SuSE Linux
| SuSE Linux | |
|---|---|
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| Entwickler | SuSE Linux GmbH |
| Lizenz(en) | GPL und andere Lizenzen |
| Erstveröff. | März 1994 |
| Akt. Version | 10.1 (11. Mai 2006) |
| Abstammung | GNU/Linux ↳ SLS ↳ Slackware ↳ jurix ↳ S.u.S.E. Linux |
| Architektur(en) | i586, Alpha-AXP, PowerPC, AMD64, Intel-Itanium, IBM S/390 |
| Installationsmedium | 6 CDs und 1 DVD |
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SuSE Linux, auch S.u.S.E. Linux, war eine Linux-Distribution der SuSE Linux GmbH (Gesellschaft für Software- und Systementwicklung mbH), heute SUSE S.A., die für den deutschsprachigen Markt konzipiert war. Sie wurde mit der Übernahme durch Novell 2006 durch das Projekt openSUSE abgelöst.
Editionen[Bearbeiten]
Für Endbenutzer wurden in den Versionen 7.0 bis einschließlich 9.1 drei Produktlinien angeboten:<ref name="Linux Magazin 30 Jahre">Markus Feilner: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 8. Februar 2026.</ref>
- Personal: kostengünstig mit eingeschränktem Programmumfang
- Professional: mit zusätzlicher Server- und Entwicklungs-Software
- Campus: kostengünstigere Professional-Version ohne Handbuch
Geschichte[Bearbeiten]
Die erste Versionsnummer 4.2 bezieht sich auf die Zahl 42 aus dem Roman Per Anhalter durch die Galaxis.<ref name="Linux Magazin 30 Jahre"/> Kennzeichnend für die Distribution war das Installations- und Konfigurationsprogramm YaST, das sowohl über eine grafische als auch eine textbasierte Oberfläche verfügt.<ref>Nico Lumma: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 12. Januar 2026, abgerufen am 8. Februar 2026.</ref>
Mit der Version 5.0 im Juni 1997 wurde die Unterstützung von ISDN-Karten verbessert und das Paketformat auf RPM umgestellt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 9. Mai 1997, abgerufen am 2. Februar 2026.</ref> S.u.S.E. Linux wurde neben der Intel-80386-Plattform ab der Version 6.1 auch auf die DEC-Alpha-AXP-Plattform portiert.<ref>Christian Klaß: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 12. Juli 1999, abgerufen am 2. Februar 2026.</ref> Ab Version 6.3 auch auf die PowerPC-Plattform.<ref>André von Raison: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 5. Januar 2000, abgerufen am 2. Februar 2026.</ref> Zudem wurden nun PCI-Komponenten korrekt erkannt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 19. November 1999, abgerufen am 8. Februar 2026.</ref>
In Version 7.1 wurde YaST 2 verbessert. Unter anderem ließen sich Windows-Partitionen für Dual-Boot-Installationen verkleinern.<ref>Mirko Dölle: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 8. Februar 2026.</ref> Die Distribution wurde auf sieben CD-ROMs ausgeliefert.<ref>Mirko Lindner: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 19. Februar 2001, abgerufen am 8. Februar 2026.</ref>
Mit Version 8 lieferte man KDE 3 aus.<ref>Mirko Dölle: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 1. November 2005, abgerufen am 8. Februar 2026.</ref> Mit Version 8 gelang es dem Xbox-Linux-Team eine grafische Oberfläche auf der Spielekonsole darzustellen.<ref>Hartmut Gieselmann: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 3. September 2002, abgerufen am 1. Mai 2026.</ref> Ab Version 8.1 lieferte man als erste Linux-Distribution Unterstützung für ACPI aus.<ref name="heise ACPI">Oliver Diedrich: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 27. September 2002, abgerufen am 1. Mai 2026.</ref> Auch die Einbindung von WLAN-Karten, USB 2.0 und FireWire wurde automatisiert. Über passive ISDN-Karten ließ sich mittels CAPI ein Fax verschicken.<ref>Oliver Diedrich: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 18. September 2002, abgerufen am 1. Mai 2026.</ref> Version 8.2 lieferte ein HBCI-fähiges GnuCash und Moneyplex aus. Zudem war es bereits während der Installation mit YaST möglich Sicherheitsupdates einzuspielen.<ref>Oliver Diedrich: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 11. März 2003, abgerufen am 1. Mai 2026.</ref>
Für SUSE 9.1 wurden erstmals umfassende ISO-Abbilder der Distribution zum Download angeboten<ref>Jens Ihlenfeld: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 21. Juni 2004, abgerufen am 2. Februar 2026.</ref> und die AMD-Athlon-64-Architektur unterstützt.<ref>Oliver Diedrich: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 4. Juni 2004, abgerufen am 2. Februar 2026.</ref> Erstmals wurde auch die Konformitität zur Linux Standard Base bescheinigt.<ref>Rene van Bevern: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 9. April 2004, abgerufen am 3. Februar 2026.</ref>
Mit SUSE Linux 10 wurde parallel zur Verkaufspackung ohne das Suffix Professional eine freie Version SUSE Linux OSS veröffentlicht.<ref>Marcel Hilzinger: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 13. Juni 2025, abgerufen am 5. Juli 2026.</ref> Unter Federführung von Novell wurde die Anzahl der Medien und Handbücher reduziert.<ref>Mirko Lindner: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 5. Juli 2026.</ref> Version 10.1 entfernte proprietäre Kerneltreiber etwa für AVM-DSL oder ISDN-Karten. Das von Novell entwickelte AppArmor wurde stärker integriert.<ref>Oliver Diedrich: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 11. Mai 2006, abgerufen am 5. Juli 2026.</ref> Für die Paketverwaltung wurde weiterhin YaST 2 verwendet, aber dessen Unterbau gegen libzypp getauscht.<ref>Marcel Hilzinger: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 18. März 2006, abgerufen am 5. Juli 2026.</ref> Ab Version 10.2 wurde das Projekt in openSUSE umbenannt und als Gemeinschaftsprojekt weitergeführt.<ref>Alexandra Kleijn: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 13. Juli 2006, abgerufen am 5. Juli 2026.</ref> Im November 2007 endete die Unterstützung für SUSE Linux. Der SUSE Linux Enterprise Server hingegen wurde weitergepflegt.<ref>Kristian Kißling: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 20. September 2007, abgerufen am 5. Juli 2026.</ref>
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S.u.S.E. Linux 5.1 mit FVWM
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SuSE Linux 6.1 mit KMahjongg aus KDE 1.1
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SuSE Linux 7 mit KDE 2
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SuSE Linux 8 mit KDE 3
Versionen[Bearbeiten]
| Version | Veröffentlichung | Kernel | LSB | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|
| 1.0 | März 1994 | 1.0.0 | – | |
| 1.0.9 | Juli 1994 | 1.0.9 | – | |
| 11/94 | November 1994 | – | Auf Slackware-Basis | |
| 4/95 | April 1995 | 1.2.9 | – | |
| 8/95 | August 1995 | – | ||
| 9/95 | September 1995 | – | Linux aktuell, erschien alle 2 Monate, deutsche Slackware-Distribution der S.u.S.E. GmbH | |
| 11/95 | November 1995 | 1.2.13 | – | Erstes S.u.S.E. Linux |
| 4.2 | Mai 1996 | 1.2.13, 1.3.93 | – | Erstes offizielles S.u.S.E. Linux |
| 4.3 | September 1996 | 2.0.18 | – | |
| 4.4 | November 1996 | 2.0.25 | – | |
| 4.4.1 | Februar 1997 | – | ||
| 5.0 | Juni 1997 | 2.0.30 | – | Basiert auf RPM |
| 5.1 | November 1997 | 2.0.32 | – | |
| 5.2 | 23. März 1998 | 2.0.33 | – | |
| 5.3 | 9. Oktober 1998 | 2.0.35 | – | |
| 6.0 | 21. Dezember 1998 | 2.0.36 | – | ALICE-Autoinstallation |
| 6.1 | 7. April 1999 | 2.2.5 | – | Unterstützung für AXP-Plattform |
| 6.2 | 12. August 1999 | 2.2.10 | – | |
| 6.3 | 25. November 1999 | 2.2.13 | – | Unterstützung für PowerPC |
| 6.4 | 27. März 2000 | 2.2.14 | – | |
| 7.0 | 27. September 2000 | 2.2.16 | – | |
| 7.1 | 24. Januar 2001 | 2.2.18, 2.4.0<ref>Oliver Diedrich: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 26. Januar 2001, abgerufen am 8. Februar 2026.</ref> | – | Erste Version auf DVD. |
| 7.2 | 15. Juni 2001 | 2.2.19, 2.4.4 | – | |
| 7.3 | 13. Oktober 2001 | 2.4.10 | – | |
| 8.0 | 22. April 2002 | 2.4.18 | – | Erste Version von AutoYaST für automatische Installation<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] users.suse.com, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 30. April 2010; abgerufen am 19. Oktober 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| 8.1 | 30. September 2002 | 2.4.19 | – | Unterstützung für ACPI<ref name="heise ACPI"/> |
| 8.2 | 7. April 2003 | 2.4.20 | – | |
| 9.0 | 15. Oktober 2003 | 2.4.21 | – | Unterstützung für AMD64 |
| 9.1 | 23. April 2004 | 2.6.4 | 1.3 | Unicode (UTF-8) vollständig implementiert |
| 9.2 | 25. Oktober 2004 | 2.6.8 | 2.0 | |
| 9.3 | 16. April 2005 | 2.6.11.4 | – | |
| 10.0 | 6. Oktober 2005 | 2.6.13<ref name="Spiegel">Peter Zschunke: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 3. November 2005, abgerufen am 5. Juli 2026.</ref> | 3.0 | Unterstützung durch das openSUSE-Projekt<ref name="Spiegel"/> |
| 10.1 | 11. Mai 2006 | 2.6.16.13 | – | Am 13. Oktober 2006 wurde SUSE Linux 10.1 erneut als „Remastered-Edition“ veröffentlicht, welche alle bis dahin freigegebenen Updates enthielt.<ref>Andreas Jaeger: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] opensuse.org, 13. Oktober 2006, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 31. März 2017; abgerufen am 7. Januar 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
Legende: Alte Version | ||||
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Linkkatalog zum Thema SuSE Linux bei curlie.org (ehemals DMOZ)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />