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Wolfsmilchgewächse

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Wolfsmilchgewächse
Datei:Euphorbia esula.jpeg

Scharfe Wolfsmilch (Euphorbia esula)

Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Malpighienartige (Malpighiales)
Familie: Wolfsmilchgewächse
Wissenschaftlicher Name
Euphorbiaceae
Juss.

Die Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae), genannt auch Euphorbien,<ref>Vgl. etwa www.botanischergarten.univie.ac.</ref> bilden eine Pflanzenfamilie in der Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales). Die Familie Euphorbiaceae s. str. enthält nur noch etwa 300 Gattungen mit etwa 7500 Arten und ist von den gemäßigten bis zu den tropischen Gebieten weltweit verbreitet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Habitus und Blätter[Bearbeiten]

Wolfsmilchgewächse sind extrem vielgestaltig. Sie wachsen als ein-, zwei-, mehrjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen oder sind verholzende Pflanzen, die als Halbsträucher, Sträucher oder Bäume wachsen.

Die Pflanzenteile können kahl oder behaart sein. Sie enthalten manchmal weißen oder farbigen Milchsaft. Die Sprossachsen und Äste sind weich und krautig oder holzig oder manchmal sukkulent. Sie sind unbewehrt oder manchmal dornig.

Die Laubblätter sind meist wechselständig, manchmal gegenständig, selten wirtelig, gewöhnlich gestielt, manchmal schildförmig, einfach oder zusammengesetzt, ganzrandig, gelappt oder gezähnt. Nebenblätter sind häufig auffallend, manchmal dornig, drüsig oder völlig reduziert.

Datei:Euphorbia flowerdiagram.svg
Diagramm eines Dichasialzweiges von Euphorbia mit drei Cyathien
Datei:Mercurialis annua flowerdiagram.png
Blütendiagramme von Mercurialis annua; links männliche, rechts weibliche Blüte

Blütenstände und Blüten[Bearbeiten]

Die Blüten sind immer getrenntgeschlechtig. Die Arten können einhäusig (monözisch) oder zweihäusig (diözisch) getrenntgeschlechtig sein. Die Blütenstände können end- oder achselständig, zymös, rispig, traubig, ährenförmig oder mit extrem reduzierten Blüten in involukralen Scheinblüten (Cyathien) sein.

Die kleinen, eingeschlechtigen Blüten sind gewöhnlich radiärsymmetrisch. Der Kelch (Calyx) besteht aus drei bis sechs Kelchblättern (Sepalen) oder Zipfeln, manchmal fehlend. Die Blütenkrone besteht aus drei bis sechs Kronblättern (Petalen), manchmal fehlend. Nektardrüsenscheiben sind oft vorhanden. Staubblätter gibt es je ein bis drei männliche Blüten (100 bis 1000). Die Antheren reißen gewöhnlich längs auf, Pistillodium oft vorhanden. Staminodien sind nur manchmal vorhanden. Der sitzende oder gestielte Fruchtknoten ist oberständig, er kann selten ein- bis drei- und bis 20-kammerig, mit einer Samenanlage pro Fruchtknotenkammer, sein. Es sind gewöhnlich drei Griffel vorhanden.

Früchte und Samen[Bearbeiten]

Es werden meist aufreißende, dreilappige Kapselfrüchte, gelegentlich steinfruchtartige Früchte mit fleischigem Exokarp und holzigem Endokarp gebildet. Die Samen sind mit oder ohne Caruncula.

Inhaltsstoffe[Bearbeiten]

Der bei den sukkulenten Arten der Gattung vorhandene Milchsaft<ref>Euphorbia – Wie giftig sind Wolfsmilchgewächse? Abgerufen am 22. März 2022.</ref> (Latex) ist oft toxisch und dient als Wundverschluss und Fraßschutz. Unter den Inhaltsstoffen<ref>Gioacchino Falsone, Claudia Schneider: Über Inhaltsstoffe von Euphorbiaceae, 8. Mitt. [1]. Triterpenester und Triterpenalkohole aus Euphorbia biglandulosa Desf. / Constituents of Euphorbiaceae, 8. Comm. [1]. Triterpen Esters and Triterpen Alcohols from Euphorbia biglandulosa Desf. In: Zeitschrift für Naturforschung B. Band 40, Nr. 4, 1. April 1985, ISSN 1865-7117, S. 553–555, doi:10.1515/znb-1985-0420 (degruyter.com [abgerufen am 22. März 2022]).</ref> sind die hautreizenden Di- und Triterpenester und die cyanogenen Glykoside erwähnenswert.

