Zum Inhalt springen

Bittereschengewächse

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Simaroubaceae)

Die Seite Vorlage:Taxobox/styles.css hat keinen Inhalt.

Bittereschengewächse
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:

Simarouba versicolor

Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Rosiden
Eurosiden II
Ordnung: Seifenbaumartige (Sapindales)
Familie: Bittereschengewächse
Wissenschaftlicher Name
Simaroubaceae
DC.

Die Bittereschengewächse (Simaroubaceae) sind eine Pflanzenfamilie innerhalb der Ordnung der Seifenbaumartigen (Sapindales). Es gibt Arten dieser Familie fast in den gesamten Tropen. Die bekannteste, auch in Mitteleuropa häufig als Zierpflanze gepflanzte Art ist der Götterbaum (Ailanthus altissima), der zum Verwildern neigt.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Quassia amara - Köhler–s Medizinal-Pflanzen-117.jpg
Illustration aus Köhler's Medizinalpflanzen von Quassia amara

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Es sind Bäume oder Sträucher. Bei vielen Arten ist die Rinde bitter (auch getrocknet, also auch bei Herbarbelegen); auch das Holz und die Samen sind bitter. Die wechselständig und spiralig angeordneten Laubblätter sind selten einfach (beispielsweise bei einigen Quassia-Arten), meist gefiedert. Die Blattränder sind glatt. Nebenblätter fehlen meist.


Datei:Simaroubaceae distribution.svg
Verbreitungskarte der Familie Simaroubaceae

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Sie sind meist zweihäusig (diözisch) oder einhäusig (monözisch) getrenntgeschlechtig; manchmal gibt es auch eingeschlechtige und zwittrige Blüten an einem Exemplar. Die Blüten stehen einzeln oder zu vielen in einfachen oder zusammengesetzten, unterschiedlich aufgebauten Blütenständen zusammen.

Die kleinen bis winzigen, meist eingeschlechtigen, selten zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und drei- bis fünfzählig (selten bis zu achtzählig). Die Kelchblätter sind meist an ihrer Basis verwachsen. Selten fehlen Kronblätter. Meist ist ein Diskus vorhanden. Es sind selten ein (beispielsweise Brucea), meist zwei Kreise mit meist fünf (drei bis acht) Staubblättern vorhanden. Bei Amaroria ist nur ein Fruchtblatt vorhanden; meist sind zwei bis fünf, selten bis zu acht Fruchtblätter vorhanden, die frei sind oder zu einem Fruchtknoten verwachsen sind; sie sind immer oberständig. Es ist eine Samenanlage je Fruchtblatt vorhanden. Einer, zwei bis fünf, selten bis zu acht Griffel sind vollkommen frei oder teilweise verwachsen.

Es werden sehr unterschiedliche Früchte ausgebildet: Wenn die Fruchtblätter nicht verwachsen sind, sind die Früchte beeren-, steinfrucht- oder flügelnussartig; es können Spaltfrüchte oder Sammelfrüchte sein. Sind die Fruchtblätter verwachsen, dann können Kapselfrüchte, Beeren, Steinfrüchte oder Flügelnüsse („Samara“) gebildet werden.

Datei:Ailanthus altissima3.jpg
Blütenstand des Götterbaumes (Ailanthus altissima)
Datei:Castela emoryi fruit.jpg
Castela emoryi mit Früchten
Datei:Eurycoma longifolia 1.jpg
Eurycoma longifolia
Datei:Southern wild flowers and trees (Page 110, Plate XXXIX) BHL23630290.jpg
Illustration von Leitneria floridana
Datei:Picrasma quassioides .jpg
Picrasma quassioides

Systematik[Bearbeiten]

Die Familie der Simaroubaceae wurde 1811 durch Augustin-Pyrame de Candolle in Nouveau Bulletin des Sciences, publié par la Société Philomatique de Paris, 2, S. 209 aufgestellt, dort „Simarubeae“ geschrieben. Typusgattung ist Simarouba Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Aubl.<ref name="Tropicos" /> Die Taxa der früheren Familien Ailanthaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Arnott) J.Agardh, Castelaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.J.Agardh, Holacanthaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Engler, Leitneriaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Benth. & Hook.f., Quassiaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Bertolini, Simabaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Horan., Soulameaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Endl. werden hier eingeordnet.

In der Familie Simaroubaceae gibt es 21<ref name="GRIN" /> bis 22 Gattungen mit 95 bis 100 Arten:

Nicht mehr bei den Simaroubaceae eingeordnet werden:<ref name="GRIN" />

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Tropicos"> Simaroubaceae bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="POWO"> Datenblatt Simaroubaceae bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science. (Mit den neuesten Datensätzen aus Brian Stannard: Simaroubaceae. In: Flora of Tropical East Africa, 2000.) </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Bittereschengewächse (Simaroubaceae) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien