Präkursor-Proteine
Präkursor-Proteine (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. aus Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. ‚Vorläufer‘), auch Propeptide oder Präproteine, sind inaktive Präkursoren von Proteinen, welche durch mindestens eine posttranslationale Modifikation, eine proteolytische Spaltung einer Peptidbindung, in eine aktive Form überführt werden. Die Vorsilben Pro oder Präpro vor dem Namen des Proteins kennzeichnen den Präkursor.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. UniProtKB, abgerufen am 10. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „Vorlage:Str trim“</ref> Präkursor-Proteine entstehen zunächst in einer inaktiven Form und werden erst bei Bedarf und in situ durch spezifische Aktivierungs-Enzyme aktiviert.
Funktion der Präkursor-Peptidsequenz[Bearbeiten]
Generell verhindert die Präkursor-Sequenz die Aktivität des Proteins, manchmal allosterisch, indem sich dieser Bereich etwa über ein aktives Zentrum schiebt oder die Konformation des Gesamtmoleküls so beeinflusst, dass es nicht wirksam wird. In einigen Fällen (Insulin, Kollagen) sind diese Bereiche erforderlich für die funktionale Ausbildung der Konformation der Tertiärstruktur. Oft stellt das Präkursor-Protein eine Transportform oder eine Vorratsform dar. Die Abspaltung einer Peptidsequenz geht in aller Regel mit einer interaktiven Konformationsänderung einher.
Präkursor-Proteingruppen[Bearbeiten]
Prohormone[Bearbeiten]
Präkursor-Hormone werden auch oft als Prohormone bezeichnet, etwa Proinsulin, der Präkursor des Insulins.
Proenzyme[Bearbeiten]
Präkursor-Enzyme werden als Proenzyme oder Zymogene bezeichnet. Beispiele stellen Verdauungsenzyme, Gerinnungsfaktoren, spezifische Proteinasen wie die Prokollagenase<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> und einige Faktoren des Komplementsystems.
Präkursor-Strukturproteine[Bearbeiten]
Einige Strukturproteine entstehen zunächst als inaktive Präkursoren, welche erst in situ ihre aktive starre Form erhalten, wie Kollagen oder das Seidenprotein Fibroin.
Spezifische Aktivierungs-Enzyme[Bearbeiten]
Aktivierungs-Enzyme zur spezifischen Spaltung eines Präkursor-Proteins in ein Propeptid und ein aktives Protein sind Teil der posttranslationalen Modifikationen. Als Peptidasen sind sie Hydrolasen und gehören der EC 3.4.-.- an.
Beispiele[Bearbeiten]
Die Spaltung der Prokollagene erfolgt durch Prokollagen-Peptidasen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Dabei ist das Enzym Prokollagen-N-Endopeptidase (EC 3.4.24.14) bei der Abspaltung aminoterminaler Sequenzen erforderlich, während das Enzym Prokollagen-C-Endopeptidase (EC 3.4.24.19) carboxyterminale Prokollagen-Sequenzen abspaltet.
Die Aktivierung durch Abspaltung eines aminoterminalen Peptides vom Pro-Inselzell-Amyloid-Polypeptid (proIAPP) erfolgt durch das Prohormon-Convertase-Enzym<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> (EC 3.4.21.93).
Siehe auch[Bearbeiten]
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />