Vanessa Herzog
| Vanessa Herzog Vorlage:SportPicto | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Vanessa Herzog (2019) Vanessa Herzog bei der Sporthilfe-Gala 2019 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 4. Juli 1995 (31 Jahre) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Innsbruck, Österreich | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 175<ref>Österreichisches Olympisches Comité (Hrsg.): Olympia Guide Peking 2022. Wien 2022, S. 78. Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Online ( vom 3. Februar 2022 im Internet Archive; PDF; 27.7 MB), abgerufen am 2. Februar 2022.</ref> cm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 68 kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Beruf | Heeressportlerin | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verein | ESC Otrouza | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Platzierungen im Eisschnelllauf-Weltcup | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 3. März 2023 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Vanessa Bittner bei den 27. Geraer Rollsporttagen, 2017 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 27. Oktober 2017 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vanessa Herzog (* 4. Juli 1995 in Innsbruck als Vanessa Bittner) ist eine österreichische Eisschnellläuferin und Inline-Speedskaterin, die viermal bei den Olympischen Winterspielen startete (2014, 2018, 2022, 2026).
Werdegang[Bearbeiten]
Eisschnelllauf[Bearbeiten]
Herzog hält alle österreichischen Landesrekorde im Eisschnelllauf bei den Junioren. Im Jahr 2011 debütierte sie bei den Junioren-Weltmeisterschaften, wo sie 17. wurde. Ein Jahr später erreichte sie mit dem neunten Platz die Top Ten. In der Saison 2012/2013 gewann sie die Gesamtwertung im Junioren-Weltcup sowohl über 500 Meter wie auch über 1000 Meter sowie im Massenstart. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2013 in Klobenstein wurde sie über 1000 m Junioren-Weltmeisterin und über 500 m Zweite.
Am 12. Jänner 2013 gab sie ihr Debüt bei den Europameisterschaften im Thialf. Sie verbesserte im November 2013 in Salt Lake City die über zehn Jahre alten, von Emese Hunyady gehaltenen, österreichische Rekorde über die Distanzen 500 und 1000 Meter. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi nahm sie für Österreich an den Eisschnelllaufbewerben teil, wo sie über 500 Meter den 27. und über 1000 Meter den 24. Platz belegte.<ref>Bittner mit guter Leistung über 1.000 m. Der Standard vom 13. Februar 2014.</ref> Nach Platz drei über 500 Meter in Stavanger zu Beginn der Saison 2017/18, holte sie in Erfurt über 500 m und 1000 m ihre ersten Weltcupsiege. Zudem errang sie dort den zweiten Platz über 500 Meter. Im Jänner 2018 gewann sie bei den Eisschnelllauf-Europameisterschaften in Kolomna die Bronzemedaille im Massenstart, die Silbermedaille über 1000 Meter und die Goldmedaille über 500 Meter. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang wurde sie Fünfte über 1000 Meter und Vierte über 500 Meter. Beim Weltcupfinale in Minsk lief sie zweimal auf den zweiten Platz über 500 Meter und gewann abschließend den Gesamtweltcup über 500 Meter. Zudem belegte sie den sechsten Platz im Gesamtweltcup. In der Saison 2018/19 holte sie drei Weltcupsiege über 500 Meter und einen über 1000 Meter. Zudem wurde sie über 500 Meter siebenmal Zweite und jeweils einmal über 500 Meter und 1000 Meter Dritte. Sie gewann damit wie im Vorjahr den Gesamtweltcup über 500 Meter und errang im Gesamtweltcup über 1000 Meter den vierten Platz.
Im Jänner 2019 holte sie bei den Mehrkampfeuropameisterschaften in Klobenstein die Goldmedaille. Bei den Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften 2019 in Inzell wurde sie am 8. Februar 2019 mit neuer persönlicher Bestzeit und neuem Bahnrekord Weltmeisterin über 500 Meter und tags darauf Vizeweltmeisterin über 1000 Meter.<ref>Der Standard: Vanessa Herzog Weltmeisterin über 500 Meter im Eisschnelllauf, 8. Februar 2019.</ref><ref>Der Standard: Herzog holt nach WM-Gold auch Silber, 9. Februar 2019.</ref> Ende Februar 2019 lief sie bei der Sprintweltmeisterschaft in Heerenveen auf den vierten Platz. In der folgenden Saison erreichte sie mit drei dritten Plätzen und je einen zweiten und ersten Platz, den fünften Platz im Gesamtweltcup über 500 Meter. Bei den Eisschnelllauf-Europameisterschaften 2020 in Heerenveen gewann sie Silber über 500 Meter und belegte bei der Sprintweltmeisterschaft 2020 in Hamar den zwölften Platz.
Bei österreichischen Meisterschaften siegte sie viermal über 1500 Meter (2012, 2013, 2015, 2016), dreimal im Sprint-Mehrkampf (2013, 2015, 2019), zweimal über 3000 Meter (2015, 2016) und jeweils einmal über 1000 Meter (2018) und 500 Meter (2020).
Im Februar 2020 wurde sie bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften in Salt Lake City Elfte über 1000 Meter und Vierte über 500 Meter. Nach Platz sechs im Sprint-Mehrkampf bei den Eisschnelllauf-Europameisterschaften 2021 zu Beginn der Saison 2020/21, errang sie mit zwei fünften Plätzen und einen dritten Platz, den vierten Platz im Gesamtweltcup über 500 Meter. Beim Saisonhöhepunkt, den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2021 in Heerenveen, lief sie auf den elften Platz über 1000 Meter und auf den fünften Rang über 500 Meter. Im Jahr 2022 erreichte sie bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking über 500 Meter den vierten und über 1000 Meter den achten Rang und gewann kurz darauf bei den Sprintweltmeisterschaften 2022 in Hamar die Bronze-Medaille.<ref>Der Standard: Eisschnelllauf: Bronze für Vanessa Herzog bei Sprint-WM</ref><ref>ISU World Championships: ISU World Sprint Speed Skating Championships 2022 - Women</ref> Bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2023 in Heerenveen, errang sie über 500 Meter den zweiten Platz.<ref>Der Standard: Vanessa Herzog sprintete zu WM-Silber über 500 m</ref>
Bei den Olympischen Winterspielen 2026 belegte die 30-Jährige am 9. Februar über 1000 Meter in Mailand den 24. Rang – wegen massiver Rückenschmerzen startete sie aber in keinem weiteren Lauf<ref>Vor ihrer Parade-Disziplin: Nordtirolerin muss Olympia abbrechen (10. Februar 2026)</ref> und trat mit ihrem Mann und Manager die Rückreise an.
Inlineskaten[Bearbeiten]
Im Inlineskaten siegte sie 2012 bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften Straße in Innsbruck über 200, 500 und 10.000 Meter<ref>Vanessa Bittner. In: trsv.at. Tiroler Rollsport & Inline Skate Verband, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Februar 2014; abgerufen am 4. Juni 2025.</ref> sowie 2013 über 200 und 500 Meter.<ref>Österreichische Meisterschaften und Staatsmeisterschaften 2013 Inline Speedskating / Rollschnelllauf Straße. (PDF; 1.025 kB) In: oeisc.at. Österreichische Rollsport & Inline-Skate, 13. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Februar 2014; abgerufen am 4. Juni 2025.</ref> Auf der Bahn wurde sie 2013 Staatsmeisterin über 300 und 1000 Meter.<ref>Österreichische Meisterschaften und Staatsmeisterschaften 2013 Inline Speedskating / Rollschnelllauf BAHN Wörgl, Speedskatearena 18. - 19. Mai. (PDF; 514 kB) In: oeisc.at. Österreichische Rollsport & Inline-Skate, 19. Mai 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Februar 2014; abgerufen am 4. Juni 2025.</ref> Bei den Inline-Speedskating-Weltmeisterschaften 2018, ihrer ersten Teilnahme an Speedskating-Weltmeisterschaften, gewann sie Bronze über 1000 und Gold über 500 Meter.<ref>Tiroler Tageszeitung: WM-Bronze folgte Titel über 500 m, 2. Juli 2018.</ref>
Privates[Bearbeiten]
Vanessa Bittner heiratete am 16. September 2016 ihren Manager Thomas Herzog standesamtlich in Innsbruck und nahm seinen Namen an.<ref>Tiroler Tageszeitung Online: Tiroler Eisschnelllauf-Ass Bittner heiratet ihren Manager Herzog | Tiroler Tageszeitung Online - Nachrichten von jetzt! Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Januar 2018; abgerufen am 16. September 2016.</ref> Sie lebt mit ihm in Kärnten.
Im Mai 2024 wurde Herzog beim Zusammenstoß mit ihrem Fahrrad und einem Auto verletzt.<ref>Herzog prallt mit Rad gegen Autotür orf.at, 16. Mai 2024, abgerufen am 17. Mai 2024.</ref> Herzog ist aktive Sportlerin der Heeressportzentrums des Österreichischen Bundesheers und trägt den Dienstgrad Korporal.<ref>Bundesheer-Leistungssportler/-innen. (PDF) In: Webseite Bundesheer. Österreichisches Bundesheer, 1. Dezember 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Februar 2021; abgerufen am 16. Februar 2021.</ref>
Persönliche Bestzeiten im Eisschnelllauf[Bearbeiten]
- 500 m 36,83 s (aufgestellt am 9. März 2019 in Salt Lake City, USA)
- 1000 m 1:13,43 min (aufgestellt am 10. Dezember 2017 in Salt Lake City, USA)
- 1500 m 1:54,92 min (aufgestellt am 9. Dezember 2022 in Calgary, CDN)
- 3000 m 4:21,39 min (aufgestellt am 16. Jänner 2016 in Inzell, D)
- 5000 m 8:12,34 min (aufgestellt am 23. Dezember 2012 in Innsbruck, A)
Erfolge[Bearbeiten]
Olympische Spiele[Bearbeiten]
- 2014 Sotschi: 24. Platz 1000 m, 27. Platz 500 m, 34. Platz 1500 m
- 2018 Pyeongchang: 4. Platz 500 m, 5. Platz 1000 m
- 2022 Peking: 4. Platz 500 m, 8. Platz 1000 m
- 2026 Mailand-Cortina: 24. Platz 1000 m
Einzelstrecken-Weltmeisterschaften[Bearbeiten]
- 2015 Heerenveen: 5. Platz Massenstart, 9. Platz 1000 m, 10. Platz 2 × 500 m
- 2016 Kolomna: 4. Platz 1000 m, 8. Platz Massenstart, 9. Platz 1500 m, 10. Platz 2 × 500 m
- 2017 Gangwon: 9. Platz Massenstart, 15. Platz 500 m, 20. Platz 1000 m
- 2019 Inzell: 1. Platz 500 m, 2. Platz 1000 m
- 2020 Salt Lake City: 4. Platz 500 m, 11. Platz 1000 m
- 2021 Heerenveen: 5. Platz 500 m, 11. Platz 1000 m
- 2023 Heerenveen: 2. Platz 500 m, 6. Platz 1000 m
- 2024 Calgary: 7. Platz 1000 m, 11. Platz 500 m
Sprint-Weltmeisterschaften[Bearbeiten]
- 2015 Astana: 8. Platz Sprint-Mehrkampf
- 2016 Seoul: 9. Platz Sprint-Mehrkampf
- 2017 Calgary: 8. Platz Sprint-Mehrkampf
- 2019 Heerenveen: 4. Platz Sprint-Mehrkampf
- 2020 Hamar: 12. Platz Sprint-Mehrkampf
- 2022 Hamar: 3. Platz Sprint-Mehrkampf
- 2024 Inzell: 5. Platz Sprint-Mehrkampf
Europameisterschaften[Bearbeiten]
- 2017 Heerenveen: 8. Platz Sprint-Mehrkampf
- 2018 Kolomna: 1. Platz 500 m, 2. Platz 1000 m, 3. Platz Massenstart
- 2019 Klobenstein: 1. Platz Sprint-Mehrkampf
- 2020 Heerenveen: 2. Platz 500 m, 7. Platz 1000 m
- 2021 Heerenveen: 6. Platz Sprint-Mehrkampf
- 2023 Hamar: 3. Platz Sprint-Mehrkampf
- 2024 Heerenveen: 3. Platz 500 m, 3. Platz 1000 m
Weltcupsiege im Eisschnelllauf[Bearbeiten]
| Nr. | Datum | Ort | Disziplin |
|---|---|---|---|
| 1. | 20. Jänner 2018 | 500 m | |
| 2. | 21. Jänner 2018 | 1000 m | |
| 3. | 18. November 2018 | 1000 m | |
| 4. | 7. Dezember 2018 | 500 m | |
| 5. | 8. Dezember 2018 | 500 m | |
| 6. | 3. Februar 2019 | 500 m | |
| 7. | 7. März 2020 | 500 m | |
| 8. | 17. Februar 2023 | 500 m |
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 2019: Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Kärnten<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Vanessa Herzog mit Großem Goldenen Ehrenzeichen des Landes Kärnten ausgezeichnet ( vom 12. Februar 2019 im Internet Archive). Artikel vom 12. Februar 2019, abgerufen am 12. Februar 2019.</ref>
- 2019: Österreichs Sportlerin des Jahres
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Olympics.com
- Vorlage:Olympedia
- Vorlage:SpeedSkatingNews.info
- Persönliche Website
- Ergebnisse bei der Österreichischen Sporthilfe
- Biographie
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive />
Vorlage:Klappleiste/Anfang 1996: Swetlana Schurowa | 1997: Xue Ruihong | 1998: Catriona LeMay Doan | 1999: Catriona LeMay Doan | 2000: Monique Garbrecht | 2001: Catriona LeMay Doan | 2003: Monique Garbrecht-Enfeldt | 2004: Wang Manli | 2005: Wang Manli | 2007: Jenny Wolf | 2008: Jenny Wolf | 2009: Jenny Wolf | 2011: Jenny Wolf | 2012: Lee Sang-hwa | 2013: Lee Sang-hwa | 2015: Heather Richardson | 2016: Lee Sang-hwa | 2017: Nao Kodaira | 2019: Vanessa Herzog | 2020: Nao Kodaira | 2021: Angelina Golikowa | 2023: Femke Kok | 2024: Femke Kok | 2025: Femke Kok Vorlage:Klappleiste/Ende
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Herzog, Vanessa |
| ALTERNATIVNAMEN | Bittner, Vanessa (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Eisschnellläuferin |
| GEBURTSDATUM | 4. Juli 1995 |
| GEBURTSORT | Innsbruck, Österreich |
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- Inline-Speedskater (Österreich)
- Weltmeister (Inline-Speedskating)
- Europameister (Inline-Speedskating)
- Sportler (Innsbruck)
- Olympiateilnehmer (Österreich)
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2014
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2018
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2022
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2026
- Weltmeister (Eisschnelllauf)
- Europameister (Eisschnelllauf)
- Österreichischer Meister (Eisschnelllauf)
- Teilnehmer an der Prominenten-Millionenshow
- Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens des Landes Kärnten
- Mitglied des Heeressportverbandes
- Österreicher
- Geboren 1995
- Frau