(8967) Calandra
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| Asteroid (8967) Calandra | |
|---|---|
| Eigenschaften des Orbits Vorlage:Infobox Asteroid/Database | |
| Orbittyp | Äußerer Hauptgürtel |
| Große Halbachse | 3,0583 AE |
| Exzentrizität | 0,1130 |
| Perihel – Aphel | 2,7127 AE – 3,4039 AE |
| Neigung der Bahnebene | 9.7524 ° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 170,5077° |
| Argument der Periapsis | 170,0082° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate |
| Siderische Umlaufperiode | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Infobox Asteroid“ ist nicht vorhanden. |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 17,02 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 8,382 ± 0,103 km |
| Albedo | 0,174 ± 0,030 |
| Absolute Helligkeit | 13,26 mag |
| Geschichte | |
| Entdecker | Cornelis Johannes van Houten, Ingrid van Houten-Groeneveld, Tom Gehrels |
| Datum der Entdeckung | Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate |
| Vorläufige Bezeichnung | 4878 T-1, 1978 RM11, 1992 EH15 |
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(8967) Calandra ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 13. Mai 1971 von dem niederländischen Astronomenehepaar Cornelis Johannes van Houten und Ingrid van Houten-Groeneveld entdeckt wurde. Die Entdeckung geschah im Rahmen der 1. Trojaner-Durchmusterung, bei der von Tom Gehrels mit dem 120-cm-Oschin-Schmidt-Teleskop des Palomar-Observatoriums aufgenommene Feldplatten an der Universität Leiden durchmustert wurden, elf Jahre nach Beginn des Palomar-Leiden-Surveys.
Der Asteroid gehört zur Eos-Familie, einer Gruppe von Asteroiden, welche typischerweise große Halbachsen von 2,95 bis 3,1 AE aufweisen, nach innen begrenzt von der Kirkwoodlücke der 7:3-Resonanz mit Jupiter<ref>David Vokrouhlický, Miroslav Brož, Alessandro Morbidelli, William Frederick Bottke, David Nesvorný, Daniel Lazzaro, Andy Rivkin: Yarkovsky footprints in the Eos family (englisch, PDF; 26 MB)</ref>, sowie Bahnneigungen zwischen 8° und 12°. Die Gruppe ist nach dem Asteroiden (221) Eos benannt. Es wird vermutet, dass die Familie vor mehr als einer Milliarde Jahren durch eine Kollision entstanden ist. Die zeitlosen (nichtoskulierenden) Bahnelemente von (8967) Calandra sind fast identisch mit denjenigen von drei kleineren, wenn man von der Absoluten Helligkeit von 15,6, 15,3 und 16,4 gegenüber 13,0 ausgeht, Asteroiden: (241572) 1995 OM13, (281668) 2008 VW46 und (326816) 2003 TY22.<ref>Der Familienstatus der Asteroiden in der Datenbank AstDyS-2 (englisch, HTML; 51,4 MB) </ref>
Die Rotationsperiode von (8967) Calandra wurde 2016 von Adam Waszczak, Chan-Kao Chang, Eran Ofek et al. untersucht. Die Lichtkurve reichte jedoch nicht zu einer Bestimmung aus.
Der Asteroid wurde nach der Grauammer benannt, deren wissenschaftlicher Name Miliaria calandra beziehungsweise synonym Emberiza calandra lautet. Zum Zeitpunkt der Benennung des Asteroiden am 2. Februar 1999 befand sich die Grauammer auf der niederländischen Roten Liste gefährdeter Vögel.<ref>Lutz D. Schmadel: Dictionary of Minor Planet Names. Springer, Heidelberg 2012, 6. Auflage, Seite 663 (englisch)</ref>
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
- (8967) Calandra in der Datenbank der „Asteroids – Dynamic Site“ (AstDyS-2, englisch).
- (8967) Calandra in der Small-Body Database des Jet Propulsion Laboratory der NASA am California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena, Kalifornien (englisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Asteroid des äußeren Hauptgürtels
- Eos-Familie
- Vorlage:Infobox Asteroid/Große Halbachse
- Vorlage:Infobox Asteroid/Exzentrizität
- Vorlage:Infobox Asteroid/Bahnneigung
- Astronomisches Objekt (entdeckt 1971)
- Hauptgürtelasteroid unter 50 km Durchmesser