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Acetyldihydrocodein

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Strukturformel
Strukturformel von Acetyldihydrocodein
Allgemeines
Name Acetyldihydrocodein
Andere Namen
  • Acetyldihydrokodein
  • 7,8-Dihydrocodeinacetat
  • 3-Methoxy-6-acetoxy-(5α,6α)-4,5-epoxy-17-methylmorphinan
Summenformel C20H25NO4
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff mit bitterem Geschmack (Hydrochlorid)<ref name="UN">Un Secretary-General: The placing of acetyldihydrocodeine under international control. 1949 (un.org).</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 223-377-5
ECHA-InfoCard 100.021.253
PubChem 5463874
ChemSpider 21106249
DrugBank DB01538
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Arzneistoffangaben
ATC-Code

R05DA12

Wirkstoffklasse

Antitussivum, Analgetikum

Wirkmechanismus

Opioid

Eigenschaften
Molare Masse 343,42 g·mol−1
Aggregatzustand

fest (Hydrochlorid)<ref name="UN" />

Schmelzpunkt

120 °C (Hydrochlorid)<ref name="UN" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Toxikologische Daten

91 mg·kg−1 (LD50, Maus, s.c.)<ref>Lyndon F. Small, Nathan B. Eddy, Erich Mosettig, C. K. Himmelsbach: Studies On Drug Addiction. Supplement No. 138. In: U.S. Treasury Department (Hrsg.): Public Health Reports 1938. 1938, S. 31 (Digitalisat).</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Acetyldihydrocodein ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Opiat-Abkömmlinge, die im Jahr 1914 von dem deutschen Chemiker Julius von Braun entdeckt wurde.<ref>J. v. Braun: Untersuchungen über Morphium-Alkaloide. In: Chemische Berichte. 47 (2), 1914, S. 2312–2330, doi:10.1002/cber.191404702149.</ref> Sie ist als Suchtstoff reguliert<ref>List of Narcotic Drugs under International Control des Internationalen Suchtstoffkontrollrats (INCB).</ref> (in Deutschland: nicht verkehrsfähiges Betäubungsmittel gemäß dem Betäubungsmittelgesetz<ref>Anlage I zum Betäubungsmittelgesetz (BtMG)</ref>) und hat eine ähnliche Wirkung wie andere Opioide. Therapeutisch hat die schmerzstillend und hustenreizunterdrückend wirksame Substanz keine Bedeutung. Acetyldihydrocodein ist chemisch sehr eng verwandt mit dem Morphin-Derivat Thebacon, bei welchem nur die 6-7-Bindung ungesättigt ist. Acetyldihydrocodein kann als das 6-Acetyl-Derivat von Dihydrocodein beschrieben werden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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