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FC Stade Lausanne-Ouchy

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(Weitergeleitet von Stade Lausanne-Ouchy)
Stade Lausanne-Ouchy
Logo FC Stade Lausanne-Ouchy seit 2021
Basisdaten
Name FC Stade Lausanne-Ouchy
Sitz Lausanne-Ouchy
Gründung 1895, 1918, 1. Juli 2000
Auflösung 1916, 1999
Präsident Vartan Sirmakes
Website fcslo.ch
Erste Fussballmannschaft
Cheftrainer Slowenien Dalibor Stevanović
Spielstätte Centre sportif de Vidy; seit 2021:
Stade Olympique de la Pontaise (provisorisch)
Plätze 4'200
15'850
Höchste Liga Challenge League
2025/26 4. Platz
Heim
Auswärts

Der FC Stade Lausanne-Ouchy ist ein Fussballclub aus der Schweiz und entstand am 1. Juli 2000 aus der Fusion von FC Stade Lausanne und FC Ouchy. Er ist im Lausanner Quartier Ouchy beheimatet. Der Club spielt im Centre sportif de Vidy, das Platz für 4'200 Zuschauer bietet. Die Mannschaftsfarben bei Heimspielen sind Rot-Rot-Rot, bei Auswärtsspielen Schwarz-Schwarz-Schwarz.

Lausanne-Ouchy spielte in der Saison 2023/24 in der Super League und trägt aus Lizenzgründen seine Heimspiele derzeit im Stade Olympique de la Pontaise in Lausanne aus.

Geschichte[Bearbeiten]

1895–1916: FC La Villa Ouchy[Bearbeiten]

1895 als FC La Villa Ouchy von Max Auckenthaler<ref>Volker Kluge: Putting a Face to an «Unknown». In: Journal of Olympic History. 2015, S. 15 (PDF; 77 kB)</ref> gegründet, war er eines der Gründungsmitglieder des Schweizerischen Fussballverbandes. In der ersten Saison 1897/98 spielte der Verein in der Serie A, der damals höchsten Spielklasse, doch folgte noch im gleichen Jahr der Abstieg in die Serie B. 1916 verschwand der FC La Villa Ouchy, wie viele andere alte Vereine, aus dem Fussball.

1918–1999: FC Ouchy Olympic[Bearbeiten]

Zwei Jahre später wurde der Nachfolgeverein ins Leben gerufen. Der FC Ouchy Olympic spielte in den Saisons 1922/23 – 1943/44 in der 1. Liga, der dritthöchsten Schweizer Spielklasse (die 1898/99 – 1929/30 noch als Serie C, 1930/31 als 3. Liga und von 1931/32 bis 1943/44 als 2. Liga bezeichnet wurde). Ab 1944/45 begann dann die Talfahrt, 1970/71 fand man sich in der 4. Liga (damals sechsthöchste Liga) wieder. 1971/72 stieg der Club in die 3. Liga und 1980/81 in die 2. Liga auf. Bis zum Konkurs spielte der FC Ouchy genannte Verein in der 2. Liga.

1901–2000: FC Stade Lausanne[Bearbeiten]

Der Verein wurde 1901 als FC Signal Lausanne gegründet und spielte in Sauvablin (daher der Name «Signal»), in Pontaise und dann in der Avenue de Cour. 1923 war der FC Signal Champion seiner Gruppe in der Serie Promotion (zwischen Serie A und B). 1926 entstand der FC Stade Lausanne aus der Fusion von FC Signal und Cercle des Sports (1907 als Cercle Haltérophile de Lausanne gegründet, ab 1917 Cercle des Sports athlétiques und 1918 Cercle des Sports).

Er wurde 1929 Meister der Gruppe West 2 der Serie Promotion und gewann den Final gegen den Meister der Gruppe West 1, FC Monthey, mit 6:1 und 5:1. Den Aufstieg in die Serie B verpasste er nur knapp in der Barrage gegen den Letzten der Serie A West, den FC Fribourg: der FC Stade Lausanne verlor nach 2:4 und 3:1 im Entscheidungsspiel mit 2:3. 1938 stieg er in die 3. Liga ab, 1945–46 in die 1. Liga auf. Von 1956 bis 1959 spielte er in der 2. Liga und stieg 1959 wieder in die 1. Liga auf. 1968 fiel er in die 2. Liga zurück. Er kehrte 1975 in die 1. Liga zurück. Der Verein bestritt vier NLB-Aufstiegsfinals (derzeit: Challenge League) und verlor diese.

