2000m²
2000m², auch Weltacker genannt, ist ein Lernort, der sich seit 2018 im Botanischen Volkspark Blankenfelde-Pankow befindet. Ursprünglich handelte es sich um ein Projekt der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, das 2015 in Berlin-Gatow durchgeführt und 2016/2017 im Rahmen der IGA in Berlin-Marzahn weitergeführt wurde. Die Theorie basiert darauf, dass rein rechnerisch für jeden Erdbewohner eine Ackerfläche von etwa 2000 m² zur Verfügung steht. Als visuelle Hilfestellung zeigt es auf dem Weltacker die Bepflanzung der Ackerfläche der Erde im Kleinen. Durch die Beteiligung von freiwilligen Testessern wird gezeigt, dass man sich mit den auf dieser Fläche geernteten Lebensmitteln gesund ernähren kann, obwohl Europäer rein rechnerisch eine viel größere Fläche beanspruchen. Angegliederte Bildungsprojekte für verschiedene Altersgruppen zielen darauf ab, die Wertschätzung von Lebensmitteln zu erhöhen und zu zeigen, welche Folgen die Konsumentenentscheidungen vor Ort für eine strukturelle Änderung der weltweiten Landwirtschaft haben können.
Kernaussagen[Bearbeiten]
Derzeit werden weltweit etwa 1,5 Milliarden Hektar als Ackerfläche genutzt.<ref>Wissenschaftlicher Beirat für Agrarpolitik beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Stellungnahme. Ernährungssicherung und nachhaltige Produktivitätssicherung. (PDF) In: bmel.de. Januar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. September 2016; abgerufen am 18. September 2016.</ref> Teilt man diese Fläche durch die Zahl der Weltbevölkerung, so ergibt sich pro Kopf eine Anbaufläche von etwa 2000 m² (0,2 Hektar):<ref name="Huff1">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Erimar von der Osten: 2000m-Acker Teil 1 ( vom 8. Mai 2016 im Internet Archive), www.huffingtonpost.de, 14. April 2014, aktualisiert am 16. September 2014, abgerufen am 8. Mai 2016.</ref> Darauf wird nicht nur Nahrung angebaut, sondern zum Beispiel auch Baumwolle und Biodieseltreibstoff.<ref name="Deutschlandradiokultur">Sven Kästner: "Weltacker"-Experiment - Wie viel Anbaufläche braucht ein Mensch? (Archiv). In: deutschlandradiokultur.de. 13. Oktober 2015, abgerufen am 11. Mai 2016.</ref> Nach Berechnungen von Umweltexperten der Vereinten Nationen werden rein rechnerisch für den Anbau der Lebensmittel, die jeder Europäer verbraucht, 4000 Quadratmeter Ackerfläche benötigt.<ref name="Deutschlandradiokultur" /><ref name="taz-2015-05-08-a0226">Ralf Pauli: Der Feldversuch. In: taz.de. 8. Mai 2015, abgerufen am 10. Mai 2016.</ref> Mit dem Projekt soll gezeigt werden, dass man sich auch mit den auf nur 2000 Quadratmetern geernteten Lebensmitteln gesund ernähren kann.<ref name="taz-2015-05-08-a0226" />
Projektgedanke[Bearbeiten]
Als visuelle Hilfestellung wird auf einer 2000 m² großen Fläche die Bepflanzung der Ackerfläche der Erde im Kleinen gezeigt: Getreide, Mais, Öl-, Hülsen- und Erdfrüchte, Gemüse, Obst sowie Tabak und Gewürze.<ref name="Huff1" /> Aufgrund fehlender spezifischer Standortfaktoren konnten nicht alle Früchte auf dem kleinen Weltacker in Berlin-Gatow abgebildet werden.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Erimar von der Osten: 2000m² Weltacker: Städter (Teil 2) ( vom 8. Mai 2016 im Internet Archive), www.huffingtonpost.de, 21. Juli 2014, aktualisiert am 20. September 2014, abgerufen am 8. Mai 2016.</ref> So wurde zum Beispiel Reis durch Amarant und Hirse ersetzt.<ref name="Deutschlandfunk">Sven Kästner: Ackerbau - 2.000 Quadratmeter für einen Menschen. In: deutschlandfunk.de. 16. Oktober 2014, abgerufen am 9. Mai 2016.</ref><ref name="Huff1" />
Ziele[Bearbeiten]
Wertschätzung von Lebensmitteln[Bearbeiten]
Die Initiative stellt die Bedeutung von Land- und Forstwirtschaft als Grundlage von Leben, Kultur und Zivilisation auch in der Gegenwart dar.<ref name="Huff1" /> „Der Weltacker soll uns vor Augen führen, dass wir mit unserer heimischen Pflanzenvielfalt locker auf importierte Lebensmittel verzichten könnten.“, so Luise Körner von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft.<ref name="taz-2015-05-08-a0226" />
Globaler Ansatz[Bearbeiten]
Das Projekt sucht nach Wegen für eine strukturelle Änderung der weltweiten Landwirtschaft.<ref name="Huff1" /> Beim Umgang mit Lebensmitteln im eigenen Land sollen ökologische Folgen und die Lebenssituation im Armutsgürtel der Erde im Blick bleiben.<ref name="Huff1" /> Nach Zahlen der FAO ist Deutschland weltweit zweitgrößter Importeur landwirtschaftlicher Produkte, aber nur viertgrößter Exporteur.<ref name="Deutschlandradiokultur" /> Für den Anbau von in Deutschland verbrauchten Agrarprodukten belegen Produzenten und damit auch Konsumenten immer mehr Felder im Ausland, obwohl in Europa sogar pro Person etwas mehr als 2000 Quadratmeter fruchtbare Böden pro Person vorhanden sind.<ref name="Deutschlandradiokultur" /> Ein Projektziel besteht in der Verbreitung der Erkenntnis, dass auch die Konsumenten in Deutschland Änderungen weltweiter Agrarstrukturen anstoßen können, die häufig Großgrundbesitzer begünstigen.<ref name="Deutschlandradiokultur" />
Bildungsauftrag[Bearbeiten]
Schulklassen und Gruppen von Kindern und Jugendlichen sollen hier Einblicke in die Produktion von Nahrungsmitteln gewinnen, sich aber auch mit den Fragen der globalen Landwirtschaft auseinandersetzen.<ref name="SWR">2000 Quadratmeter für jeden. In: swrmediathek.de. 26. Oktober 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Mai 2016; abgerufen am 12. Mai 2016.</ref> In den Sommerferien 2016 fanden für Kinder und Jugendliche Workshops zu den Themen Landwirtschaft und globales Lernen statt.<ref>Ferien auf dem Weltacker – 2000m². In: 2000m2.eu. 28. Juli 2016, abgerufen am 10. September 2016.</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Anfänge[Bearbeiten]
Das Projekt ging aus einer Informationskampagne zur europäischen Agrarreform hervor.<ref name="Huff1" /> Aus dieser Agricultural and Rural Convention (ARC2020) wurde inzwischen eine Nichtregierungsorganisation, die das Ziel verfolgt, Visionen und positive Ansätze von zukünftiger Landwirtschaft und Politik für den ländlichen Raum in die öffentliche Diskussion einzubringen.<ref>Who we are – Agricultural and Rural Convention. In: arc2020.eu. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Mai 2016; abgerufen am 12. Mai 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
2014 pachtete die Zukunftsstiftung Landwirtschaft von einem Biobauern aus Berlin-Gatow Ackerfläche an der Havel und legte ein zwölf Meter breites und 170 Meter langes Feld an.<ref name="Deutschlandradiokultur" /> Zunächst wurde ermittelt, welchen Tagesbedarf an Gemüse, Getreide, Eiern etc. ein Mensch hat.<ref>Dokumentationstabelle Online – 2000m². In: 2000m2.eu. 28. Juli 2015, abgerufen am 12. Mai 2016.</ref> Auf dieser Basis wurde im Frühjahr 2015 ein Anbauplan ausgearbeitet.<ref>[1] (PDF-Datei)</ref> Neben dem Feld stand ein Bienenstock, bei einem nahen Bauernhof wurden zwei Zweinutzungshühner untergebracht.<ref name="taz-2015-05-08-a0226" /> Zum Kernteam gehörten damals Luise Körner von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, der Koch Florian Kliem und eine Landwirtin.