Zum Inhalt springen

Adolph Northen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Adolph Northen, auch Adolf Northen, Adolf Northern, Adolph Northern oder Ziegler<ref>Northen, Adolf [gen. Ziegler]. In: Sabine Schroyen, Hans-Werner Langbrandtner (Bearbeitung): Quellen zur Geschichte des Künstlervereins Malkasten. Ein Zentrum bürgerlicher Kunst und Kultur in Düsseldorf seit 1848 (= Landschaftsverband Rheinland, Archivberatungsstelle, Archivhefte, 24). Rheinland-Verlag, Köln 1992, S. 256 (PDF)</ref> (* 6. November 1828 in Münden im Königreich Hannover; † 28. Mai 1876 in Düsseldorf), war ein deutscher Historien- und Genremaler der Düsseldorfer Schule.

Leben[Bearbeiten]

Von 1847 bis 1851 studierte Northen an der Kunstakademie Düsseldorf Malerei, nachdem er einige Zeit die Polytechnische Schule in Hannover besucht hatte, um nach dem Wunsch seines Vaters, eines Rentmeisters in Hannoversch Münden, Architekt zu werden. An der Düsseldorfer Akademie waren Karl Ferdinand Sohn, Rudolf Wiegmann und Theodor Hildebrandt seine Lehrer.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Findbuch 212.01.04 Schülerlisten der Kunstakademie Düsseldorf (Memento vom 11. April 2018 im Internet Archive), Webseite im Portal archive.nrw.de (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen). Abgerufen am 5. April 2024.</ref> Mit einem eigenen Atelier ließ er sich dauerhaft in Düsseldorf nieder, wo er als Gründungsmitglied dem Künstlerverein Malkasten angehörte,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Bestandsliste (Memento vom 12. Juli 2018 im Internet Archive), Webseite im Portal malkasten.org. Abgerufen am 5. April 2024.</ref> und profilierte sich insbesondere als Schlachtenmaler, wobei er sich durch Realismus auszeichnete. Zu seinen Kunden zählte König Ernst August I. von Hannover. Ein ihm vom hannoverschen Hof angebotenes Stipendium zu einem Studium in Paris bei Horace Vernet schlug er aus. Als Kriegsmaler nahm er an dem Deutsch-Dänischen Krieg, am Deutschen Krieg und am Deutsch-Französischen Krieg teil.<ref>Adolf Northen, Schlachtenmaler. In: Moritz Blanckarts: Düsseldorfer Künstler. Nekrologe aus den letzten zehn Jahren. Verlag von Ebner & Seubert, Stuttgart 1877, S. 114 (Google Books)</ref>

In seinen späten Lebensjahren kränkelte Northen. Auch war sein Lebensende durch materielle Not gekennzeichnet. Sein Grab auf dem Golzheimer Friedhof ist verschollen. Ein Selbstbildnis Northens von 1850 ist im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover, wo auch noch einige seiner Schlachtengemälde hängen, erhalten, jedoch ein früheres Selbstbildnis ist im Original verbrannt.<ref>Ernst Kratz: Ein Brief des Malers Adolf Northen. Düsseldorf im Revolutionsjahr 1848. In: Düsseldorfer Heimatblätter „Das Tor“. 33. Jahrgang, Heft 4 (April 1967), S. 128 (PDF)</ref>

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Adolf Northen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein