Aextoxicon punctatum
Die Seite Vorlage:Taxobox/styles.css hat keinen Inhalt.
| Aextoxicon punctatum | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Aetoxicon8.jpg
Aextoxicon punctatum | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Aextoxicaceae | ||||||||||||
| Engler & Gilg | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Aextoxicon | ||||||||||||
| Ruiz & Pav. | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Aextoxicon punctatum | ||||||||||||
| Ruiz & Pav. |
Aextoxicon punctatum ist die einzige Pflanzenart der monotypischen Gattung Aextoxicon, der einzigen Gattung der Familie der Aextoxicaceae innerhalb der kleinen Ordnung der Berberidopsidales. In Chile heißt diese Art Olivillo, Tique, Teque, Palo muerto oder Aceitunillo.
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Aextoxicon punctatum ist ein immergrüner Baum der Wuchshöhen von 15 bis über 30 Metern und Stammdurchmesser von über 0,80 Metern erreicht. Die glatte Borke ist gräulich.
Die wechselständig bis fast gegenständig an den schuppig-schorfigen Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der bräunlich-schuppige Blattstiel ist 0,5 bis 1,5 Zentimeter lang und setzt teils knapp schildförmig an. Die einfache, ganzrandige, ledrige Blattspreite ist bei einer Länge von 5 bis 9 Zentimetern sowie einer Breite von 2 bis 4 Zentimetern eiförmig bis verkehrt-eiförmig mit spitzem bis stumpfem oder abgerundetem oberen Ende. Die rauen Spreiten sind beidseits bräunlich gepunktet, schuppig-schorfig, unterseits fahl-grün und oberseits dunkel-grün. Die knapp umgebogenen Blattränder sind ganz. Nebenblätter fehlen.
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Aextoxicon punctatum ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die kurzen, schuppig-schorfigen und traubige Blütenstände stehen in den Blattachseln, wobei die weiblichen Blütenstände viel kürzer sind als die männlichen. Die Blütenknospen sind von einer schuppig-schorfigen Kalyptra (Deckblätter; auch als Sepalen gedeutet) bedeckt.<ref name="Craene2010" /><ref name="Kub">Kubitzki: S. 23 f.</ref>
Die kleinen, funktionell eingeschlechtigen, radiärsymmetrischen Blüten sind fünfzählig und besitzen ein doppeltes Perianth. Es sind fünf freie, rundliche, dachige und abfallende Kelchblätter vorhanden. Die fünf freien, weißlichen und schmalen, spatelförmigen Kronblätter sind genagelt. Ein gelappter Diskus ist vorhanden. In den männlichen Blüten sind fünf freie, fertile Staubblätter und fünf Staminodien vorhanden. Die weiblichen Blüten enthalten Staminodien und ein Fruchtblatt<ref name="Craene2010" /><ref name="Kub" /> in einem oberständigen, schuppig-schorfigen Stempel, mit einem sehr kurzen Griffel und zwei Narbenlappen.
Die schwarz-blauen, oft „bereiften“, ledrigen und einsamigen Steinfrüchte sind bei einer Länge von 1 bis 1,2 Zentimetern sowie einer Breite von 0,6 bis 0,7 Zentimetern eiförmig bis ellipsoid; sie sehen Oliven ähnlich, daher einer der spanischen Trivialnamen Olivillo.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 32.<ref name="IPCN" />
Vorkommen[Bearbeiten]
Aextoxicon punctatum ist in Chile<ref name="GRIN" /> und Argentinien weitverbreitet.<ref name="IUCN" /> In Argentinien kommt Aextoxicon punctatum in Río Negro (El Bolsón) sowie Chubut (Lago Puelo) vor.<ref name="IUCN" /> Von dieser häufigen Art gibt es nur Vorkommen in Zentral- und Südchile in den Regionen IV bis X in Coquimbo, Valparaíso, O'Higgins, Maule, Biobío, Araucanía, Los Ríos sowie Los Lagos vor.<ref name="IUCN" />
Aextoxicon punctatum gedeiht in gemäßigten immergrünen Lorbeerwäldern bis in Höhenlagen von etwa 2000 Metern.<ref name="IUCN" /> In Chile wächst Aextoxicon punctatum in der Küstenkordillere im Valdivianischen Regenwald (Tique-Wald) und im Subantarktischen Wald. Im Tique-Wald ist es die wichtigste Baumart.
Systematik[Bearbeiten]
Die Art Aextoxicon punctatum wurde 1798 von Hipólito Ruiz López und José Antonio Pavón in Systema Vegetabilium Florae Peruvianae et Chilensis Band 1 Seite 260 erstbeschrieben.<ref name="GRIN" /> Die Gattung Aextoxicon wurde 1794 von Ruiz und Pavon in Florae Peruvianae, et Chilensis Prodromus, sive novorum generum plantrum peruvianum, et chilensium descriptiones et icones Seite 131 Tafel 29 erstbeschrieben. Diese Art gehörte früher zur Familie der Euphorbiaceae oder die Familie der Aextoxicaceae zu den Celastrales.
In der Familie der Aextoxicaceae gibt es nur eine monotypische Gattung, Aextoxicon Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ruiz & Pav., mit der einzigen Art Aextoxicon punctatum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ruiz & Pav. Der Name der Familie Aextoxiceeae wurde als nomen conservandum festgelegt mit Heinrich Gustav Adolf Engler und Ernst Friedrich Gilg in Syllabus der Pflanzenfamilien...Berlin (ed. 8) 1920 Seite 250.
Verwendung[Bearbeiten]
Das Holz ist mittelschwer und recht beständig. Es ist bekannt als Olivenholz oder Olivillo.
Quellen[Bearbeiten]
- Die Familie der Aextoxicaceae bei der APWebsite (englisch).
- Die Familie der Aextoxicaceae bei DELTA von L. Watson & M. J. Dallwitz.
- Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Eintrag in der Flora Chilena (spanisch) ( vom 24. September 2015 im Internet Archive).
Literatur[Bearbeiten]
- Bernardo Gut: Trees in Patagonia. Birkhäuser, 2008, ISBN 978-3-7643-8837-9, S. 111 f.
- K. Kubitzki: The Families and Genera of Vascular Plants. Volume IX: Flowering Plants Eudicots, Springer, 2007, ISBN 3-540-32214-0, S. 23 ff.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="IPCN"> Aextoxicon punctatum bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="IUCN"> [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2026-1. Eingestellt von: M. Barstow, E. Beech, M. C. Rivers, 2018. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Craene2010"> Louis P. Ronse De Craene: Floral Diagrams. Cambridge Univ. Press, 2010, ISBN 978-0-521-49346-8, S. 153 f. </ref> </references>
Weblinks[Bearbeiten]
- Eintrag bei chileflora (deutsch).
- Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Aextoxicon punctatum Beschreibung, Bilder und Verbreitungskarte bei Chilebosque ( vom 27. Februar 2021 im Internet Archive) (spanisch).
- Aextoxicon punctatum bei Plantsystematics (Bilder).