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AH-7921

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Strukturformel von AM-2201
Allgemeines
Name AH-7921
Andere Namen

3,4-Dichlor-N-[(1-dimethylamino)cyclohexylmethyl]benzamid

Summenformel C16H22Cl2N2O
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
PubChem 187760
ChemSpider 163208
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 329,27 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

AH-7921 ist eine synthetisch hergestellte chemische Verbindung aus der Gruppe der Opioide.<ref>Eintrag zu 3,4-Dichloro-N-{[1-(dimethylamino)cyclohexyl]methyl}benzamide Vorlage:Linktext-Check/Apostroph in der ChemSpider-Datenbank der Royal Society of ChemistryVorlage:Abrufdatum</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

AH-7921 wurde zum ersten Mal in den 1970er Jahren von einem Team von Allan and Hanburys (heute GlaxoSmithKline) synthetisiert.<ref></ref>

Pharmakologie[Bearbeiten]

AH-7921 wirkt hauptsächlich an den µ-Rezeptoren. Die analgetische Potenz, die immer im Vergleich zu Morphin gilt, liegt etwa bei 0,8 nach oraler Gabe.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Verwendung[Bearbeiten]

AH-7921 wird nicht in der Medizin verwendet. Es wird von wenigen Research-Chemicals-Shops vertrieben und auch teilweise in geringer Dosis Räuchermischungen zugesetzt, welche auch Cannabinoidmimetika enthalten und zum Missbrauch als Rauschmittel gedacht sind.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Rechtslage[Bearbeiten]

Am 25. September 2014 hat die EU unter anderem AH-7921 verboten.<ref>Durchführungsbeschluss des Rates vom 25. September 2014 (2014/688/EU) (PDF)Vorlage:Abrufdatum abgerufen am 17. Oktober 2014.</ref><ref>Aerzteblatt.de: EU verbietet vier gefährliche Designer-Drogen, 26. September 2014 abgerufen am 17. Oktober 2014.</ref> Die EU-Staaten hatten anschließend ein Jahr Zeit das Verbot umzusetzen.<ref>Rp-online.de: MDPV, 25I-NBOMe, AH-7921 und Methoxetamin EU verbietet vier neuartige Drogen, 25. September 2014 abgerufen am 17. Oktober 2014.</ref> In Deutschland wurde AH-7921 mit der 28. Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften vom 5. Dezember 2014 in die Anlage II des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) aufgenommen.<ref>Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit vom 14. März 2019 (PDF; 0,7 MB) auf bundesgesundheitsministerium.de</ref> Die Herstellung und der Verkauf der Substanz ist seitdem untersagt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />