Schwimmfarne
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| Datei:Salvinia auriculata3.JPG | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
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| Ség. |
Die Gattung Schwimmfarne (Salvinia) gehört zu den Schwimmfarngewächsen und besteht aus zehn bis zwölf Arten, die überwiegend in den Tropen beheimatet sind (Ausnahme: Australien). Schwimmfarne kommen in stehenden oder langsam fließenden Gewässern vor. Einzige europäische Art ist der Gemeine Schwimmfarn Salvinia natans.
Beschreibung[Bearbeiten]
Schwimmfarne sind zwischen 2 und 20 cm große, an der Wasseroberfläche treibende Pflanzen. Sie breiten sich geschlechtlich durch Sporen und vegetativ durch Ausläufer aus; letztere Vermehrungsweise kann zu einem großflächigen Überwuchern der Wasseroberfläche führen.
Jede Einzelpflanze besteht aus horizontal wachsenden Achsen mit dreizähligen Wirteln von Blättern. Von diesen sind zwei als rundliche oder ovale Schwimmblätter ausgebildet; das dritte ist fein zerteilt, reicht einige Zentimeter nach unten und übernimmt als sogenanntes Wasserblatt die Rolle einer Wurzel. Es ist aber nicht im Grund verankert.
Systematik[Bearbeiten]
Die Gattung Salvinia wurde von dem italienischen Botaniker Pier Antonio Micheli im Jahr 1729 zu Ehren des italienischen Philologen Antonio Maria Salvini (1653–1729) benannt.<ref name="Burkhardt2018" />
Es gibt zehn bis zwölf Arten:<ref name="Checklist" />
- Rundblättriger Schwimmfarn (Salvinia auriculata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Aubl.), Heimat: Mexiko, Bermuda-Inseln, Westindien, Mittelamerika und Südamerika.<ref name="GRIN" />
- Salvinia biloba Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raddi, Heimat: Brasilien, Bolivien und Paraguay.<ref name="GRIN" />
- Kapuzenartiger Schwimmfarn (Salvinia cucullata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Roxb. ex Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Bory), Heimat: Indien, Indonesien, Thailand, Myanmar, Kambodscha und Vietnam.<ref name="GRIN" />
- Salvinia cyathiformis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Maxon, Heimat: Trinidad.
- Salvinia hastata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Desv., Heimat: Kenia, Tansania, Malawi, Mosambik, Madagaskar und Réunion.<ref name="GRIN" />
- Salvinia herzogii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.de la Sota: Sie kommt in Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay vor.<ref name="GRIN" />
- Salvinia minima Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Baker: Sie kommt ursprünglich in Mexiko, in der Karibik, Guatemala, Honduras, Belize, El Salvador, Nicaragua, Panama, Kolumbien, Ecuador, Venezuela, Brasilien, Bolivien, Peru, Paraguay, Uruguay und im nördlichen Argentinien vor.<ref name="GRIN" /> In Nordamerika weithin eingebürgert.
- Salvinia molesta Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mitchell, Heimat: Brasilien, in den Tropen und Subtropen weithin eingebürgert, kommt auch in den Niederlanden vor.
- Gemeiner Schwimmfarn (Salvinia natans Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) All.),<ref name="ITIS" /> Heimat: Europa, Nordafrika, Asien.
- Salvinia nymphellula Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Desv., Heimat: Westafrika.
- Langblättriger Schwimmfarn (Salvinia oblongifolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mart.), Heimat: Brasilien.
- Salvinia radula Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Bak.: Sie kommt in Panama, Kolumbien, Ecuador, Venezuela, Brasilien, Bolivien und Paraguay vor.<ref name="GRIN" />
- Salvinia sprucei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kuhn; Sie kommt in Panama, Kolumbien, Venezuela, Trinidad und im nördlichen Brasilien vor.<ref name="GRIN" />
Als Aquarienpflanzen werden Salvinia auriculata (Kleinohriger Schwimmfarn), Salvinia cucullata (Kapuzenartiger Schwimmfarn) und vor allem Salvinia molesta (Lästiger Schwimmfarn), aber auch Salvinia oblongifolia (Langblättriger Schwimmfarn) kultiviert.<ref>Christel Kasselmann: Aquarienpflanzen. Ulmer Verlag, Stuttgart 1995; 2., überarbeitete und erweiterte Auflage 1999, ISBN 3-8001-7454-5, S. 414–416 und 468.</ref>
Quellen[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- D. S. Mitchell, P. A. Thomas: Ecology of water weeds in the neotropics: an ecological survey of the aquatic weeds Eichhornia crassipedes and Salvinia species, and their natural enemies in the neotropics. In: Technical papers in hydrology. Band 12. Unesco, Paris 1972 (online [PDF; 2,6 MB; abgerufen am 6. November 2007]).
- Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Arten und Sorten. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
- Clifton E. Nauman: Salvinia. In:
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Checklist">Michael Hassler, Bernd Schmitt: Checklist of Ferns and Lycophytes of the World. Karlsruhe (online [abgerufen am 7. November 2013] Webseite).</ref> <ref name="ITIS">Salvinia im Integrated Taxonomic Information System (ITIS)</ref> <ref name="Burkhardt2018"> Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen. Erweiterte Edition. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018. [1] </ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> </references>
Weblinks[Bearbeiten]
- Verbreitung von Salvinia molesta in den Niederlanden (niederländisch)
- Salvinia - Weed of National Significance (PDF, englisch)
- Bionische Beschichtung hilft Schiffen, Sprit zu sparen. Materialien nach Vorbild des Schwimmfarns könnten den Treibstoffverbrauch massiv reduzieren. – Pressemitteilung der Universität Bonn vom 4. Mai 2010