<ref name="taz-2015-05-08-a0226" /> Gegen zwei Tage Feldarbeit und einen Erfahrungsbericht über die zubereiteten Speisen konnten freiwillige Helfer eine Woche lang Lebensmittel vom Acker erhalten.<ref name="taz-2015-05-08-a0226" /> Ziel war es zunächst herauszufinden, wie viele Nahrungsmittel auf dieser Fläche wachsen können:<ref name="Deutschlandradiokultur" /> Mehrere Getreidearten sowie viele Gemüsesorten und Ölpflanzen wurden angebaut.<ref name="Deutschlandradiokultur" /> Dagegen wurden erneuerbare Rohstoffe für die Energieerzeugung und Pflanzen für die Fasergewinnung oder die Tierfütterung ausgenommen:<ref name="Deutschlandradiokultur" /> Da das Futter für ein im Stall gehaltenes Schwein bereits den halben Acker einnehmen würde, beschränkte man sich auf fleischlose Ernährung.<ref name="SWR" />
Die Landwirtin legte das Feld mit über 50 Kulturen so an, dass am Tag 300 Gramm Obst und 600 Gramm Gemüse zur Verfügung standen: Fenchel, Pastinaken, Spinat, Mangold, Brokkoli, Kohlrabi, Sellerie, Karotten, Gurken, Zucchini, Auberginen, Paprika, Tomaten und Kürbis. Auf zehn Prozent der Fläche experimentierte Kliem mit seltenen oder unbekannten Sorten wie der Liebhaber-Erdbeersorte Mieze Schindler.<ref name="taz-2015-05-08-a0226" /><ref name="Deutschlandradiokultur" /> Sogar Soja wurde angebaut und später zu Tofu verarbeitet.<ref>Weltacker-Tofu: Unser Berliner Soja-Experiment – 2000m². In: 2000m2.eu. 17. November 2015, abgerufen am 12. Mai 2016.</ref> Herbizide, industrielle Insektengifte und Kunstdünger waren tabu.<ref name="Deutschlandradiokultur" /> Im ersten Jahr lautete das Ziel, mit den Erträgen aus der Fläche einen Menschen ein ganzes Jahr lang zu ernähren, zusätzlich wurden Gastesser eingeladen.<ref name="Deutschlandradiokultur" /> Die Ernteerträge wurden erfasst, um herauszufinden, wie viele Esser der Acker ernähren würde.<ref name="Deutschlandradiokultur" />
Umzug auf das Gelände der Internationalen Gartenausstellung 2017[Bearbeiten]
Ende 2015 wurde das Feld neu angelegt, und zwar auf dem Gelände der Internationalen Gartenausstellung 2017 in Berlin-Marzahn am Kienberg.<ref name="RBB">Marzahn lernt schweben. In: rbb-online.de. 13. April 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. April 2016; abgerufen am 12. Mai 2016.</ref>
Anfang 2016 untersuchte eine Seminargruppe von Masterstudenten des Fachgebiets Bodenkunde der Technischen Universität Berlin unter der Leitung von Professor Kaupenjohann das Gelände und stellte eine hohe Bodenverdichtung fest.<ref>Bodenkunde auf dem neuen Weltacker – 2000m². In: 2000m2.eu. 8. Januar 2016, abgerufen am 12. Mai 2016.</ref> Deshalb musste mit einer Bodenfräse aufgelockert werden.<ref>Einsatz für die Bodenfräse – 2000m². In: 2000m2.eu. 22. Januar 2016, abgerufen am 12. Mai 2016.</ref> Studenten aus Frankreich, Österreich, China und Kenia beteiligten sich an den Arbeiten.<ref name="RBB" /> Auf 300 Quadratmetern wurde auf dem Grundstück eine schnell wachsende Kleegrasmischung ausgesät, die häufig gemäht und zum Mulchen der Gemüseanbauflächen benutzt wird, um eine Bodenverbesserung zu erreichen.<ref name="Deutschlandradiokultur" /> Im August/September 2016 wurde erneut Gründüngung ausgesät. Die Winterbegrünung soll den Boden bedecken und durchwurzeln, die Nährstoffe festhalten und den Boden lockern. Dies ist eine Aufgabe, die jahrelange Arbeit erfordert.<ref>Neue Gründüngung für lockeren Boden. In: 2000m2.eu. 29. August 2016, abgerufen am 10. September 2016.</ref> Zur Lockerung dient auch die Bearbeitung des immer noch sehr verdichteten Bodens mit einem Sauzahn.<ref>Erntezeit. In: 2000m2.eu. 7. September 2016, abgerufen am 10. September 2016.</ref>
Am 8. Mai 2016 wurde der neue Weltacker offiziell eröffnet.<ref>Der Weltacker ist eröffnet! – 2000m². In: 2000m2.eu. 10. Mai 2016, abgerufen am 12. Mai 2016.</ref> Hier entstand „das wohl nördlichste Reisfeld der Welt.“<ref>Das wohl nördlichste Reisfeld der Welt – 2000m². In: 2000m2.eu. 20. Juli 2016, abgerufen am 10. September 2016.</ref> Auch der Erdnussanbau war ein landwirtschaftliches Experiment.<ref>Die Erdnuss blüht! – 2000m². In: 2000m2.eu. 1. August 2016, abgerufen am 10. September 2016.</ref>
Der Weltacker soll ein Ort der Begegnung werden.<ref name="RBB" /> Auf dem Campus nebenan kann die Ernte verkocht und im noch zu bauenden Umweltbildungszentrum am Wuhleteich diskutiert werden.<ref>Bau des Umweltbildungszentrums – LiMa+. In: lichtenbergmarzahnplus.de. 18. August 2016, abgerufen am 10. September 2016.</ref><ref name="tagesspiegel-13425592">Bei der Gartenausstellung läuft alles nach Plan: Da blüht uns was - Berlin baut für die IGA - Berlin - Tagesspiegel. In: tagesspiegel.de. 12. April 2016, abgerufen am 12. Mai 2016.</ref> Dieses ist dank einer neuen Brücke für Hellersdorfer Schüler gut erreichbar.<ref name="tagesspiegel-13425592" />
Finanzierung[Bearbeiten]
Unterstützt wurde das Projekt beispielsweise von Saatgutherstellern, die sich auf alte, heimische Sorten oder bewusst gentechnikfreie Pflanzen spezialisiert haben.<ref name="stern-2129134">Katharina Grimm: Projekt gegen Agrarindustrie: Die Welt auf einem Acker - News. In: stern.de. 8. August 2014, abgerufen am 9. Mai 2016.</ref> Diese lieferten Setzlinge und Samen für den Acker.<ref name="stern-2129134" /> Der Verein Donau-Soja, der Soja in der Donauregion etablieren möchte,<ref>DonauSoja: Kernziele. In: donausoja.org. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. September 2016; abgerufen am 18. September 2016.</ref> spendete Saatgut.<ref name="Deutschlandradiokultur" /> Landwirtschaftsexperten halfen bei der Wahl von Alternativen zu Pflanzen, die eigentlich in Deutschland kaum anbaubar sind wie etwa Soja, für das sich Lupinen als Ersatz anboten.<ref name="stern-2129134" /> Auch sie liefern Eiweiß und binden darüber hinaus auch Stickstoff im Boden.<ref name="stern-2129134" />
An regelmäßig stattfindenden Acker-Montagen helfen Freiwillige bei der Arbeit. So wurde im April 2016 die Wasserleitung für den neuen Weltacker angelegt.<ref>Die Wasserleitung steht! – 2000m². In: 2000m2.eu. 26. April 2016, abgerufen am 12. Mai 2016.</ref> Auch Spenden sind eine Geldquelle des Projekts. Für 20 Euro kann man Pate eines Quadratmeters auf dem Weltacker werden.<ref>So übernimmst du eine Ackerpatenschaft – 2000m². In: 2000m2.eu. 5. Juli 2016, abgerufen am 10. September 2016.</ref>
Auswertung[Bearbeiten]
Der Versuchsesser aus dem ersten Versuchsjahr 2015 führte das Projekt nicht zu Ende.<ref name="Deutschlandradiokultur" /> Die registrierten Erntemengen aber zeigen: Auf 2000 Quadratmetern kann viel mehr wachsen, als ein Mensch braucht, um satt zu werden.<ref name="Deutschlandradiokultur" /> Berichte von Gastessern fielen gemischt aus. Klar wurde, dass man für das Auskommen mit den vorhandenen Lebensmitteln in der Zubereitung und der Zusammenstellung der Mahlzeiten neue Wege gehen muss. Der Zeitfaktor fiel ins Gewicht:<ref name="taz-2015-05-08-a0226" /> So wurden beispielsweise nur Brotzutaten, aber kein Brot geliefert, und wem die Zeit zum Brotbacken fehlte, der musste Brot zukaufen.<ref name="taz-2015-05-08-a0226" /> Dadurch blieb ein Teil der Lebensmittel übrig.<ref name="taz-2015-05-08-a0226" />
Nicht überall auf dem Weltacker haben sich 2015 die angebauten traditionellen Sorten gegen das Unkraut durchsetzen können, die Roggenernte wurde von einem Schimmelpilz vernichtet.<ref name="Deutschlandfunk" />
Auszeichnungen[Bearbeiten]
2015 wurde das Projekt Sieger im Bundeswettbewerb BodenWertSchätzen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und des Rats für Nachhaltige Entwicklung im Themenfeld Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit.<ref>DBU - „BodenWertSchätzen“: kreative Projekte ausgezeichnet – Bereich: Startseite. In: dbu.de. 8. Dezember 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. Mai 2016; abgerufen am 7. Mai 2016. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Im Mai 2016 wurde Luise Körner zur Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung eingeladen, um dort das Weltackerprojekt vorzustellen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.— ( vom 13. August 2016 im Internet Archive) (PDF-Datei)</ref><ref>2000m² beim Nachhaltigkeitsrat – 2000m². In: 2000m2.eu. 15. Juni 2016, abgerufen am 10. September 2016.</ref>
Weitere Projekte[Bearbeiten]
National[Bearbeiten]
Landshut[Bearbeiten]
In Landshut wird ein Weltacker von einem Verein gepflegt, das benachbarte Agrarzentrum hat pachtfrei das Grundstück zur Verfügung gestellt und die Bewirtschaftung mit einer Starthilfe begleitet. Das Saatgut stammt aus Spenden von Landwirten. Das Startkapital betrug nur etwa 15 000 Euro.<ref>Süddeutsche Zeitung: 2000 Quadratmeter zum (Über-)Leben?: Erster "Weltacker". Abgerufen am 4. September 2021.</ref>
In Rothenklempenow, Überlingen und Osnabrück<ref>https://osnabrueckerweltacker.de/. Abgerufen am 4. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> sind ähnliche Projekte entstanden.<ref name=":0" /> In Nürnberg ist die Errichtung eines Weltackers geplant (Stand: September 2021).<ref>Der Weltacker in Nürnberg | Innovation Zukunft. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. September 2021; abgerufen am 4. September 2021.</ref>
International[Bearbeiten]
Schweiz[Bearbeiten]
Am 6. Mai 2017 wurde in Nuglar unter der Projektleitung von Urban Agriculture Basel der erste Weltacker der Schweiz eröffnet.<ref>2000 m2 Weltacker in Nuglar eröffnet. In: bioaktuell.ch. 17. Mai 2017, abgerufen am 12. November 2020.</ref> Am 26. Mai 2019 wurde ein weiterer Weltacker in Attiswil der Öffentlichkeit vorgestellt.<ref>Weltacker in Attiswil will aufklären und zum Denken anregen. In: neo1.ch. 31. Mai 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. November 2020; abgerufen am 12. November 2020.</ref> Im Mai 2021 wurde der Weltacker Bern in Zollikofen eröffnet, initiiert von der OGG Bern.<ref>Weltacker-Bern. In: ogg.ch. Abgerufen am 12. November 2020.</ref> 2019 wurde der gemeinnützige Verein Weltacker Schweiz gegründet, der seither die Initiativen in der Schweiz koordiniert<ref>Besuche unsere essbaren Paradiese mit Weitsicht! Abgerufen am 25. Juni 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Weltacker Schweiz wird unter anderem im Rahmen des Programms für Nachhaltige Entwicklung des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) unterstützt<ref>Bundesamt für Raumentwicklung (ARE): Förderprogramm Nachhaltige Entwicklung «Nachhaltiger Konsum» #SDG12: Weltacker. Abgerufen am 25. Juni 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>.
Liechtenstein[Bearbeiten]
Im Jahr 2018 wurde in Mauren am Josef-Murr Weg zwischen Birkahof und Egelsee ein Weltacker angelegt. 2019 folgte ein zweiter in Vaduz am Standort Haberfeld.<ref>Weltacker Liechtenstein im Zeichen des Kulturerbejahres 2018. Amt für Kultur (AKU), archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Juni 2021; abgerufen am 22. Juni 2021. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Weitere Weltäcker finden sich in Gilgil (Kenia), Heinigou (China), Istanbul (Türkei), Katalele (Demokratische Republik Kongo), Luxemburg, Navdanya (Indien), das auf Vandana Shiva zurückgeht<ref>Navdanya. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. November 2020; abgerufen am 4. September 2021.</ref>, sowie Quily (Frankreich), Whitmuir (Schottland) und Ytteryärna (Schweden)<ref>'Dina 2000 Kvadratmeter' - The 2000m² Garden in Sweden. In: 2000m². 7. April 2017, abgerufen am 4. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":0">Internationale Partnerschaften. In: 2000m². Abgerufen am 4. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>.
Literatur[Bearbeiten]
- Erimar von der Osten: 2000m-Acker Teil 1, www.huffingtonpost.de, 14. April 2014, aktualisiert am 16. September 2014, abgerufen am 8. Mai 2016.
- Erimar von der Osten: 2000m² Weltacker: Städter (Teil 2), www.huffingtonpost.de, 21. Juli 2014, aktualisiert am 20. September 2014, abgerufen am 8. Mai 2016.
- Katharina Grimm: Projekt gegen Agrarindustrie: Die Welt auf einem Acker - News. In: stern.de. 8. August 2014, abgerufen am 8. Mai 2016.
- Sven Kästner: Ackerbau – 2.000 Quadratmeter für einen Menschen. In: deutschlandfunk.de. 16. Oktober 2014, abgerufen am 8. Mai 2016.
- Ralf Pauli: Der Feldversuch. In: taz.de. 8. Mai 2015, abgerufen am 8. Mai 2016.
- Sven Kästner: "Weltacker"-Experiment – Wie viel Anbaufläche braucht ein Mensch? (Archiv). In: deutschlandradiokultur.de. 13. Oktober 2015, abgerufen am 8. Mai 2016.
- SWR2 Beitrag: Der kleine Weltacker im Radio – 2000m². In: 2000m2.eu. 29. Oktober 2015, abgerufen am 12. Mai 2016.
- Marzahn lernt schweben. In: rbb-online.de. 13. April 2016, abgerufen am 8. Mai 2016.
- Stefan Jacobs: Bei der Gartenausstellung läuft alles nach Plan: Da blüht uns was – Berlin baut für die IGA. In: tagesspiegel.de. 12. April 2016, abgerufen am 8. Mai 2016.
Weblinks[Bearbeiten]
- Website des Weltacker-Projekts
- Videobeitrag auf TEDx Luise Körner: Your Global Share of Land and Food über das Weltacker-Projekt, Oktober 2015, englisch.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2026-06
- Berlin-Marzahn
- Soziales Engagement (Deutschland)
- Menschliche Ernährung
- Nachhaltigkeit
- Soziale Innovation
- Umweltschutz
- Bildungseinrichtungsgründung 2015
- Bildungseinrichtung (Essen und Trinken)
- Bildungseinrichtung (Landwirtschaft)
- Essen und Trinken (Berlin)