Anemonopsis macrophylla
Die Seite Vorlage:Taxobox/styles.css hat keinen Inhalt.
| Anemonopsis macrophylla | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Anemonopsis macrophylla | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Anemonopsis | ||||||||||||
| Siebold & Zucc. | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Anemonopsis macrophylla | ||||||||||||
| Siebold & Zucc. |
Anemonopsis macrophylla ist die einzige Art der Pflanzengattung Anemonopsis innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Anemonopsis macrophylla ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 60 bis 100 Zentimetern erreicht. Es wird ein Rhizom gebildet. Die Laubblätter sind zweifach bis vierfach gefiedert. Die Fiederblättchen sind bei einer Länge von 5 bis 10 Zentimetern eiförmig-lanzettlich und ihr Rand ist unregelmäßig gesägt oder gelappt.
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Die Blütezeit reicht von Juli bis August. Im Blütenstand sind die nickenden Blüten sind auf langen Blütenstielen angeordnet. Die zwittrige Blüten ist bei einem Durchmesser von 20 bis 40 Millimetern radiärsymmetrisch. Die äußeren Blütenhüllblätter sind länglich bis elliptisch und stehen fast waagerecht ab, die inneren Blütenhüllblätter dagegen sind verkehrt-eiförmig und aufrecht.
Vorkommen[Bearbeiten]
Anemonopsis macrophylla kommt nur auf der japanischen Insel Honshū vor. Sie gedeiht in lichten, sommergrünen, feuchthumosen Wäldern.
Taxonomie[Bearbeiten]
Die Gattung Anemonopsis wurde 1845 durch Philipp Franz von Siebold und Joseph Gerhard Zuccarini in Abhandlungen der Mathematisch-Physikalischen Classe der Königlich Bayerischen Akademie der Wissenschaften München, Band 4, Teil 2, Seite 182–183 mit der Erstbeschreibung der Art Anemonopsis macrophylla aufgestellt.
Nutzung[Bearbeiten]
Anemonopsis macrophylla wird selten als Zierpflanze für Gehölzgruppen genutzt. Sie ist mindestens seit 1877 in Kultur.
Belege[Bearbeiten]
- Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8, S. 117.