Zum Inhalt springen

Aberdour

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein

Aberdour
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Blick über den Hafen
Blick über den Hafen
Blick über den Hafen
Staat: Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich
Koordinaten 56° 3′ N, 3° 18′ WKoordinaten: 56° 3′ N, 3° 18′ W
 {{#coordinates:56,055648|−3,302851|primary
dim= globe= name=Aberdour region=GB-FIF type=city
  }}
Aberdour (Schottland)
Aberdour (Schottland)
Aberdour
Traditionelle Grafschaft {{#property:p7959}}
Einwohner 1633 (Stand: 2011)<ref>Aberdour (Fife). citypopulation.de, 27. März 2011, abgerufen am 26. Januar 2014.</ref>
Verwaltung
Post town BURNTISLAND
Postleitzahlen­abschnitt KY
Vorwahl 01383 86
Landesteil Scotland
Council area Fife
Civil Parish Aberdour
Britisches Parlament Kirkcaldy and Cowdenbeath
Schottisches Parlament Cowdenbeath

Aberdour ist eine historische Ortschaft und Gemeinde (civil parish) im Vereinigten Königreich an der Südküste von Fife im Osten der Central Lowlands, Schottland mit rund 1600 Einwohnern. Der Ort liegt zwischen den Kleinstädten Dalgety Bay und Burntisland am Nordufer des Firth of Forth mit Blick auf die südlich vorgelagerte, gemeindeangehörige Insel Inchcolm und die dortige mittelalterliche Augustinerabtei Inchcolm Abbey. Am südöstlich gegenüberliegenden Ufer liegt in knapp 30 Straßenkilometern Entfernung die schottische Hauptstadt Edinburgh.

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Aberdour - geograph.org.uk - 3547727.jpg
Die Hauptstraße von Aberdour

Das heutige Aberdour besteht aus den beiden historischen Ortschaften Wester Aberdour und Easter Aberdour, die westlich und östlich der Mündung des namensgebenden Flüsschen Dour Burn entstanden und deren Ursprünge bis in piktische Zeit zurückreichen, vermutlich in das „dunkle“ 5. Jahrhundert zwischen Abzug der Römer aus Britannien und Landnahme durch die Angelsachsen. Wester Aberdour wurde 1501 zu einem Burgh of barony erhoben, Easter Aberdour 1638 zu einem burgh of regality.<ref name= gaz/>

Ab dem Hochmittelalter ist die historische Entwicklung von Aberdour durch die ansässigen Adelsdynastien und der damit einhergehenden Bautätigkeit gut dokumentiert. Besonders prägend für die mittelalterliche bis frühneuzeitliche Geschichte waren die Äbte von Inchcolm Abbey und die Burgherren, ab 1458 die Earls of Morton, aus dem mächtigen, weitverzweigten Clan Douglas, die vom 14. bis 18. Jahrhundert auf Aberdour Castle residierten und in dessen Eigentum es bis in das 20. Jahrhundert blieb.

Vor den Douglas’ beherrschte im 12. und 13. Jahrhundert das normannische Rittergeschlecht der Mortimer Burg und Land, deren weiterer Verbleib ungeklärt ist. 1314 übergab König Robert I. the Bruce die Herrschaft an seinen verdienten Gefolgsmann Thomas Randolph, 1. Earl of Moray, von dessen zweitgeborenem Sohn John Randolph, 3. Earl of Moray sie 1342 an die Douglas’ überging, in Person von Sir William Douglas of Liddesdale;<ref>www.scotland4all.com, abgerufen am 25. August 2017.</ref> anderen Quellen zufolge ging sie erst im Jahre 1351 auf Sir James Douglas of Dalkeith über.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Listed Building – Eintrag.] In: Historic Environment Scotland. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Datei:St Fillans Church -Aberdour -Scotland2.jpg
St Fillan’s Church

In der Gemeinde Aberdour gibt es noch einige gut erhaltene mittelalterliche Bauten, die in der Kategorie A der schottischen Denkmalsklassifikation gelistet und damit als national oder international bedeutsame Baudenkmäler eingestuft sind, deren Instandhaltung und Verwaltung zentral von der schottischen Behörde Historic Scotland durchgeführt wird. Insbesondere sind dies:

Des Weiteren gibt es noch eine größere Anzahl überwiegend in den Kategorien B und C eingestufter Baudenkmäler, verschiedener Epochen.

Tourismus[Bearbeiten]

Wegen seines reizvollen historischen Ortsbildes, seiner geschützten Küstenlage und Nähe zur Hauptstadt Edinburgh ist Aberdour für Touristen, Kurzurlauber und Ausflügler gleichermaßen interessant. Neben kulturhistorisch motivierten Reisenden werden vor allem Badegäste angezogen, da Aberdour über zwei prämierte Sandstrände verfügt.<ref name= weg/> Auf der Ostseite des Ortes liegt Silver Sands, ein feinsandiger Strand, der zu den sieben schottischen Stränden gehört, die mit dem internationalen Umweltzertifikat Blaue Flagge ausgezeichnet wurden;<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.AberdourSilverSands (Memento vom 11. Juni 2015 im Internet Archive), Blue Flag, abgerufen am 19. November 2013.</ref> auf der Westseite liegt Black Sands, der durch dunkleren, steinigen Sand sowie einer raueren Küste gekennzeichnet ist und vor allem wegen seiner Felshöhlen als reizvoll gilt. Black Sands erhielt den Seaside Award.<ref>Black Sands, Aberdour, Fife Council, abgerufen am 19. November 2013.</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Scotland’s top beaches announced for 2013 (Memento vom 19. November 2013 im Webarchiv archive.today)</ref> In den Sommermonaten gibt es eine regelmäßige Fährverbindung vom Hafen Aberdour zur Abteiinsel Inchcolm. Außerdem liegt der Ort am 190 km langen Fernwanderweg Fife Coastal Path<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.fifecoastalpath.co.uk (Memento vom 2. Dezember 2013 im Internet Archive), Netzpräsenz des Wanderwegs, abgerufen am 15. November 2013.</ref> und verfügt über einen Golfplatz mit 18 Bahnen.<ref name= gaz>Aberdour, Gazetteer for Scotland, abgerufen am 18. November 2013.</ref>

Verkehr und Wirtschaft[Bearbeiten]

Aberdour liegt an der A921, der Hauptverkehrsstraße im Süden von Fife, etwa sieben Kilometer östlich der Autobahn M90. Bis zum internationalen Flughafen Edinburgh sind es 24 km. Mit Fertigstellung der Eisenbahnbrücke Forth Bridge 1890 wurde der Ort an das britische Schienennetz angeschlossen und noch im selben Jahr der örtliche Bahnhof eröffnet, der weiterhin in Betrieb ist. Der Hafen von Aberdour war vor allem seit seiner Erweiterung im 18. Jahrhundert bis etwa 1850 zur regionalen Kohlenverschiffung von Bedeutung;<ref name= weg> Städte und Orte: Aberdour, Schottland-Wegweiser, abgerufen am 11. November 2013.</ref> anschließend wurde er ein beliebtes Ziel von Vergnügungsdampfern aus Leith und es entwickelte sich eine erste touristische Infrastruktur.<ref name=weg />

Nach Einweihung der Autobahnbrücke Forth Road Bridge 1964 verbesserte sich die verkehrstechnische Anbindung ein weiteres Mal entscheidend, sodass die Gegend um die Dalgety-Bucht ein beliebter Wohnplatz für Edinburgh-Pendler wurde, denen mit Dalgety Bay 1962 eigens eine neue Kleinstadt errichtet wurde.

Ursprünglich war Aberdour ein florierendes Fischerdorf, das sich im 20. Jahrhundert zu einem beliebten Seebad und Urlaubsort entwickelte. Zudem gab es in der näheren Umgebung Kohlezechen und Steinbrüche.<ref name=gaz /><ref>Aberdour, Undiscovered Scotland, abgerufen am 18. November 2013.</ref>

Vermischtes[Bearbeiten]

Söhne und Bürger von Aberdour[Bearbeiten]

In Aberdour geboren
In Aberdour gewohnt

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Aberdour – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein