Kretische Schwertlilie
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| Kretische Schwertlilie | ||||||||||||
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| Datei:Iris unguicularis 170208.jpg
Kretische Schwertlilie (Iris unguicularis) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Iris unguicularis | ||||||||||||
| Poir. |
Die Kretische Schwertlilie (Iris unguicularis) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Schwertlilien (Iris) in der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae).
Merkmale[Bearbeiten]
Die Kretische Schwertlilie ist eine kahle Staude. Sie hat ein schlankes Rhizom. Der Stängel fehlt oder ist sehr kurz. Die Laubblätter sind schwertförmig, linealisch und messen 10 bis 50 Zentimeter × 1 bis 5 Millimeter. Abgestorbene Blätter bleiben erhalten.
Die Blüten stehen einzeln und duften. Die Kronröhre hat eine Länge von 6 bis 28 Zentimeter, was einen Blütenstiel vortäuscht. Sie ist von einem grünen, 6 bis 25 Zentimeter langen Tragblatt umgeben. Die drei zurückgebogenen äußeren Kronblätter sind an der Sitze violett, ansonsten weißlich gefärbt und violett geadert. Sie sind 4,5 bis 8 Zentimeter lang, 1 bis 2,5 Zentimeter breit und kahl. Die drei aufrechten inneren Kronblätter haben eine Länge von 6 bis 8 Zentimeter, eine Breite von 8 bis 15 Millimeter und sind violett gefärbt. Die drei flächigen Griffeläste haben spitze Lappen, sind 2,5 bis 3 Zentimeter lang, in der Nähe des Randes gelbdrüsig und liegen über den Staubblättern.
Blütezeit ist von Februar bis April, zum Teil bereits ab Dezember.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 28, 40 oder 50.<ref name="Tropicos" />
Vorkommen[Bearbeiten]
Die Kretische Schwertlilie kommt in östlichen Mittelmeergebiet sowie im westlichen Mittelmeergebiet in Nordafrika vor. Sie wächst in lichten Wäldern, Garriguen und auf Felshängen.
Systematik[Bearbeiten]
Man kann mehrere Unterarten und eine Varietät unterscheiden:<ref name="WCSP" />
- Iris unguicularis subsp. angustifolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Boiss. & Heldr.) Greuter: Sie kommt in Griechenland und in der Ägäis vor.<ref name="WCSP" />
- Iris unguicularis subsp. carica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Wern.Schulze) A.P.Davis & Jury: Sie kommt von den Inseln der südöstlichen Ägäis bis zur südwestlichen Türkei vor.<ref name="WCSP" />
- Iris unguicularis subsp. cretensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Janka) A.P.Davis & Jury (Syn.: Iris cretensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Janka): Sie kommt von Inseln der Ägäis bis Kreta vor.<ref name="WCSP" />
- Iris unguicularis var. syriaca Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Wern.Schulze) A.P.Davis & Jury: Sie kommt von der südlichen Türkei bis zum Libanon vor.<ref name="WCSP" />
- Iris unguicularis subsp. unguicularis: Sie kommt im nordwestlichen Afrika vor.<ref name="WCSP" />
Literatur[Bearbeiten]
- Ehrentraud Bayer, Karl-Peter Buttler, Xaver Finkenzeller, Jürke Grau: Pflanzen des Mittelmeerraums (Die farbigen Naturführer). Mosaik, München 1986.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Tropicos"> Tropicos. [1] </ref> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> </references>
Weblinks[Bearbeiten]
- Thomas Meyer, Michael Hassler: Mittelmeer- und Alpenflora. [2]