Rispelsträucher
Die Seite Vorlage:Taxobox/styles.css hat keinen Inhalt.
| Rispelsträucher | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Myricaria germanica 300906a.jpg
Deutsche Tamariske (Myricaria germanica) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Myricaria | ||||||||||||
| Desv. |
Die Rispelsträucher (Myricaria) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Tamariskengewächse (Tamaricaceae).<ref name="FoC" /> Die etwa dreizehn Arten sind in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel in Eurasien verbreitet.<ref name="FoC" /> Die einzige Art in Europa ist die Deutsche Tamariske (Myricaria germanica).
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Die Rispelsträucher sind meist sommergrüne, niedrige Sträucher, selten Halbsträucher. Sie besitzen wechselständige, schuppenförmige Laubblätter.
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Ihre Blüten stehen endständig in einfachen oder doppelten traubigen Blütenständen. Die Blüten sind fünfzählig. Es sind fünf lange und fünf kurze Staubblätter vorhanden.
Die dreifächerigen Kapselfrüchte enthalten viele Samen.
Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]
Die Gattung Myricaria wurde 1825 durch Nicaise Auguste Desvaux in Annales des Sciences Naturelles (Paris), Band 4, Seite 349 aufgestellt. Typusart ist Myricaria germanica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Desv. Synonyme für Myricaria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Desv. sind: Myrtama Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ovcz. & Kinzik., Tamaricaria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Qaiser & Ali.<ref name="FoC" />
Die etwa dreizehn Arten sind in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel in Eurasien verbreitet; davon zehn Arten in China, vier davon nur dort.<ref name="FoC" />
Es gibt etwa 13 Myricaria-Arten (Auswahl):
- Myricaria bracteata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Royle: Sie ist in Zentralasien, Afghanistan, Pakistan, Kaschmir, Indien, in der Mongolei, in der Inneren Mongolei, in Tibet und in den chinesischen Provinzen nordwestliches Gansu, Hebei, nordwestliches Ningxia, Qinghai, Shaanxi, Shanxi sowie Xinjiang verbreitet.<ref name="FoC" />
- Myricaria elegans Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Royle (Syn.: Tamaricaria elegans Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Royle) Qaiser & Ali, Myrtama elegans Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Royle) Ovcz. & Kinzik.): Es gibt etwa zwei Varietäten:<ref name="FoC" />
- Myricaria elegans Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Royle var. elegans: Sie kommt in Indien, Pakistan, im nordwestlichen Tibet und im südwestlichen Xinjiang vor.<ref name="FoC" />
- Myricaria elegans var. tsetangensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.P.Y.Zhang & Y.J.Zhang: Dieser Endemit gedeiht an Ufern von Fließgewässern in einer Höhenlage von etwa 3500 Metern nur im südöstlichen Tibet.<ref name="FoC" />
- Deutsche Tamariske, auch Deutsche Ufertamariske oder Rispelstrauch genannt, (Myricaria germanica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Desv., Syn.: Tamarix germanica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.): Sie kommt in den Europäischen Gebirgen, Kleinasien, Armenien, im Kaukasusraum, Iran und in Afghanistan vor.
- Myricaria laxiflora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Franch.) P.Y.Zhang & Y.J.Zhang: Sie kommt in den chinesischen Provinzen Hubei sowie Sichuan vor.<ref name="FoC" />
- Myricaria paniculata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.P.Y.Zhang & Y.J.Zhang: Sie gedeiht in Höhenlagen von 1000 bis 2800 Metern in Tibet und in den chinesischen Provinzen Gansu, westliches Henan, südöstliches Ningxia, Shaanxi, Shanxi, Sichuan sowie nordwestliches Yunnan.<ref name="FoC" />
- Myricaria platyphylla Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Maxim.: Sie gedeiht in Höhenlagen von 1300 Metern in der Inneren Mongolei und in den chinesischen Provinzen Ningxia sowie nordwestliches Shaanxi.<ref name="FoC" />
- Myricaria prostrata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hook. f. & Thomson: Sie ist in Zentralasien, in Pakistan, Indien, Tibet und in den chinesischen Provinzen Gansu, Qinghai sowie Xinjiang verbreitet.<ref name="FoC" />
- Myricaria pulcherrima Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Batalin: Sie kommt nur im südlichen Xinjiang vor.<ref name="FoC" />
- Myricaria rosea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.W.W.Sm.: Sie kommt in Nepal, Bhutan, Indien, südöstlichen Tibet und im nordwestlichen Yunnan vor.<ref name="FoC" />
- Myricaria squamosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Desv.: Sie kommt in Zentralasien, in Afghanistan, Pakistan, Indien, Tibet und in den chinesischen Provinzen Gansu, Qinghai, Sichuan sowie Xinjiang und vielleicht in Nepal vor.<ref name="FoC" />
- Myricaria wardii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C.Marquand: Sie kommt in Nepal und im südöstlichen Tibet vor.<ref name="FoC" />
Literatur[Bearbeiten]
- Schütt, Schuck, Stimm: Lexikon der Baum- und Straucharten. ecomed Verlagsgesellschaft mbH. Landsberg/Lech 1992.
- Qiner Yang, John Gaskin: Tamaricaceae. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China, Volume 13 – Clusiaceae through Araliaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2007, ISBN 978-1-930723-59-7. Myricaria, S. 58–68 – textgleich online wie gedrucktes Werk.
- Y. Wang, Y. F. Liu, S. B. Liu, H. W. Huang: Molecular phylogeny of Myricaria (Tamaricaceae): implications for taxonomy and conservation in China. In: Botanical Studies, Volume 50, 2009, S. 343–352. online.
- D. Zhang, Y. Zhang, John F. Gaskin, Z. Chen: Systematic position of Myrtama Ovcz. & Kinz. based on morphological and nrDNA ITS sequence evidence. In: Chinese Science Bulletin, Volume 51, Issue 1, 2006, S. 117–123. doi:10.1007/s11434-006-8215-y
Weblinks[Bearbeiten]
- Thomas Meyer, Michael Hassler: Datenblatt mit Fotos bei Mittelmeer- und Alpenflora.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="FoC"> Qiner Yang, John F. Gaskin: Tamaricaceae. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China, Volume 13 – Clusiaceae through Araliaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2007, ISBN 978-1-930723-59-7. Myricaria, S. 58–68 – textgleich online wie gedrucktes Werk. </ref> </references>