Adrian Feuerbacher
Adrian Feuerbacher (* 1973 in Leonberg) ist ein deutscher Journalist. Er ist seit Mai 2021 Chefredakteur des Norddeutschen Rundfunks.
Nach dem Studium von Volkswirtschaft und Sozialwissenschaften in Göttingen und Chapel Hill (North Carolina) arbeitete Feuerbacher bei NDR Info zunächst als freier Mitarbeiter für die Nachrichten und als Moderator des Programms. 2003 wurde er Korrespondent für die NDR Radioprogramme im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin. 2008 kehrte er nach Hamburg zurück und arbeitete bis 2013 als Referent des damaligen NDR Hörfunkdirektors Joachim Knuth. Bis 2020 leitete er bei NDR Info die Programmgruppe Politik und Aktuelles und war Stellvertreter der Programmchefin Claudia Spiewak, die Ende Januar 2020 in den Ruhestand ging.<ref>Adrian Feuerbacher, NDR Info - Leiter Politik und Aktuelles. NDR, abgerufen am 6. April 2018.</ref><ref>Kai-Hinrich Renner: "Die Zeit" entdeckt ihre Liebe zum Spitzenfußball. (abendblatt.de [abgerufen am 6. April 2018]).</ref> Im Februar 2020 folgte ihr Feuerbacher als Programmchef von NDR Info nach und wurde zunächst Chefredakteur des NDR Hörfunks.<ref>Gremienbüro NDR: NDR Verwaltungsrat stimmt wichtigen Personalvorschlägen zu. Abgerufen am 28. November 2022.</ref> Von Mai 2021 bis November 2025 war Feuerbacher zusammen mit Andreas Cichowicz crossmedialer Chefredakteur des Norddeutschen Rundfunks, gemeinsam leiteten sie den neu gegründeten Programmbereich Information, zu dem u. a. die Radio-, Fernseh- und Onlineangebote von NDR Info, das Ressort Investigation und Sendungen wie „Panorama“ gehören.<ref>https://www.ndr.de/nachrichten/info/wir_ueber_uns/feuerbacher108.html. NDR, abgerufen am 28. November 2022.</ref><ref>Gremienbüro NDR: NDR Verwaltungsrat stellt Wirtschaftsplan 2023 und Entwicklungsplan 2023 fest. Abgerufen am 28. November 2022.</ref> Seit November 2025 ist Feuerbacher alleiniger Chefredakteur des NDR. Zur Stellvertreterin wurde Programmchefin Britta von der Heide ernannt.<ref>ndr.de: Sofie Donges wird Direktorin im NDR Landesfunkhaus Hamburg, Britta von der Heide Programmchefin im Programmbereich Information. Abgerufen am 20. Mai 2026.</ref>
Gemeinsam mit dem Team des NDR Info Podcasts Coronavirus-Update wurde Feuerbacher 2020 mit einem Grimme Online Award in der Kategorie Information ausgezeichnet.<ref>Grimme Online Award 2020: NDR Info Podcast "Das Coronavirus Update" und das NDR Rechercheformat "STRG_F" für funk ausgezeichnet. NDR, abgerufen am 28. November 2022.</ref> Für die Beteiligung von NDR Info an dem internationalen Rechercheprojekt Panama Papers erhielten Feuerbacher und der Reporter Benedikt Strunz 2016 den Deutschen Radiopreis in der Kategorie Bestes Nachrichten- und Informationsformat.<ref>Hörfunk in der ARD: Video "Bestes Nachrichten- und Informationsformat: Dr. Benedikt Strunz und Adrian Feuerbacher (NDR Info)" - Deutscher Radiopreis 2017. 7. Oktober 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Januar 2021; abgerufen am 6. April 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Feuerbacher wurde zudem 2006 mit einem Kurt-Magnus-Preis der ARD<ref>Kurt-Magnus-Preis der ARD:NDR Redakteur Adrian Feuerbacher ausgezeichnet. In: presseportal.de. (presseportal.de [abgerufen am 6. April 2018]).</ref> und 2002 mit einem Arthur F. Burns Fellowship ausgezeichnet.<ref>Adrian Feuerbacher, NDR Info - Leiter Politik und Aktuelles. NDR, abgerufen am 6. April 2018.</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Feuerbacher, Adrian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Radiojournalist |
| GEBURTSDATUM | 1973 |
| GEBURTSORT | Leonberg |
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:GND fehlt 2025-04
- Wikipedia:GND in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:VIAF in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Journalist (Deutschland)
- Deutscher
- Geboren 1973
- Mann