Sperenzien
Sperenzien (Diminutiv: Sperenzchen<ref Name="Kluge">Kluge: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 23. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 1999, ISBN 3-11-016392-6, S. 777.</ref>) ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für Argumente oder Handlungen, mit denen jemand eine Verzögerung oder Behinderung eines Vorhabens verursacht in der Hoffnung ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), das Vorhaben zu verhindern. Das Wort ist ein Pluraletantum.
Synonyme[Bearbeiten]
Der Ausdruck wird synonym für Ausflüchte oder Schwierigkeiten oft in der Form „mach doch keine Sperenzien“ oder „er/sie macht Sperenzien“ verwendet. Umgangssprachliche Synonyme sind Umstände<ref Name="Kluge" />, Fisimatenten, Mätzchen, Zicken. Der Ausdruck wird nicht nur auf Personen bezogen, sondern auch für Gegenstände verwendet: „Der Motor macht Sperenzien“ (der Motor läuft nicht rund).
Etymologie[Bearbeiten]
Das Wort ist volksetymologisch abgeleitet von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) bzw. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value),<ref>Ewald Harndt: Französisch im Berliner Jargon. Stapp Verlag, Berlin 1977, 9. Auflage 1987, ISBN 3-87776-403-7, S. 52.</ref> der Hoffnung oder Erwartung, dass die Sperenzien die gewünschte Wirkung haben.
Möglicherweise ist das Wort kontaminiert mit sich sperren.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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