Achnatherum bromoides
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| Kurzgranniges Pfriemengras | ||||||||||||
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| Datei:Stipa bromoides illustration (01).jpg
Kurzgranniges Pfriemengras (Achnatherum bromoides, Syn.: Stipa aristella), Illustration | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Achnatherum bromoides | ||||||||||||
| (L.) P.Beauv. |
Achnatherum bromoides, deutsch auch als Kurzgranniges Pfriemengras bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Achnatherum innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae).
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Das Kurzgrannige Pfriemengras (Achnatherum bromoides) ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 1 Meter erreicht. Sie besitzt ein kriechendes Rhizom. Die oberirdischen Pflanzenteile sind kahl.
Die Ligula ist unscheinbar. Die Blattspitzen sind grau-grün, gerollt und fadenförmig, ihre Oberseite ist rau.
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Die Blütezeit reicht von Mai bis August. Der rispige Blütenstand ist verlängert, erreicht bis zu 30 Zentimeter und besitzt nur wenige Ährchen. Die beiden Hüllspelzen sind mehr oder weniger gleich, weiß-grün, lanzettlich und dreinervig. Die Deckspelze ist im unteren Teil dicht angedrückt behaart und 6 bis 8 Millimeter lang. Die Granne ist rau, gerade, nicht gekniet und nicht gedreht und 12 bis 18, selten bis zu 24 Millimeter lang.<ref name="Conert1992" />
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18 oder 24.<ref name="IPCN" /> Es wird auch die Zahl 2n = 28 genannt.<ref name="Conert1992" />
Vorkommen[Bearbeiten]
Achnatherum bromoides kommt von Ungarn und dem Mittelmeerraum bis zum Iran vor.<ref name="POWO" /> Die Art wächst in offenen Gebüschen, Macchien sowie auf Felsstandorten. Sie fehlt in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Südtirol wurde sie an Kalkfelsen bei Mezzocorona gefunden, ist aber dort verschollen. Sie kommt am Gardasee zwischen Malcesine und Torbole vor, außerdem bei Bozen. In Slowenien ist sie selten. Bei Triest hat sie ihr nördlichstes Vorkommen im Adria-Gebiet.<ref name="Conert1992" />
Systematik[Bearbeiten]
Die Erstveröffentlichung erfolgte 1767 unter dem Namen Agrostis bromoides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. durch Carl von Linné in Mantissa Plantarum, 1, S. 30. Die Neukombination zu Achnatherum bromoides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) P.Beauv. wurde 1812 durch Ambroise Marie François Joseph Palisot de Beauvois in Essai d'une nouvelle agrostographie... S. 146–147, Tafel 6 veröffentlicht. Weitere Synonyme für Achnatherum bromoides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) P.Beauv. sind: Stipa bromoides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Dörfl., Lasiagrostis bromoides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Nevski, Aristella bromoides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Bertol. Stipa aristella Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="POWO"> Achnatherum bromoides. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="IPCN"> Achnatherum bromoides bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Conert1992"> Hans Joachim Conert: Familie Poaceae. S. 407–408. In: Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 3. Auflage. Band I, Teil 3, Verlag Paul Parey, Berlin und Hamburg 1992, ISBN 3-489-52020-3. </ref> </references>
Literatur[Bearbeiten]
- Harald Kürschner, Thomas Raus, Joachim Venter: Pflanzen der Türkei. Ägäis – Taurus – Inneranatolien. Quelle & Meyer, Wiesbaden 1995, ISBN 3-494-01222-9.
- B. Valdés, H. Scholz; with contributions from E. von Raab-Straube, G.Parolly (2009+): Poaceae (pro parte majore). Datenblatt Achnatherum bromoides. In: Euro+Med Plantbase – the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.
- Hans Joachim Conert: Stipa. S. 396–426. In: Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 3. Auflage. Band I, Teil 3, Verlag Paul Parey, Berlin, Hamburg, 1992, ISBN 3-489-52520-5.