Zum Inhalt springen

Adolph Jentsch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Adolph-Jentsch-Commemorative-First-Day-Cover-SWA-1973.jpg
Jentsch auf einem Ersttagsbrief aus dem Jahr 1973

Adolph Stephan Friedrich Jentsch (* 29. Dezember 1888 in Dresden; † 18. April 1977 in Windhoek, Südwestafrika) war ein namibischer Landschaftsmaler deutscher Abstammung (Deutschnamibier).

Leben und Werk[Bearbeiten]

Jentsch studierte von 1903 bis 1905 an der Kunstgewerbeschule Dresden und von 1905 bis 1914 an der Königlichen Akademie der bildenden Künste bei Robert Sterl, Johannes Raphael Wehle, Richard Müller und Oskar Zwintscher. Er besuchte Frankreich, Italien, das Vereinigte Königreich und die Niederlande. Um dem drohenden Zweiten Weltkrieg zu entgehen, zog Jentsch 1938 nach Namibia, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1977 blieb.<ref name="BIOGRAFIE kurz 1">Lebenslauf, Absolut Art Gallery, Stellenbosch (Südafrika)</ref> Gezeigt werden Werke von ihm u. a. in Südafrika in der Johannesburg Art Gallery in Johannesburg, der Südafrikanischen Nationalgalerie in Kapstadt und in der Pretoria Art Gallery in Pretoria.<ref name="KLOPPERS">Sas Kloppers: Directory of Namibian Artists Dream Africa Productions and Publishing, 2012, S. 76–77., ISBN 978-0-620-51746-1.</ref>

Werk[Bearbeiten]

Datei:SWA 1973 MiNr0370 pm B002.jpg
Namibische Briefmarke von 1973

Vor 1925 malte er Porträts, nach seiner Ankunft in Namibia widmete er sich der namibischen Landschaft.<ref name="KLOPPERS"/> Er bereiste Namibia intensiv, um sich schließlich nahe Dordabis – etwa 60 km von Windhoek entfernt – niederzulassen. Jentsch malte Landschaften in Aquarell und Öl. Er interessierte sich für die orientalische Philosophie und war durch die chinesische Kunst beeinflusst – insbesondere durch den Daoismus.<ref name="BIOGRAFIE">Adolph Jentsch. Namibiana Buchdepot. Abgerufen am 28. Januar 2018.</ref><ref name="BIOGRAFIE LITERATUR 2">ArcyArt, South African Art – ursprüngliche Quelle dieses Lebenslaufs: Berman, Edition von 1994, Art & Artists of South Africa, Southern Book Publishers.</ref> Er interessierte sich auch für Yoga.<ref name="BIOGRAFIE KAP">Lebenslauf, Johannes Borman Fine Art, Kapstadt (Südafrika) – basiert auf weiteren vier Quellen</ref> Namibische Briefmarken von 1973 zeigen fünf Berglandschaften von ihm.<ref name="BIOGRAFIE kurz 1" /><ref name="BIOGRAFIE LITERATUR 2" /><ref name="BRIEFMARKEN">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Fotos der Briefmarken von Jentsch (www.mountainstamp.com) (Memento vom 15. Februar 2018 im Internet Archive)</ref> Jentsch lebte bei den von Funckes auf der Farm. In 1975 wurde dort eine alte Scheune durch ein Feuer vernichtet, wobei wichtige Werke von ihm verloren gingen.<ref name="BIOGRAFIE KAP" /><ref name="BIOGRAFIE LITERATUR 2" />

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1913: Königlich Sächsische Staatsmedaille für Kunst und Wissenschaft<ref name="BIOGRAFIE" />
  • 1958: als erster namibischer Bürger erhielt er das Bundesverdienstkreuz<ref name="KLOPPERS" />
  • 1962: Medal of Honour for Painting, S.A. Akademie vir Kuns en Wetenskap<ref name="BIOGRAFIE" /><ref name="KLOPPERS" />

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein