilularia bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="FoNA1993"> David M. Johnson: In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico, Volume 2: Pteridophytes and Gymnosperms. Oxford University Press, New York 1993, ISBN 0-19-508242-7. Pilularia Linnaeus. - textgleich online wie gedrucktes Werk. </ref> <ref name="HasslerOnline"> Michael Hassler: Taxon in Suchmaske eintragen bei World Ferns. – Synonymic Checklist and Distribution of Ferns and Lycophytes of the World. Version 19.2 vom März 2024. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Pillenfarne (Pilularia) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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