Zum Inhalt springen

Polizeiruf 110: Sumpfgebiete

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Sumpfgebiete)
Vorlage:Medienbox/Kopf
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Länge 89 Minuten
Produktions­unternehmen Collina Filmproduktion
im Auftrag des BR
Regie Hermine Huntgeburth
Drehbuch Holger Karsten Schmidt, Volker Einrauch
Produktion Ulrich Limmer
Musik Christine Aufderhaar
Kamera Diethard Prengel
Schnitt
Premiere 27. Nov. 2016 auf Das Erste
Besetzung
→ Episodenliste →

Sumpfgebiete ist ein Fernsehfilm aus der ARD-Krimireihe Polizeiruf 110. Der Film wurde im Auftrag des Bayerischen Rundfunks produziert und am Sonntag, den 27. November 2016 erstmals im Ersten ausgestrahlt. Es ist der zwölfte Fall des Münchner Polizeiruf-Ermittlers Hanns von Meuffels.

Handlung[Bearbeiten]

Julia Wendt wurde vor fünf Jahren wegen eines Brandanschlags auf ihren Ehemann in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen. Nun wird sie entlassen, in vier Wochen soll das Wiederaufnahmeverfahren ihres Falles beginnen. Da sie sich überwacht und bedroht fühlt, sucht sie Hilfe bei Kriminalhauptkommissar Hanns von Meuffels, der sie damals verhaftet hatte. Als sie vor seinen Augen überfahren wird und in seinen Armen stirbt, untersucht von Meuffels den Fall. Eine Liste von Schwarzgeld-Transfers, die Wendt der Steuerfahndung übergeben hatte, wurde nicht bearbeitet, sie sei später im Archiv verbrannt. Von Meuffels sucht nach dieser Liste. Dabei wird er vom LKA beobachtet und verfolgt, zwei Schläger schlagen ihn in Anwesenheit eines LKA-Kommissars zusammen. Von Meuffels randaliert in seinem Büro und lässt sich in die geschlossene Psychiatrie einweisen. Dort findet er eine CD, die wohl die Liste enthält. Er entkommt aus der Psychiatrie. Im Olympiastadion will er die CD Beck, seinem Chef, übergeben. Da schlägt ihn der LKA-Kommissar nieder und zerstört die CD. Von Meuffels hat nun keine Beweise gegen die Clique einflussreicher Steuerhinterzieher – ein weiterer Kampf scheint aussichtslos.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Dreharbeiten fanden vom 8. März 2016 bis zum 11. April 2016 statt.<ref name= "cu" />

Rezeption[Bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten]

„Verrückt, aufwühlend, labyrinthisch – das sind Versprechungen, die dieser Krimi nicht einlöst. Regisseurin Hermine Huntgeburth hatte mit Matthias Brandt zuvor die überraschende, an die Person Frank Schirrmachers angelehnte Intellektuellen-Schweinerei Männertreu gedreht, hier lässt sie den Schauspieler durch einen Paranoia-Parcours galoppieren, bei dem die Hindernisse zur Lösung des Falles reichlich vorhersehbar hingestellt sind. Von Meuffels schenkt sich im Verlauf dieses in jeder Hinsicht frustrierenden Falles einen Wein nach dem anderen ein, aber der Rausch bleibt aus.“

– Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Christian Buß: Spiegel Online<ref name= "spon_20161125"/>

„'Sumpfgebiete' von Hermine Huntgeburth […] findet schöne, trübe Bilder für die Einsamkeit des wunderbaren Kommissars Hanns von Meuffels […], der in einem München ermittelt, das nicht auf warm und heimelig gestrickt ist. Sogar das Olympiastadion kann ein eiskalter Ort sein, der Tennisklub, der Dönerladen. […] In dieser Episode allerdings gerät die Auflösung, jedenfalls für Münchner Polizeiruf-Verhältnisse, ziemlich plump, die subtile Kraft geht dem Film aus.“

– Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Holger Gertz: Süddeutsche Zeitung<ref name= "sz_20161125"/>

Einschaltquoten[Bearbeiten]

Die Erstausstrahlung von Sumpfgebiete am 27. November 2016 wurde in Deutschland von 7,89 Millionen Zuschauern gesehen und erreichte einen Marktanteil von 21,4 % für Das Erste.<ref name= "qm_20161128"/>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references>

<ref name= "cu"> Polizeiruf 110: Sumpfgebiete bei crew united, abgerufen am 23. November 2016.</ref>

<ref name= "qm_20161128">Fabian Riedner: Primetime-Check: Sonntag, 27. November 2016. Quotenmeter.de, 28. November 2016, abgerufen am 14. Mai 2022.</ref>

<ref name= "spon_20161125">Christian Buß: Paranoia-"Polizeiruf" mit Matthias Brandt. Der Bulle mit dem irren Blick. Spiegel Online, 25. November 2016, abgerufen am 13. Mai 2017: „Bewertung: 5 von 10“</ref>

<ref name= "sz_20161125">Holger Gertz: Von Meuffels versinkt tief in der Paranoia. Süddeutsche Zeitung, 25. November 2016, abgerufen am 13. Mai 2017.</ref>

</references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Klappleiste/Anfang Die Mitspeisenden | Im Kreise der Lieben | Ein falscher Schritt | Gefährliche Freundin | Das Trio | Und alles wegen Mama | Der Hahn ist tot | Stunde des Wolfs | Das verflixte 17. Jahr | Romeo | Bibi Blocksberg | Blond: Eva Blond! – Der Zwerg im Schließfach | Der Boxer und die Friseuse | Die weiße Massai | Väter – Denn sie wissen nicht was sich tut | Teufelsbraten | Effi Briest | Das Glück ist eine ernste Sache | Der verlorene Vater | Neue Vahr Süd | Tom Sawyer | Eine Hand wäscht die andere | Die Abenteuer des Huck Finn | Männertreu | Einmal Hallig und zurück | Tatort: Die Geschichte vom bösen Friederich | Aufbruch | Polizeiruf 110: Sumpfgebiete | Tatort: Unter Kriegern | Tödliches Comeback | Lindenberg! Mach dein Ding | Ruhe! Hier stirbt Lothar Vorlage:Klappleiste/Ende