Liste von Staatstheatern
Vorlage:Hinweisbaustein Als Staatstheater werden Theaterhäuser bezeichnet, die unter staatlicher Verwaltung der Bundesländer stehen. Die Länder sind der im Namen gemeinte „Staat“, oft als Nachfolger von Königreichen und anderen historischen Gebietskörperschaften. Bei den Staatstheatern handelt es sich um Sprechtheater und Musiktheater, meist jedoch Mehrspartentheater.<ref name=":0">Christian Roseck: Theater als Orte kultureller Bildung: Eine Programmanalyse von Bildungsangeboten an Theatern in Deutschland. 2024, doi:10.18445/20240525-222346-0 (fernuni-hagen.de [abgerufen am 7. Juli 2024]).</ref>
Deutschland[Bearbeiten]
In Deutschland existieren folgende Staatstheater:
Baden-Württemberg[Bearbeiten]
Bayern[Bearbeiten]
- München: Bayerische Staatsoper
- München: Bayerisches Staatsschauspiel am Residenztheater
- München: Staatstheater am Gärtnerplatz
- Augsburg: Staatstheater Augsburg
- Nürnberg: Staatstheater Nürnberg
- Regensburg: Staatstheater Regensburg
Berlin[Bearbeiten]
- Berlin: Deutsche Oper
- Berlin: Deutsches Theater
- Berlin: Friedrichstadt-Palast
- Berlin: Komische Oper
- Berlin: Maxim Gorki Theater
- Berlin: Staatsoper Unter den Linden
- Berlin: Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater
- Berlin: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Brandenburg[Bearbeiten]
Hamburg[Bearbeiten]
- Deutsches Schauspielhaus
- Hamburgische Staatsoper
- Kampnagel<ref>Elena Philipp: Kampnagel wird Hamburgs viertes Staatstheater. Abgerufen am 26. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Thalia Theater
Hessen[Bearbeiten]
- Darmstadt: Staatstheater Darmstadt
- Kassel: Staatstheater Kassel
- Wiesbaden: Hessisches Staatstheater Wiesbaden
Mecklenburg-Vorpommern[Bearbeiten]
Niedersachsen[Bearbeiten]
- Braunschweig: Staatstheater Braunschweig
- Hannover: Niedersächsisches Staatstheater Hannover
- Oldenburg: Oldenburgisches Staatstheater
Nordrhein-Westfalen[Bearbeiten]
Rheinland-Pfalz[Bearbeiten]
Saarland[Bearbeiten]
Sachsen[Bearbeiten]
Thüringen[Bearbeiten]
- Meiningen: Staatstheater Meiningen
- Weimar: Deutsches Nationaltheater<ref>DNT wird Staatstheater. 19. Juli 2007, abgerufen am 16. Oktober 2014.</ref>
Bayern hat die Schaffung eines weiteren Staatstheaters in Würzburg angestoßen, diesen Prozess bisher jedoch noch nicht abgeschlossen.<ref>Regensburg hat jetzt ein Staatstheater – Ritterschlag für eine Erfolgsgeschichte. Abgerufen am 8. Mai 2026.</ref> Die Bundesländer Bremen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen verfügen über keine Staatstheater.<ref name=":0" /> Das Schauspielhaus Düsseldorf wird paritätisch von Stadt und Land getragen.<ref>Theater in Nordrhein-Westfalen. In: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. 2024, abgerufen am 7. Juli 2024.</ref>
Theater in öffentlich rechtlicher Verfassung (KdöR) oder als GmbH werden in Deutschland dann nicht als Staatstheater bezeichnet, wenn es sich um kommunale Einrichtungen handelt, wie bei Stadttheatern. Auch die Landesbühnen fallen in eine eigene Kategorie. Die Verfassung hat lediglich Bedeutung für die Verträge und Vergütung fest oder befristet angestellter Mitarbeiter des technischen oder künstlerischen Hauspersonals.
Einen historischen Sonderfall stellt das Nationaltheater Mannheim dar. Gegründet wurde es vom Kurfürsten als „stehende Bühne“ mit festem Ensemble in der Nachfolge des höfischen Theaters, lag also in staatlicher Hand. Doch bereits 1839 wurde es vollständig der städtischen Verantwortung unterstellt und ist damit heute das älteste kommunale Theater der Welt. Zu den frühesten kommunalen Theatern gehört auch jenes von Freiberg (Sachsen). Bis 1945 existierten die Staatstheater von Breslau und Danzig.
Rumänien[Bearbeiten]
In Rumänien bestehen:
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
- Öffentlich finanzierte Musiktheater in Deutschland (Kartografische Darstellung des Deutschen Musikinformationszentrums) (PDF; 172 kB)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />