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Rasenbinsen

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Rasenbinsen
Datei:Trichophorum.jpg

Deutsche Rasenbinse (Trichophorum cespitosum subsp. germanicum)

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Monokotyledonen
Commeliniden
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Sauergrasgewächse (Cyperaceae)
Gattung: Rasenbinsen
Wissenschaftlicher Name
Trichophorum
Pers.

Rasenbinsen oder Haarbinsen (Trichophorum), in der Schweiz Haarried<ref name="Fischer2008" /> genannt, sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae).

Beschreibung[Bearbeiten]

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Datei:Scirpus caespitosus — Flora Batava — Volume v6.jpg
Illustration aus Flora Batava, Volume 6 der Rasenbinse (Trichophorum cespitosum)
Datei:Eriophorum apinum.jpg
Alpen-Rasenbinse (Trichophorum alpinum) in einem Zwischenmoor in Litauen
Datei:Scirpus hudsonianus 1-eheep (5097396645).jpg
Alpen-Rasenbinse (Trichophorum alpinum)
Datei:Trichophorum2.jpg
Deutsche Rasenbinse (Trichophorum cespitosum subsp. germanicum) in einem Hochmoorrest in Nordwestdeutschland

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Rasenbinsen-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen. Es werden Horste gebildet und manche Arten bilden auch Rhizome. Die Halme sind dreikantig oder rund.

Die Blätter stehen grundständig oder annähernd grundständig. Die Blattscheiden tragen keine Blattspreiten, die im oberen Bereich stehenden Blattscheiden können bis 5 Millimeter lange Spreiten tragen. Die Blattscheiden sind nicht faserig. Blatthäutchen sind vorhanden.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die Blütenstände sind endständig und bestehen aus einem Ährchen. Das einzige Involucralblatt ist schuppenförmig, die Spitze ist zugespitzt oder trägt eine Granne. Das Ährchen besteht aus drei bis neun spiralig angeordneten Schuppen, von denen jede eine Blüte trägt. Die Blüten sind zwittrig. Die Blütenhülle besteht aus null bis sechs geraden Borsten, die bis zu 20-mal länger als die Achäne sein können. Es gibt drei Staubblätter. Die Griffel sind gerade, dreilappig, ihre Basis ist haltbar.

Die Achänen sind dreikantig bis plan-konvex.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Trichophorum wurde 1805 durch Christian Hendrik Persoon in Synopsis Plantarum: seu Enchiridium botanicum ..., 1, Seite 69 aufgestellt.<ref name="POWO" /> Synonyme für Trichophorum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pers. sind seit 2019: Cypringlea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.M.T.Strong, Eriophorella Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Holub, Kreczetoviczia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Tzvelev, Leucocoma Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Rydb., Neoscirpus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Y.N.Lee & Y.C.Oh, Oreobolopsis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.T.Koyama & Guagl.<ref name="POWO" />

Die Arten der Gattung Trichophorum wurde früher als Sektion Baeothryon innerhalb der Gattung Scirpus geführt.<ref name="Fischer2008"/> 2019 kamen Arten aus den Gattungen Cypringlea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.M.T.Strong, Eriophorella Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Holub sowie Oreobolopsis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.T.Koyama & Guagl. hinzu.<ref name="POWO" />

Die Gattung ist circumpolar bis circumboreal verbreitet, kommt aber auch in den Anden und in den tropischen Gebirgen Südostasiens vor.

Es gab etwa zwölf, aber seit 2019 21 Arten:<ref name="POWO" />

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Fischer2008"> Manfred A. Fischer, Karl Oswald, Wolfgang Adler: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3., verbesserte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2008, ISBN 978-3-85474-187-9. </ref> <ref name="FoC2010"> Song-Yun Liang, Gordon C. Tucker In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 23: Acoraceae through Cyperaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 20. August 2010, ISBN 978-1-930723-99-3 Trichophorum Persoon. S. 176–177 - textgleich online wie gedrucktes Werk. </ref> <ref name="Schmeil-Fitschen2024"> Michael Koltzenburg: Trichophorum. S. 254. In: Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder. 98. Auflage. Verlag Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2024, ISBN 978-3-494-01943-7. </ref> <ref name="POWO"> Datenblatt Trichophorum bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Rasenbinsen (Trichophorum) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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