Zum Inhalt springen

Sop’s Arm

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Sop's Arm)
Sop’s Arm
Lage in Neufundland und Labrador
Sop’s Arm (Neufundland und Labrador)
Sop’s Arm (Neufundland und Labrador)
Sop’s Arm
Staat: Kanada Kanada
Provinz: Neufundland und Labrador
Region: Census Division No. 5
Koordinaten: 49° 46′ N, 56° 53′ WKoordinaten: 49° 46′ N, 56° 53′ W
 {{#coordinates:49,7737|−56,881|primary
dim=25000 globe= name= region=CA-NL type=city
  }}
Fläche: 7.42 km²
Einwohner: 157 (Stand: 2016)
Bevölkerungsdichte: 21,2 Einw./km²

{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ist eine Siedlung (Designated place) auf Neufundland im Südosten der Great Northern Peninsula an der White Bay nahe der Mündung des {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Die Einwohnerzahl betrug beim Zensus 2016 157.<ref name="statcan" /> Fünf Jahre zuvor waren es noch 197 Einwohner.<ref name="statcan" /> Der Ort wird beim Zensus der Subdivision G der Census Division No. 5 zugeordnet.<ref name="statcan" />

Geschichtliches[Bearbeiten]

Der Ort wurde in den 1950er und 1960er Jahren von der nahe gelegenen Insel Sops Island dorthin verlegt. Dabei wurden zum Teil ganze Gebäude mitgenommen. Die Grundlage hierfür war eines von mehreren Umsiedlungsprogrammen der damaligen Regierung von Neufundland und Labrador unter {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), welche die ganze Provinz betrafen.

Ein erheblicher Teil der Bevölkerung lebte bis dahin in verstreuten, sehr kleinen Ansiedlungen, die häufig nur per Schiff zu erreichen waren, die auf Neufundland meist als {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bezeichnet werden. Die Regierung versprach sich von diesen Programmen unter anderem eine verbesserte wirtschaftliche Entwicklung der Provinz sowie eine Senkung der Kosten für öffentliche Bildung, für die Postzustellung, für den Transport von Gütern und anderem mehr. Im Falle von Sops Island traten hinzu, dass die Wasserversorgung auf dieser Insel eingeschränkt war, sowie, dass die Insel im Frühjahr wegen Eisgangs nicht zu erreichen war, was auch eine Einschränkung für die Gesundheitsversorgung der Einwohner darstellte.

Die kleinteilige Siedlungsstruktur auf Neufundland lässt sich darauf zurückführen, dass die ersten Siedler meist Fischer waren, die sich nahe geeigneter Fanggründe ansiedelten und ihr Auskommen dann durch den Handel von selbst gefangenem Fisch gegen andere Güter sowie durch Selbstversorgungswirtschaft erzielten und das schwer zugängliche Neufundland erst spät mit Straßen erschlossen wurde. So fiel es auch kaum ins Gewicht, wenn sich ein Outport auf einer vorgelagerten Insel befand, da der Verkehr meist sowieso über den Seeweg abgewickelt wurde.

Sops Island[Bearbeiten]

Datei:Sops Island.jpg
Häuser auf Sops Island

Die Vorgängersiedlung auf Sops Island existierte bis Mitte der 1950er Jahre und konnte eine Schule, zwei Kirchen sowie Friedhöfe und ein Sägewerk vorweisen. 1921 lebten dort 85 Einwohner<ref>"Newfoundland 1921 Census: Sops Island, St. Barbe District" auf Newfoundland's Grand Banks - abgerufen am 22. April 2016</ref> und 1935 war die Einwohnerzahl auf 220 gestiegen. Inzwischen gibt es auf der Insel nur noch weniger als zehn Sommerhäuser, die meist Familien der ursprünglichen Insulaner gehören. Die Westseite der Insel ist üppig bewaldet, während die Ostseite felsig und karg ist; zu ihrer Fauna gehören auch Elche<ref>Der amerikanische Elch (Alcis alcis) wurde im späten 19. Jahrhundert nach Neufundland eingeführt: Memorial University of Newfoundland: Newfoundland and Labrador Biosphere, Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Parks Canada: Gros Morne National Park - A Place Mammals Can Call Home (Memento vom 15. Mai 2007 im Internet Archive) - beides abgerufen am 22. April 2016</ref> und Karibus.

