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Hamaguchi Yōzō

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(Weitergeleitet von Yozo Hamaguchi)
Ehepaar Hamaguchi (rechts) 1960

Hamaguchi Yōzō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); geb. 5. April 1909 in der Präfektur Wakayama; gest. 26. Dezember 2000) war ein japanischer Graphiker während der Shōwa-Zeit.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Hamaguchi zog im Alter von sechs Jahren nach Chōshi in der Präfektur Chiba, wo seine Familie seit vielen Generationen Soya-Soße unter dem Namen Yamasa herstellt. Er besuchte in Tōkyō die Keika-Mittelschule und begann danach eine Malerei-Ausbildung unter Kobayashi Mano ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 1870–1947) und lernte Bildhauerei unter Tatehata Daimu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 1880–1942).

Ab 1927 besuchte Hamaguchi die Kunstakademie Tōkyō (die Vorläufereinrichtung der heutigen Kunsthochschule), verließ diese aber bereits 1930 und ging nach Frankreich. Dort malte er Ölbilder und stellte aus im Salon d’Automne, Salon des Indépendants und im Salon des Tuieries. 1937 nahm er an der Gründung der japanischen „Vereinigung freier Künstler“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Jiyū bijutsuka kyōkai) teil, 1939 kehrte er nach Japan zurück. Während seines Aufenthaltes in Frankreich hatte Hamaguchi nicht nur Ölbilder gemalt, sondern sich auch mit der Aquarellmalerei befasst und auch mit Drucktechniken experimentiert. Nach dem Pazifik-Krieg widmete er sich ausschließlich der Drucktechnik.

1953 kehrte Hamaguchi nach Frankreich zurück und nahm dort seinen ständigen Wohnsitz. Er entwickelte eine Drucktechnik mit Kupferplatten, die es erlaubte, Zwischentöne und Farben wiederzugeben. Er gewann mit seinen Drucken, die detailliert mit Tiefenwirkung und ästhetisch ansprechend ausgeführt sind, eine Reihe von Preisen, so den Preis des Nationalmuseums für moderne Kunst auf der ersten Tokyo International Print Biennale 1957, einen Preis auf der vierten Biennale von São Paulo im selben Jahr, und einen Großen Preis auf der vierten Internationalen Biennale von Ljubljana 1961. Seit 1986 war er Mitglied der Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique (Classe des Beaux-Arts).<ref>Académicien décédé: Yozo Hamaguchi. Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique, abgerufen am 23. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Zu seinen bekannten Bildern gehören die „Dächer von Paris“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pari no yane), „Blaue Gläser“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Aoi garasu), „Vier Kirschen“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Yotsu no sakurambo) und „Kürbis“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Suika). Seine Frau Minami Keiko ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 1911–2004) war ebenfalls Graphikerin.

1998 eröffnete die Yamasa Corporation in Tōkyō das Musée Hamaguchi Yozo: Yamasa Collection mit circa 60 Werken von Hamaguchi.<ref>About the Museum 【Musée Hamaguchi Yozo : Yamasa Collection】. Abgerufen am 4. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Suzuki, Toshihiko (Hrsg.): Hamaguchi Yōzō. In: Nihon daihyakka zensho (Denshibukku-han), Shogakukan, 1996.
  • S. Noma (Hrsg.): Hamaguchi Yōzō. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 494.
  • Tazawa Yutaka: Hamaguchi Yōzō. In: Biographical Dictionary of Japanese Art. Kodansha International, 1981. ISBN 0-87011-488-3.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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