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Achilles Roediger

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Achilles (Heinrich Friedrich) Roediger (* 20. Oktober 1812 in Hanau; † 26. November 1868 ebenda) war Pfarrer, Lektor und Kantor der Wallonisch-Niederländischen Kirche zu Hanau sowie Gründer und Direktor des Internats La Châtelaine in Genf.

Herkunft[Bearbeiten]

Roediger<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Foto auf gen-gen.ch (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. Februar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gen-gen.ch abgerufen am 27. Februar 2015.</ref> war wie sein Vater Christian Roediger,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Portrait Christian Roediger (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. August 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gen-gen.ch, gez. von Schwager Friedrich Bury auf www.gen-gen.ch, abgerufen am 4. August 2021</ref> und sein Großvater Bernhard Roediger Pfarrer in Hanau. Seine Mutter Jeanette Schehl stammte aus Krefeld. Er studierte u. a. an der Université Lille II. Am 10. Juni 1837 heiratete er die Hanauer Pfarrerstochter Brigitte Zimmermann (1813–1863). Das Ehepaar hatte die in Hanau geborenen Kinder Antonie Thudichum, Bertha Hartmann, Emilie Luise (Lulu) und Wilhelm, Kupferminenbesitzer in Huelva, Spanien.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Roediger betrieb neben seiner Tätigkeit als Pfarrer die Roediger’sche Privat-Unterrichts- und Erziehungsanstalt in Hanau. Sein Einsatz für religiöse Toleranz, für Benachteiligte und Verfolgte sowie für die Badische Revolution von 1848/49 kostete ihn schließlich die Stellung. Er wurde aus dem Kirchendienst entlassen und verlor die Berechtigung zur Führung seiner Privatschule mit Pensionat. Die Familie Roediger musste 1852 nach Genf ins Exil gehen, wo sie im Herrenhaus La Châtelaine ein Internat eröffnete. Die Leitung dieses internationalen Internats für Jungen übertrug Roediger später seinem Schwiegersohn Karl Thudichum.

Literatur[Bearbeiten]

  • Ludo Moritz Hartmann: Das Andenken der Mutter. Zur Erinnerung an Bertha Hartmann für ihre Freunde aufgezeichnet von ihrem Sohne. Im Selbstverlage des Verfassers, Wien 1917, S. 3 f.
  • Gerold Unterhumer: „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“. Demokratie und Volksbildung bei Ludo Moritz Hartmann. Diplomarbeit, Wien 2005 (adulteducation.at).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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