(GI)
| (GI) | ||||
|---|---|---|---|---|
Das Bild Germs - (GI) cover.png gibt es nicht. Wenn du versuchst, ein Bild aus der englischen Wikipedia einzubinden, so beachte, dass sich die Bilder nur aus dem gemeinsamen Medienarchiv Wikimedia Commons einbinden lassen, nicht aber nach Fair Use in der en:WP eingestellte Bilder
| ||||
| Studioalbum von Germs | ||||
|
Veröffent- |
||||
|
Format(e) |
||||
|
Titel (Anzahl) |
16 | |||
|
38 min 14 s | ||||
|
Besetzung |
||||
|
Studio(s) |
Quad Teck | |||
| ||||
(GI) (Germs Incognito) ist das 1979 erschienene einzige Studioalbum der US-amerikanischen Punkband Germs. Das mit geringem Budget von Joan Jett produzierte Album gilt heute als ein Klassiker des Genres und Vorläufer des Hardcore Punk. Germs-Frontmann und Leadsänger Darby Crash, der sämtliche Texte beisteuerte, nahm sich ein Jahr nach Veröffentlichung der LP das Leben.
Produktion[Bearbeiten]
Nach der Single Forming (1977), der drei Titel umfassenden EP Lexicon Devil (1978) und Beiträgen zum von Chris D. produzierten Genre-Sampler Tooth and Nail (1978) stellte (GI) die vierte Studioaufnahme der Germs dar. Danach fand sich die Band nur noch einmal für Aufnahmen zum Al-Pacino-Film Cruising im Studio ein.
Die Sessions zu (GI) mit Toningenieur Pat Burnett fanden in einem kleinen Studio in Los Angeles statt und dauerten etwa drei Wochen.<ref name="spitz">Marc Spitz & Brendan Mullen: We Got the Neutron Bomb. The Untold Story of L.A. Punk. Three Rivers Press, S. 207. ISBN 978-0-609-80774-3 (englisch).</ref> Als Produzentin konnte Joan Jett verpflichtet werden, die zu jener Zeit bereits beträchtliche Erfolge mit ihrer Band The Runaways vorzuweisen hatte. Darby Crashs Wunschkandidat Mark Lindsay erwies sich als zu teuer für das Label. Die Kosten für die Produktion beliefen sich laut Slash Records auf 6000 Dollar.<ref name="spitz" /><ref name="guardian">The death and afterlife of an LA punk. The Guardian, 24. August 2008, abgerufen am 31. März 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Zum Unmut von Darby Crash wurden die Einnahmen aus dem Plattenverkauf nicht in eine Weiterarbeit mit den Germs, sondern in einen Vertrag mit der rivalisierenden Band X investiert. Das Album erwies sich damit nicht als das erhoffte Karrieresprungbrett, vor allem auch, weil die Germs bereits wenige Monate später aufgrund gewaltvoller Ausschreitungen während ihrer Konzerte aus allen Klubs in L.A. und Umgebung verbannt worden waren.<ref name="law">Brendan Mullen: Annihilation Man. L.A. Weekly, 27. Dezember 2000, abgerufen am 25. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Titelliste[Bearbeiten]
Alle Stücke wurden von Darby Crash und Pat Smear komponiert.
A-Seite[Bearbeiten]
- What We Do Is Secret – 0:43
- Communist Eyes – 2:15
- Land of Treason – 2:09
- Richie Dagger’s Crime – 1:56
- Strange Notes – 1:52
- American Leather – 1:11
- Lexicon Devil – 1:44
- Manimal – 2:11
- Our Way – 1:56
- We Must Bleed – 3:05
B-Seite[Bearbeiten]
- Media Blitz – 1:29
- The Other Newest One – 2:44
- Let’s Pretend – 2:34
- Dragon Lady – 1:39
- The Slave – 1:01
- Shut Down (Annihilation Man) (Live) – 9:40
- Caught in My Eye – 3:25 (nur auf CD- und Kassettenversion)
Rezeption[Bearbeiten]
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Allmusic | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol |
| Rolling Stone | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Acclaimed Music – (GI). Acclaimed Music, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. November 2016; abgerufen am 22. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| PopMatters | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>The Germs – (GI). PopMatters, abgerufen am 1. April 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| Piero Scaruffi | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Scaruffi.com – Germs. Piero Scaruffi, abgerufen am 4. April 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
Bei Veröffentlichung von der Kritik noch kaum wahrgenommen, wird (GI) mittlerweile als Genreklassiker angesehen. Allmusic fasste die LP als „Explosion selbstzerfetzenden L.A. Punks“ zusammen und lobte neben Musik und Texten auch die ursprünglich als „dünn“ kritisierte Produktion.<ref name="allmusic" /> Der Rolling Stone listete das Album 2016 auf Platz 28 der 40 Greatest Punk Albums of All Time sowie auf Platz 16 der 40 Greatest One-Album Wonders. Obwohl es unmöglich sei, das Chaos eines Germs-Konzerts auf Platte festzuhalten, gelänge es Produzentin Joan Jett Punk am „rücksichtslosen und selbstzerstörerischen Höhepunkt“ einzufangen. Darby Crashs poetischer Spott transportiere den Nihilismus seiner britischen Vorbilder, während das Spiel seiner Bandkollegen mit einer Geschwindigkeit, die die Ramones wie „schäbige Bummler“ aussehen ließe, eine Transformation hin zum Hardcore Punk vollziehe.<ref>40 Greatest Punk Albums of All Time – 28. The Germs, '(GI)' (1979). Rolling Stone, 6. April 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. Mai 2017; abgerufen am 22. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>40 Greatest One-Album Wonders – 16. Germs, 'GI' (1979). Rolling Stone, 14. Juli 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. April 2017; abgerufen am 22. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Das simple Artwork gilt ebenso als bemerkenswert. Ihm wird zugeschrieben, die grafische Revolution im Punk von der in der Londoner Szene populären Covergestaltung im Erpresserbrief-Layout wegbewegt zu haben.<ref name="guardian" /> Robert Dimery nahm das Album in sein Buch 1001 Albums You Must Hear Before You Die auf.
Literatur[Bearbeiten]
- Brendan Mullen, Don Bolles & Adam Parfrey: Lexicon Devil: The Fast Times and Short Life of Darby Crash and the Germs. Feral House, Port Townsend 2002, 296 S. ISBN 978-0-922915-70-5 (englisch).
- Marc Spitz & Brendan Mullen: We Got the Neutron Bomb. The Untold Story of L.A. Punk. Three Rivers Press, New York City 2001, S. 207. ISBN 978-0-609-80774-3 (englisch).
Weblinks[Bearbeiten]
- (GI) bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />