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-wik

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Vorlage:Hinweisbaustein -wik (und Varianten) ist eine deutsche und skandinavische Ortsnamenendung.

Bedeutung[Bearbeiten]

Die Ortsnamenendung -wik, -wyk, -wig, -vik oder -wiek; Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. hat folgende Bedeutungen:

  • Im ehemals nordgermanischen Sprachraum bezeichnet es eine ‚Bucht‘ oder einen ‚Meerbusen‘.
  • Im niederdeutschen Sprachraum steht die Endung für ‚Zaun‘ im Sinne eines umzäunten Gebietes. Mit der Bedeutung ‚Umzäunung‘, ‚Befestigung‘ kommt Wik bereits im Heliand vor. Es bezeichnet umzäunte oder befestigte Flächen vom Schaf-Pferch über (allgemein) Siedlung bis hin zu Stadt.
  • Richtung Südwesten findet es eine Stütze in lateinisch vicus ‚Dorf‘ und steht nach dem Kontakt mit römischer Kultur primär für Siedlungen. Erhalten ist die Siedlungsform (der) Weich etwa in manchen Ortsnamen oder in der rechtlichen Stellung als Minderstadt in Weichbild (in Westfalen in der alten Bezeichnung Wigbold).

Sowohl lateinisch vicus „Dorf“ als auch die aus dem Germanischen kommende Endung -wik in der Bedeutung „umzäunte Siedlung“ stammen unabhängig voneinander aus der indogermanischen Wurzel *u̯eik-, *u̯ik-, *u̯oiko- „Haus, Siedlung“.<ref>Julius Pokorny: Indogermanisches etymologisches Wörterbuch, Bd. 1, Bern 1959, S. 1131.</ref>

Siedlungsnamen zu ‚umzäunt‘ oder ‚Dorf‘[Bearbeiten]

Gewässernamen und Ortsnamen zu ‚Bucht‘[Bearbeiten]

Datei:Straßenschild nach Mürwik bei Engelsby, Bild 06.JPG
Straßenschild nach Mürwik

Wiek als Namensbestandteil von Binnen- oder Außenbuchten an der südlichen Ostseeküste:

Die Bedeutung „Bucht“ hat die Endung in:

  • Helguvík (Island);
  • Keflavík (Island): „Treibholzbucht“;
  • Kopervik (Norwegen);
  • Reykjavík (Island): „Rauchbucht“;
  • Schleswig: „Schleibucht“;
  • Västervik (Schweden);
  • Lemvig (Dänemark)
  • Wyk auf Föhr, Hauptort der nordfriesischen Insel<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Nordfriisk Instituut; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Familienname[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Friedrich Baron von Meiningen: Einführung in die germanistische Sprachhistorie. 1823
  • Harald Krause: Wiek und Wikinger – Entstehung und Entwicklung der Schifffahrt und maritimer Begriffe der Seefahrer im erweiterten Ostseeraum. In: Stier und Greif. Blätter zur Kultur- und Landesgeschichte in Mecklenburg-Vorpommern. Jahrgang 19, Schwerin 2009, S. 10–21 (H. Krause ermittelte an der deutschen Ostseeküste insgesamt 46 Wieken und Orte mit der Endung wieck, wick, wik, wyk bzw. wig.)

Weblinks[Bearbeiten]

[[wikt:Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.|Wiktionary: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.]] – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

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Wiktionary: Wik – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.

Wiktionary: Wiek – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />