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Wirtschaftswoche

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Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche Logo
Beschreibung Wirtschaftszeitschrift
Sprache Deutsch
Verlag Handelsblatt Media Group (Deutschland)
Hauptsitz Düsseldorf
Erscheinungsweise wöchentlich (freitags)
Verkaufte Auflage 84.834 Exemplare
(IVW 2/2026)
Verbreitete Auflage 94.880 Exemplare
(IVW 2/2026)
Reichweite 0,59<ref name="iqmedia">WirtschaftsWoche. Handelsblatt Media Group. In: iqmedia.de. iq media marketing gmbh, abgerufen am 12. Juni 2024 (Daten zur Wirtschaftswoche).</ref> Mio. Leser
(MA 2024 I)
Chefredakteur Horst von Buttlar
Weblink wiwo.de
Artikelarchiv ab 1986 (kostenpflichtig)
ISSN (Print)

Die Wirtschaftswoche (eigene Schreibweise WirtschaftsWoche, abgekürzt WiWo) ist eine deutsche Wirtschaftszeitschrift. Sie hat ihren Redaktionssitz in Düsseldorf und wird von der Handelsblatt Media Group herausgegeben, die ihrerseits zur DvH Medien gehört. Sie erscheint wöchentlich immer freitags und ist Pflichtblatt der Wertpapierbörsen in Stuttgart, Frankfurt am Main und Düsseldorf. Der Einzelhandelsverkaufspreis beträgt 7,90 Euro.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Zeitschrift wurde 1926 von Gustav Stolpe unter dem Namen Der deutsche Volkswirt gegründet. Die erste Ausgabe erschien am 1. Oktober 1926.<ref name="wiwo-100">WirtschaftsWoche (2026): 100 Jahre WirtschaftsWoche.</ref>

Von Mai 1943 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges erschien sie zusammen mit dem Wirtschaftsdienst unter dem Titel Die deutsche Volkswirtschaft.

Ab 1946 wurde sie zunächst als Frankfurter Ökonomist. Zeitung für die neue Wirtschaft weitergeführt, von 1947 bis 1949 dann als Wirtschafts- und Finanz-Zeitung und von 1949 bis 1971 unter dem Namen Der Volkswirt: Wirtschafts- und Finanz-Zeitung, in dem zudem die Zeitschrift Wirtschafts-Verwaltung (1948 bis 1949) aufging. 1971 wurde die Zeitschrift in Wirtschaftswoche, der Volkswirt, Aktionär umbenannt, in der auch der seit 1968 erschienene Aktionär aufging. Die Umbenennung in Wirtschaftswoche erfolgte schließlich 1973. 1974 ging die seit 1967 erscheinende Plus. Zeitschrift für Unternehmensführung in der Wirtschaftswoche auf.

Ressorts und Büros[Bearbeiten]

Die Redaktion in Düsseldorf besteht aus fünf Ressorts: Unternehmen, Technologie, Blickpunkte, Finanzen/Immobilien/Geldwoche und Management/Karriere. Die Wirtschaftswoche hat außerdem Büros in Berlin, Frankfurt, München, Peking, Tokio, Washington und im Silicon Valley.<ref>Impressum. In: Wirtschaftswoche. Nr. 11, 8. März 2024, S. 96.</ref>

Chefredakteure[Bearbeiten]

Als Chefredakteure der Wirtschaftswoche fungierten:

Auflage[Bearbeiten]

Der Heftpreis beträgt 7,90 Euro in Deutschland. Entsprechend dem allgemeinen Trend bei gedruckten Medien ging auch die Auflage der Wirtschaftswoche in den letzten Jahren deutlich zurück. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 52,4 Prozent gesunken.<ref>laut IVW, (Details auf ivw.de)</ref> Sie beträgt gegenwärtig 84.834 Exemplare.<ref>laut IVW, zweites Quartal 2026 </ref> Das entspricht einem Rückgang von 93.448 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 64,2 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage<ref>laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.de)</ref>
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Entwicklung der Abonnentenzahlen<ref>laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.de)</ref>
Vorlage:ChartDirekt

Rankings[Bearbeiten]

Jährlich veröffentlicht die Wirtschaftswoche ein Hochschulranking. Grundlage dafür ist eine Befragung von rund 500 Personal- und Recruitingverantwortlichen durch den Employer-Branding-Spezialisten Universum Communications in Zusammenarbeit mit dem Recruiting-Dienstleister access KellyOCG. Die Personalverantwortlichen werden gefragt, welche Universitäten und Fachhochschulen die ihrer Einschätzung nach besten Studierenden in den Studienrichtungen Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik, Ingenieurwesen, Informatik, Naturwissenschaften und Jura ausbilden.

2009 veröffentlichte die Wirtschaftswoche zum sechsten Mal ein Städteranking. Grundlage war eine Untersuchung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, in der die 50 einwohnerstärksten Städte Deutschlands nach rund 100 ökonomischen und strukturellen Indikatoren wie Produktivität, Bruttoeinkommen oder Investitionen bewertet wurden.<ref>Marc Feist: Das Städteranking 2012 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) u. In: Das Städteranking 2012 der INSM. (Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.archivierte Kopie. [Memento vom 21. März 2018 im Internet Archive] [abgerufen am 21. Januar 2025]).</ref>

Seit dem Jahr 2010 zeichnet die Wirtschaftswoche einmal jährlich, aufbauend auf einem Jury-Votum und der Einschätzung eines Fachbeirats, Beratungsunternehmen in unterschiedlichen Kategorien als „Best of Consulting“ Firmen aus.<ref>Best of Consulting. In: award.wiwo.de. Abgerufen am 21. Januar 2025.</ref>

Im Jahr 2019 veröffentlicht die Wirtschaftswoche erstmals ein Ranking der 26 forschungsstärksten Hochschulen im deutschsprachigen Raum im Bereich BWL sowie der forschungsstärksten Professoren in diesem Bereich.<ref>Bert Losse, Jan Guldner: Ökonomen-Ranking: Das sind die besten Forscher in der BWL. Abgerufen am 18. Januar 2019.</ref>

Am 2. November 2020 erschien das Wirtschaftswoche Sonderheft Nr. 1 Die 500 heimlichen Weltmarktführer: 2021. Die Publikation enthält eine Liste mit 458 deutschen Unternehmen und 53 Konzernen aus Österreich und der Schweiz. Das Ranking der deutschsprachigen Weltmarktführer wird jährlich von der Universität St. Gallen erstellt. Die Federführung obliegt dem Wirtschaftswissenschaftler Christoph Alexander Müller.<ref>Konrad Fischer: Umkämpfte Listenplätze. In: Wirtschaftswoche, Sonderheft Nr. 1, Die 500 heimlichen Weltmarktführer: 2021. 2. November 2020, S. 82.</ref> In der gedruckten Liste der Weltmarktführer hat die sechste Spalte eine falsche Überschrift. Richtig ist, dass dort die Anzahl der Kontinente angegeben wird, auf denen die jeweiligen Unternehmen aktiv sind und nicht deren Weltmarktanteil in Prozent.<ref>Berichtigung. In: Wirtschaftswoche, Nr. 47, 13. November 2020, S. 96.</ref>

WiWo Green[Bearbeiten]

Seit Anfang 2013 betreibt die WirtschaftsWoche mit WiWo Green ein Portal rund um die grüne Wirtschaft.<ref>WiWo Green. Abgerufen am 8. August 2013.</ref> Die Themen sind neben erneuerbarer Energie und nachhaltigen Unternehmensstrategien auch Innovationen aus den Bereichen Mobilität, Megacities und Geldanlage. Die Leserzahlen des Portals wachsen im zweistelligen Prozentbereich und erreichten schon nach wenigen Monaten laut Angaben der Redaktion 200.000 Seitenabrufe pro Monat. Damit ist WiWo Green das größte Nachrichtenportal im Bereich „grüne Wirtschaft“.

EU und Image-Kampagne[Bearbeiten]

Unter Chefredakteurin Miriam Meckel nahm die Wirtschaftswoche von früherer EU- und Euro-Kritik Abstand<ref>WirtschaftsWoche erscheint künftig schon freitags und will weniger eurokritisch sein. Abgerufen am 22. Mai 2013.</ref> und begann im Mai 2015 eine eigene Imagekampagne für die Europäische Union.<ref>Europakampagne. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Mai 2015; abgerufen am 22. Mai 2013.</ref> Hierzu sollten mehrere Agenturen Werbefilme und Anzeigen für die Druck- und Online-Ausgabe produzieren. In diesen wurden u. a. EU-Kritiker unabhängig von politischer Haltung und Motivation mit Kleinkindern verglichen, welche die Welt mangels Reife und Wissen nicht zu erfassen vermögen. Meckel begründete den Schritt vor allem mit „handfesten“ Gewinnen für die Wirtschaft Deutschlands; die Kampagne sei daher „folgerichtig“.<ref>WirtschaftsWoche mit Europakampagne. Abgerufen am 22. Mai 2013.</ref>

