2,4,6-Trinitro-m-kresol
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| Strukturformel von 2,4,6-Trinitro-m-kresol | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | 2,4,6-Trinitro-m-kresol | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C7H5N3O7 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
gelbe Nadeln<ref name="Explosivstoffe">Köhler, J.; Meyer, R.; Homburg, A.: Explosivstoffe, zehnte, vollständig überarbeitete Auflage, Wiley-VCH, Weinheim 2008, S. 333, ISBN 978-3-527-32009-7.</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 243,13 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Dichte |
1,75 g·cm−3<ref name="Carl L. Yaws">Carl L. Yaws: The Yaws Handbook of Physical Properties for Hydrocarbons and Chemicals: Physical Properties for More Than 54,000 Organic and Inorganic Chemical Compounds, Coverage for C1 to C100 Organics and Ac to Zr Inorganics. Gulf Professional Publishing, 2015, ISBN 978-0-12-801146-1, S. 142 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
110 °C<ref name="Sasaki">Sasaki, M.; Nodera, K.; Mukai, K.; Yoshioka, H.: Studies on the Nitration of m-Cresol. A New Selective Method for the Preparation of 3-Methyl-6-nitrophenol in Bull. Chem. Soc. Jap. 50 (1977) 276–279, doi:10.1246/bcsj.50.276.</ref> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit | |||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
2,4,6-Trinitro-m-kresol ist eine organische Verbindung, die sich sowie von 1,3,5-Trinitrobenzol als auch vom m-Kresol ableitet. Als mehrfach nitrierter Aromat besitzt der Stoff explosionsgefährliche Eigenschaften.
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
2,4,6-Trinitro-m-kresol kann durch Nitrierung von m-Kresoldisulfonsäure dargestellt werden, welche wiederum durch eine Sulfonierung von m-Kresol hergestellt werden kann.<ref name="Explosivstoffe"/>
Eigenschaften[Bearbeiten]
2,4,6-Trinitro-m-kresol ist ein kristalliner Feststoff. Als Phenolderivat mit elektronenziehenden Substituenten wirkt der Stoff als Säure. Der pKa-Wert beträgt 3,73.<ref name="Sasaki"/> Die Löslichkeiten in verschiedenen Lösungsmitteln unterscheidet sich stark.<ref name="Desvergnes"/> Der eher mäßigen Löslichkeit in Chlorkohlenwasserstoffen und Ethern steht eine vollständige Mischbarkeit mit Aceton oder Ethylacetat gegenüber.
Löslichkeit in verschiedenen Lösungsmitteln (in g pro 100 g Lösungsmittel)<ref name="Desvergnes">Desvergnes: in Chem. Zentralblatt 100, II (1929) 1790.</ref> Lösungsmittel Methanol Ethanol Diethylether Aceton Ethylacetat Benzol Toluol Chloroform Tetrachlorkohlenstoff bei 17 °C 11,77 6,17 4,42 94,81 37,27 13,50 14,40 3,57 0,17 bei 50 °C 43,15 18,53 6,81 (34 °C) 197,43 76,52 56,10 47,50 15,67 1.08
Die Verbindung ist im trockenen Zustand durch Schlag, Reibung, Wärme und andere Zündquellen besonders explosionsgefährlich<ref name="Roth-Weller">Roth, L.; Weller, U.: Gefährliche Chemische Reaktionen, 65. Ergänzungslieferung, ecomed-Verlag 2011.</ref> und fällt im Umgang unter das Sprengstoffgesetz.<ref name="SprengG">Sprengstoffgesetz, Anhang I, Liste der explosionsgefährlichen Stoffe (BGBl. 1975 I S. 853), auf die das Gesetz in vollem Umfang anzuwenden ist.</ref>
Tabelle mit wichtigen explosionsrelevanten Eigenschaften: Sauerstoffbilanz −62,52 %<ref name="Explosivstoffe"/> Stickstoffgehalt 17,95 %<ref name="Explosivstoffe"/> Normalgasvolumen 996 l·kg−1<ref name="Explosivstoffe"/> Explosionswärme 3310 kJ·kg−1 (H2O (l))
3196 kJ·kg−1 (H2O (g))<ref name="Explosivstoffe"/>Spezifische Energie 857 kJ·kg−1 (87,4 mt/kg)<ref name="Explosivstoffe"/> Bleiblockausbauchung 28,5 cm3·g−1<ref name="Explosivstoffe"/> Detonationsgeschwindigkeit 6850 m·s−1<ref name="Explosivstoffe"/> Verpuffungspunkt 150 °C<ref name="Explosivstoffe"/> Schlagempfindlichkeit 12 Nm<ref name="Explosivstoffe"/>
Verwendung[Bearbeiten]
Ein Gemisch aus 60 % Trinitrokresol und 40 % Pikrinsäure wurde im Ersten Weltkrieg als Granatfüllung eingesetzt, da diese Mischung schon ab 85 °C flüssig ist.<ref name="Explosivstoffe"/>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references/>
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Explosionsgefährlicher Stoff
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Einatmen
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Hautkontakt
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Wikipedia:P-Sätze fehlen
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Alkylphenol
- Polynitrobenzol