Wirtschaftliches[Bearbeiten]

Nachdem in Corner Brook eine Papiermühle eröffnet worden war, gewann neben der Kabeljau-Fischerei die Forstwirtschaft an Bedeutung, für die um Sop’s Arm Holz geschlagen wird. Überdies ist der Main River lokal für Freizeitmöglichkeiten wie Wildwasser-Kajak-Fahren und Lachsfischen bekannt.

Sonstiges[Bearbeiten]

Etwa 100 km entfernt, um den Deer Lake, scheinen sich die am nördlichsten gelegenen für den Ackerbau tauglicheren Böden des aufgrund seiner allgemeinen Geologie als »The Rock« bezeichneten Neufundlands zu befinden.<ref>dazu: W. Stewart WALLACE: Agriculture in Newfoundland(to 1949) in ed., The Encyclopedia of Canada. Newfoundland Supplement, Toronto, University Associates of Canada, 1949, 104p., pp. 1. (veröffentlicht auf den Seiten des Marianopolis Colleges) - abgerufen am 22. April 2016</ref>

In der Nähe von Sop's Arm wurden Gruben aufgefunden, von denen der Ortsansässige Kent Budden behauptet, dass es sich bei ihnen um Fanggruben für die Kariboujagd handele, die von Skandinaviern der Wikingerzeit angelegt worden seien. Einige renommierte Forscher unterstützen diese Ansicht (insoweit). Diese Gruben zeigte Watson Budden, der Onkel des oben Genannten, bereits 1961 Helge Ingstad, der zusammen mit seiner Frau Anne Stine Ingstad die Siedlung bei L’Anse aux Meadows ausgrub, die etwa 200 Kilometer entfernt ist. Zwei der Gruben wurden 2010 von einer Forschergruppe um Jónas Kristjánsson archäologisch untersucht. Die Ausgrabung erbrachte aber keine zwingenden Belege dafür, dass diese Gruben von Skandinaviern der Wikingerzeit angelegt wurden. Gleichwohl argumentieren sie in ihrer Studie für diese Möglichkeit. Dies, unter anderem, weil die Nutzung solcher Jagdgruben sich in Norwegen sehr häufig nachweisen lässt, während sich für so eine Form der Grubenjagd durch indianische oder eskimoische Kulturen kaum Hinweise fanden. Indessen bauten die Beothuk durchaus Fanggatter für die Jagd auf Karibous und für andere entfernte Teile Kanadas finden sich Angaben, dass einige Inuit Fallen im Schnee gebaut haben. In einem anderen Teil der Studie argumentieren sie anhand der einschlägigen Angaben in der isländischen Literatur und der topographischen Gegebenheiten an der Ostküste Neufundlands, dass es sich bei dem Gebiet bei Sop's Arm um Straumsfjordr handele.<ref name="actaarch">Jónas Kristjánsson, Bjarni F. Einarsson, Kristján Jónasson, Kevin McAleese and Þór Hjaltalín, "The First Attempted Settlement in North America", "Falling into Vinland", Acta Archaeologica 83.1, December 2012, pp. 145–77, pp. 148–53, doi:10.1111/j.1600-0390.2012.00627.x.</ref>

Vorheriges wird dadurch getrübt, dass Herr Budden einige recht zweifelhafte Artefakte in einem „Wikingermuseum“ präsentierte, darunter ein ‚Sonnenstein‘, der auf der Rückseite eine eingeritzte Karte Neufundlands aufweise und überdies noch – so wohl der Besitzer in einer online verfügbaren Eigenpublikation – von Thorfinn Karlsefni höchstselbst mit dessen Initialen signiert worden sein soll.

Kevin McAleese, Kurator für Archäologie und Ethnologie am Provinzmuseum von Neufundland und Labrador, der an der genannten Studie beteiligt war, äußerte, dass von keiner anderen Kultur auf dem Gebiet bekannt ist, dass sie derartige Gruben angelegt hat, um zu jagen, aber er bezweifele, dass Buddens Artefakte den Wikingern zuzuordnen sind.<ref>Owen Jarus, "Searching for the Vikings: 3 Sites Possibly Found in Canada", Live Science, April 18, 2016.</ref><ref name="actaarch" />

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="statcan" >Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Sop's Arm, Census 2016.] Statistics Canada, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Dezember 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> </references>