Seit 2000: FC Stade Lausanne-Ouchy[Bearbeiten]

Datei:Logo FC Stade Lausanne-Ouchy.jpg
Logo von 2000 bis 2021

Am 1. Juli 2000 wurde ein neuer Versuch gestartet, mit der Gründung des Vereins FC Stade Lausanne-Ouchy. Es gelang der Aufstieg aus der 2. Liga interregional in die 1. Liga. 2015 erreichte man dort Platz 1, unterlag jedoch im finalen Aufstiegsspiel zur Promotion League dem SC Kriens mit 2:2 und 0:1. Auch 2016 wurde der Gruppensieg erreicht, der Verein scheiterte diesmal jedoch bereits in der ersten Play-off-Runde am FC United Zürich. Im dritten Anlauf gelang 2017 der Aufstieg nach Siegen gegen die AC Bellinzona und den Lancy FC doch noch. In der Saison 2018/19 gelang dem Verein der Aufstieg in die zweitklassige Challenge League. Vier Jahre später qualifizierte sich Stade Lausanne-Ouchy durch den dritten Platz für die Barrage gegen den FC Sion, den Tabellenletzten der Super League. Da man sich in beiden Spielen durchsetzte, stieg der Verein 2023 in die Super League auf. Aus dieser stieg man nach einer Saison als Tabellenletzter wieder ab.

Die 1. Mannschaft[Bearbeiten]

Stand: 9. September 2026<ref>Vorlage:Sfl.ch.</ref><ref>Kontingentsliste auf der Website der Swiss Football League (PDF; 529 kB).</ref><ref>Kaderliste auf der Website des FC Stade Lausanne-Ouchy.</ref>
Profispieler des FC Stade Lausanne-Ouchy, die an einen anderen Club ausgeliehen sind, werden nicht aufgeführt.

Nr. Nat. Spieler Im Team seit Letzter Verein
Torhüter
01 Schweiz SpanienSpanien Dany Da Silva 2020 FC Bulle
21 Schweiz PortugalPortugal Kevin Martin 2020 Yverdon Sport FC
50 Schweiz KosovoDatei:Flag of Kosovo.svg Laurent Seji 2026 Grasshoppers Club Zürich
Verteidigung
02 Schweiz SpanienSpanien Julen Carrasco 2025 eigene Jugend (seit 2024)
03 Schweiz Bastien Conus 2025 VfL Osnabrück
04 FrankreichFrankreich Marokko Djamal Moussadek 2025 FC Versailles
05 Schweiz Lavdrim Hajrulahu 2026 Neuchâtel Xamax
22 FrankreichFrankreich Théo Barbet 2025 Almere City FC
28 Schweiz Issa Kaloga 2024 Servette FC
34 Schweiz Nicola Sutter (C)ein weißes C in blauem Kreis 2025 AC Bellinzona
44 Schweiz Hénoc Lukembila 2024 eigene Jugend (seit 2021)
Mittelfeld
07 FrankreichFrankreich Marokko Théo BouchlarhemDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1 2026 Étoile Carouge FC
08 Schweiz Néhemie Lusuena 2025 AC Bellinzona
10 FrankreichFrankreich Ronaldo Freitas 2026 [[

LB Châteauroux]]

25 Nigeria Johan Nkama 2025 FC Lugano
30 Schweiz PortugalPortugal Ronaldo Dantas Fernandes 2026 FC Luzern
47 Schweiz ItalienItalien Fabio Morello 2025 Stade Lausanne-Ouchy II
77 Schweiz PortugalPortugal Vasco TrittenDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1 2025 Servette FC
80 SpanienSpanien Jordi Tur 2026 FK SKA-Chabarowsk
Stürmer
11 Schweiz Malko Sartoretti 2025 FC Lausanne-Sport
12 Kanada Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ayo AkinolaDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 3 2026 FC Vaduz
14 FrankreichFrankreich François MendyDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 2 2025 LB Châteauroux
17 Schweiz Jamie Atangana 2026 Servette FC
19 SpanienSpanien Cobel Sow 2026 FC Basel
20 Schweiz Jonathan Dula 2026 Yverdon Sport FC
57 FrankreichFrankreich RuandaDatei:Flag of Rwanda.svg Noam Emeran 2026 FC Groningen
94 FrankreichFrankreich Kamerun Loïc Socka 2026 Clermont Foot

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1 
in der Kaderliste des FC Stade Lausanne-Ouchy als Stürmer aufgeführt (Stand 3. September 2026)

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2 
in der Kaderliste des FC Stade Lausanne-Ouchy als Mittelfeldspieler aufgeführt (Stand 3. September 2026)

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3 
in der Kaderliste des FC Stade Lausanne-Ouchy nicht aufgeführt (Stand 3. September 2026)

Erfolge[Bearbeiten]

  • 1897/98 Gründungsmitglied des SFV, Teilnahme an der höchsten Liga
  • 1899/1900 – 1912/13: Teilnahme an der Serie B, der damals zweithöchsten Spielklasse
  • 2022/23: Aufstieg in die oberste Spielklasse (Super League)
  • 2025/26: Erreichen des Cup Finals

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: FC Stade Lausanne-Ouchy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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