Gründerwettbewerb[Bearbeiten]

Seit 2007 schreibt die Wirtschaftswoche gemeinsam mit Partnern wie der Werbeagentur Jung von Matt und der Wirtschaftskanzlei White & Case jährlich den mit 300.000 Euro dotierten Gründerwettbewerb aus, um Jungunternehmer zu fördern. Seit 2014 wird der Preis unter dem Titel „Neumacher Gründerpreis“ ausgeschrieben. Bisherige Gewinner waren:

Gipfeltreffen der Weltmarktführer[Bearbeiten]

Seit 2010 richtet die WirtschaftsWoche gemeinsam mit dem Handelsblatt und der Akademie Deutscher Weltmarktführer das Gipfeltreffen der Weltmarktführer in Schwäbisch Hall aus. Die Veranstaltung gilt als bundesweit größtes Treffen mittelständischer Unternehmen mit globaler Spitzenstellung, den sogenannten Hidden Champions. Im Fokus stehen der persönliche Austausch zwischen Wirtschaftslenkern, Politik und Wissenschaft sowie strategische Fragestellungen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Das Event bietet C-Level-Netzwerkformate, Zukunftsdialoge mit Nachwuchskräften sowie ein hochkarätig besetztes Vortragsprogramm – unter anderem im Carmen Würth Forum. Neben Impulsen aus Praxis und Forschung ist das Gipfeltreffen auch eine Plattform für wirtschaftspolitische Orientierung in einem zunehmend komplexen globalen Umfeld.<ref>Gipfeltreffen der Weltmarktführer 2026. Abgerufen am 11. Juni 2025.</ref>

Als internationales Pendant zum Gipfeltreffen in Schwäbisch Hall gilt das Internationale Weltmarktführer-Forum in Peking, das 2024 erstmals unter breiter europäischer Beteiligung stattfand. Initiiert von der Akademie Deutscher Weltmarktführer bringt es mittelständische Weltmarktführer mit politischen Entscheidungsträgern und wirtschaftlichen Institutionen aus China und Europa zusammen, um die Rolle werteorientierter Innovation im globalen Wettbewerb zu diskutieren.<ref>Veranstaltungen | Akademie Deutscher Weltmarktführer | Schwäbisch Hall. Abgerufen am 11. Juni 2025.</ref>

Best Office Award[Bearbeiten]

Der Best Office Award (Eigenschreibweise: BEST OFFICE Award) ist ein Wirtschaftspreis, der von 2004 bis 2010 von Wirtschaftswoche<ref>Thomas Edelmann: Vernetzte Nester. In: Der Standard, 15. November 2006.</ref> und Koelnmesse im zweijährlichen Turnus anlässlich der Internationalen Fachmesse für Office und Object ORGATEC verliehen wurde. Zusammen mit dem wissenschaftlichen Partner, dem Institut für Arbeitswissenschaft der Technischen Universität Darmstadt (IAD), prämierte der Wettbewerb internationale Unternehmen für zukunftsweisende Bürokonzepte.<ref>Julia Leenderse: Ausschreibung: Ausschreibung Best Office Award: Die besten Büros der Welt. In: wiwo.de. Handelsblatt GmbH, 17. Februar 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. Januar 2016; abgerufen am 21. Januar 2025.</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.BMW-Werk in Leipzig und oberfränkischer Kunststoffverarbeiter Rehau – Deutschlands modernste Arbeitsplätze (Memento vom 8. Oktober 2016 im Internet Archive) auf bild.de vom 27. Oktober 2006.</ref> Der BEST OFFICE Award wurde seit 2008 in zwei Kategorien vergeben. Jeweils ein Büroobjekt im Inland wie im Ausland wurde prämiert. Dabei richtete sich der Wettbewerb an alle Unternehmen unabhängig von ihrer Größe und ihrer Branche.

Preisträger[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Wirtschaftswoche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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