Schawuot
Schawuot (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.; Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist ein jüdisches Fest und eines der drei Wallfahrtsfeste, das sieben Wochen, in der Inklusivzählung 50 Tage, nach dem Pessachfest gefeiert wird; am 6. Siwan.
Übersicht und Einordnung[Bearbeiten]
Die Festtage, die im Judentum als Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. bezeichnet werden, sind halachisch (laut jüdischem Religionsgesetz) so definiert:
Die sechs Tage, an denen die Tora Arbeitsverbot gebietet, sind der erste und der siebte Tag des Pessachfestes, der erste und der achte Tag des Laubhüttenfestes (Sukkot), das Wochenfest (Schawuot) sowie der erste Tag des siebten Monats (Rosch ha-Schana). Diese Tage werden als Feiertage (Jamim towim) bezeichnet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Schawuot ist also einer der Festtage, an denen die Tora ein Arbeitsverbot gebietet.
Bedeutung[Bearbeiten]
In der Tora hat das Fest mehrere Namen, zum einen Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (Vorlage:Bibel/Link und Vorlage:Bibel/Link), Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (Vorlage:Bibel/Link), Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (Vorlage:Bibel/Link). Mischna und Talmud kennen das Fest auch als Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.. Die vielen Namen spiegeln die verschiedenen Bedeutungen wider, die das Fest hat.
Schawuot ist ein Erntedankfest, da zu dieser Zeit in Israel der erste Weizen geerntet wird.
Das Judentum feiert den neuerlichen Empfang der Zehn Gebote am Berg Sinai, in der entsprechenden Liturgie (siehe Machsor) wird Schawuot als Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. bezeichnet. Deswegen wird am ersten Tag auch Vorlage:Bibel/Link, 20,1–23 EU aus der Tora gelesen; Maftir: Vorlage:Bibel/Link; Haftara: Vorlage:Bibel/Link, 3,12 EU. Beim erstmaligen Empfang hatte Mose die Steintafeln mit den Zehn Geboten laut biblischer Überlieferung zerschmettert, weil das Volk Israel ein Goldenes Kalb anbetete. Daraufhin ging Mose wieder auf die Spitze des Berges Sinai, um die Gebote ein weiteres Mal zu erbitten.<ref name="Gurski">Chajm Guski: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Ablauf[Bearbeiten]
Das Wochenfest bildet den Abschluss der Frühlingsfeste und der Erstlingsfrüchte, zu denen Pessach und das Omer-Zählen gehören. Die Synagoge wird geschmückt, denn an diesem Tag symbolisiert sie den Sinai. Die Zehn Gebote stehen im Mittelpunkt der Toralesung. Sie werden unter Begleitung einer besonderen Melodie vorgelesen, und während sie vorgelesen werden, steht die ganze Gemeinde. Für diesen Abschnitt wird ihm als Zeichen der besonderen Ehre der Rabbiner oder sonst ein führendes Gemeindemitglied zur Tora aufgerufen. Zuvor wird ein Gebet auf Aramäisch unter Begleitung einer besonderen Melodie, das Akdamut, gesprochen, ebenso der Segen Schehechejanu. Mit ihm wird um die Erlaubnis gebeten, überhaupt mit der Toralesung beginnen zu dürfen. Neben den Zehn Geboten wird auch aus dem Buch Rut gelesen. König David, der Urenkel Ruts, wurde der Überlieferung nach am Tag eines Schawuot geboren und starb nach 70 Jahren auch an einem solchen Tag.
Traditionell wird Milch getrunken, dazu werden süße milchige Speisen (Eierkuchen mit Quark, Käsekuchen usw.) und Honig gegessen, da die Tora mit Milch verglichen wird, die das Volk Israel wie ein unschuldiges Kind begierig trinkt.
Viele Gläubige studieren die Nacht hindurch in der Synagoge die Tora (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.). In den Synagogen und Jeschiwot, den Talmud-Toraschulen, bleibt man im Allgemeinen die ganze Nacht über wach und verbringt die Zeit mit dem gemeinsamen Torastudium (d. h. immer zwei zusammen). Auch halten Rabbiner und Schriftgelehrte Vorträge. Von Zeit zu Zeit wird das Studium durch Gesang und Tanz unterbrochen, und so geht es weiter bis zum Morgengrauen. Dann versammeln sich in der ersten Morgendämmerung alle zum Gebet, um schon beim Sonnenaufgang das Schma Jisrael zu sprechen.
Vier Mal pro Jahr – an Jom Kippur, Schmini Azeret, am letzten Tage von Pessach und dem zweiten Tag von Schawuot – wird nach aschkenasischem Ritus ein besonderes Gedenkgebet, Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. Jiskor („Erinnerung“), zum Gedenken der verschiedenen Seele des Vaters und/oder der Mutter in der Synagoge gesprochen. Dies beinhaltet eine Bitte für Zedaka (Spenden, Wohltaten) zu deren Wohle. Nur jene, deren Vater und/oder Mutter nicht mehr unter den Lebenden weilen, verbleiben während des Jiskorgebetes in der Synagoge. Jeder andere verlässt vorübergehend den Raum, um so den Nachkommen einen ernsten privaten Moment zu gewähren, indem sie sich im Andenken an ihre verstorbenen Eltern vereinen können.<ref>Avraham Radbil: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Termin[Bearbeiten]
Schawuot wird am 5., 6. oder 7. Siwan gefeiert.<ref name="Gurski" /> In der Diaspora dauert das Fest zwei Tage und wird am 6. und 7. Siwan begangen.<ref>Reformierte Liturgie, S. 622.</ref>
Schawuot im bürgerlichen Kalender[Bearbeiten]
| Jüdisches Jahr | Bürgerliches Datum |
|---|---|
| 5786 | 22. bis 23. Mai 2026 |
| 5787 | 11. bis 12. Juni 2027 |
| 5788 | 31. Mai bis 1. Juni 2028 |
| 5789 | 20. bis 21. Mai 2029 |
Jeder Festtag beginnt am Vorabend des bürgerlichen Kalenders, denn im jüdischen Kalender dauert der Tag von Abend bis Abend – nicht von Mitternacht bis Mitternacht (0 bis 24 Uhr) wie im bürgerlichen Kalender. Der abendliche Beginn wird mit dem Wort (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) Erev bezeichnet.
Im Christentum[Bearbeiten]
Christen glauben an die Herabkunft des heiligen Geistes auf Erden, die laut der Apostelgeschichte des Lukas 2,1 am 50. Tag nach Pessach, also an Schawuot, geschah (dort: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., d. h. der 50.). Daraus entstand später das christliche Pfingstfest.
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
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- Heinrich Simon: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (veröffentlicht auf zentralratderjuden.de).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
- Michael Rosenkranz: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
- Adin Even-Israel: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden., Noten, Hörbeispiele).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
- Johannes Gerloff: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
- Ari Lipinski: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (pdf, 456 kB) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
- Andreas Nachama: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2020-02-13.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
- Chajm Guski: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
- Walter Homolka: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Rosch ha-Schana | Die zehn Tage der Reue und Umkehr | Gedalja-Fasten | Jom Kippur | Sukkot | Hoschana Rabba | Schmini Azeret | Simchat Tora | Chanukka | Assara beTevet | Tu biSchevat | Esther-Fasten | Purim | Fasten der Erstgeborenen | Pessach | Omer-Zählen | Lag baOmer | Schawuot | 17. Tammus und Die drei Wochen | Tischa beAv | Tu B’Av