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Mirza Muhammad Haidar Dughlat

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Datei:Stamp of Kazakhstan 292.jpg
Muhammad Haidar Dughlat auf einer Briefmarke von Kasachstan
Datei:Chagatai Khanate (1490).png
Territorium des Östlichen Tschagatai (Mogul)-Khanats (1490)
Datei:Silver coin of Haidar Dughlat in name of Said Khan.jpg
Silber-Sasnu, die Haidar Dughlat 1533 in Kaschmir im Namen von Sa'id Khan von Kashgar herausgeben ließ.

Mirza Muhammad Haidar Dughlat ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), persisch ميرزا محمد حيدر دوغلات, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 1499 oder 1500; † 1551) war ein tschagatai<ref>Das Tschagatai-Khanat wurde aufgeteilt in die beiden Teile Östliches Tschagatai-Khanat (Mogulistan) und Mawarannahr.</ref>-turko-mongolischer Militär und Geschichtsschreiber. Er war ein türkischsprachiger Dughlat-Prinz und schrieb auf Tschagatai und Persisch.

Leben[Bearbeiten]

Er war ein Cousin von Prinz Zahir, des späteren Babur (1482–1530), des Begründers des Mogulreichs in Indien.

Zuerst stand er in den Diensten des Mogul-<ref>vgl. N. Elias, S. 3 (in der englischen Übersetzung des Tarikh-i-Rashidi)</ref> bzw. Tschagatai-Herrschers Sultan Said Khan, dem Begründer des Yarkant-Khanats. Unter Führung von Sultan Said Khan begann er 1531 einen Raubzug gegen Ladakh, Baltistan, Kaschmir und Tibet, den er erst 1535 beendete.<ref>tibet-encyclopaedia.de: Entdeckungs- und Forschungsgeschichte Baltistans (Klein-Tibet) (Dieter Schuh)</ref> 1533 kam er nach Kaschmir und regelte einige Dinge im Auftrag des Sultans.

1540 diente er dem Mogul-Herrscher Humayun. Er wurde 1550 in einer Schlacht gegen die Kaschmiris getötet.

Werke[Bearbeiten]

Sein Hauptwerk ist das in persischer Sprache verfasste Tarikh-i-Rashidi (تاريخ رشيدى), persönliche Erinnerungen mit einer Geschichte der Mogul-Herrscher Zentralasiens und ihrer Khane. Eine englische Übersetzung von E. Denison Ross wurde von Ney Elias mit Anmerkungen versehen und 1895 veröffentlicht. Eine chinesische Übersetzung des Nationalitäten-Forschungsinstituts der Xinjiang Akademie der Sozialwissenschaften erschien in Ürümqi im Xinjiang Volksverlag (1983, 2 Bände).<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.dic123.comXiyu shi yanjiu de huigu yu zhanwang (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2018. Suche im Internet Archive) (Geschichte der Westlichen Gebiete: Rückblick und Ausblick)</ref>

Übersetzungen[Bearbeiten]

  • Mirza Haidar: The Tarikh-i-Rashidi of Mirza Muhammad Gaidar, Dughlát. A History of the Moghuls of Central Asia. An English Version. Edited, with Commentary, Notes and Map by N. Elias. The Translation by E. Denison Ross. London 1895 (Digitalisat a, b)
  • Zhongya Mengwu'er shi: Lashide shi/Mi'erzan Maheima Haida'er zhu; Xinjiang she hui ke xue yuan min zu yan jiu suo yi; Wang Zhilai jiao zhu. 中亚蒙兀儿史: 拉失德史/米儿咱・马黑麻・海答儿著 ; 新疆社会科学院民族研究所译; 王治来校注. Wulumuqi Shi: Xinjiang ren min chu ban she: 1983

Literatur[Bearbeiten]

  • Mansura Haidar (translator): Mirza Haidar Dughlat as Depicted in Persian Sources. 2002
  • René Grousset: Die Steppenvölker. Magnus Verlag, Essen 1975.
  • Gavin Hambly: Das Reich des Tschaghatai. In: Gavin Hambly (Hrsg.): Zentralasien (= Fischer Weltgeschichte. Band 16). Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1966, S. 140–151, hier S. 148.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise und Fußnoten[Bearbeiten]

<references />

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