Die Samen und der Milchsaft enthalten giftiges Euphorbon. Diese haben eine starke örtliche Reizwirkung auf die Haut und die Schleimhäute mit Gewebszerstörung. Bei Kontakt mit den Augen bestehen deshalb besondere Gefahren. Die Wurzelknollen einiger Wolfsmilchgewächse wie die Maniokknolle enthalten außerdem Glykoside<ref>Maniok: Anbau, Verarbeitung, Produkte, Forschung. Abgerufen am 22. März 2022.</ref> wie das Cyanoisopropyl-Glukopyranosid Linamarin, welches im menschlichen Körper Blausäure hervorruft.

Wichtige Gattungen mit einigen ausgewählten Arten[Bearbeiten]

Häufige Vertreter der Wolfsmilchgewächse in Mitteleuropa gehören zur Gattung Euphorbia, zum Beispiel: die Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias), Sonnenwend-Wolfsmilch (Euphorbia helioscopia) und die Bingelkräuter (Mercurialis).

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Taxonomie[Bearbeiten]

Die Familie Euphorbiaceae wurde 1789 unter dem Namen „Euphorbiae“ durch Antoine Laurent de Jussieu in Genera Plantarum. S. 384–385 aufgestellt.<ref name="Tropicos" /> Der wissenschaftliche Name der Typusgattung Euphorbia leitet sich her von Euphorbos, einem Leibarzt des Königs Juba II von Mauretanien (etwa 50 v. Chr. bis 23/24 n. Chr.).

Äußere Systematik[Bearbeiten]

Die Familie Euphorbiaceae gehört zur Ordnung der Malpighiales.<ref name="apgIV" /> Die Gattungen der früheren Unterfamilie Oldfieldioideae wurde als Familie Picrodendraceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Small abgespalten von der Familie Euphorbiaceae. Aus der früheren Unterfamilie Phyllanthoideae wurden die Familie Phyllanthaceae, ihre Tribus Drypeteae wurde die Familie Putranjivaceae und ihre Tribus Centroplaceae wurde 2009 die neue Familie Centroplacaceae. Seit die Gattungen der Pandaceae, Phyllanthaceae, Picrodendraceae, Putranjivaceae, Peraceae und Centroplacaceae von der Familie Euphorbiaceae s. l. abgetrennt wurden, gilt die Familie Euphorbiaceae s. str. als monophyletisch.<ref name="Wurdack2009" /><ref name="apgIV" />

Datei:Acalypha hispida0.jpg
Tribus Acalypheae Subtribus Acalyphinae: Katzenschwänzchen (Acalypha hispida), eine Zimmerpflanze
Datei:Starr 051217-5747 Claoxylon sandwicense.jpg
Tribus Acalypheae Subtribus Claoxylinae: Claoxylon sandwicense
Datei:Macaranga peltata 15.JPG
Tribus Acalypheae Subtribus Macaranginae: Macaranga peltata
Datei:Starr 040711-0262 Macaranga tanarius.jpg
Tribus Acalypheae Subtribus Macaranginae: Macaranga tanarius
Datei:Mercuralis perennis.jpg
Tribus Acalypheae Subtribus Mercurialinae: Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
Datei:1 Ricinus communis - inflorescence.jpg
Tribus Acalypheae Subtribus Ricininae: Wunderbaum (Ricinus communis)
Datei:Mallotus japonicus male flowers.JPG
Tribus Acalypheae Subtribus Rottlerinae: Mallotus japonicus
Datei:MallotesPhilipensis.jpg
Tribus Acalypheae Subtribus Rottlerinae: Mallotus philippinensis
Datei:Leucocroton havanensis Borhidi.jpg
Tribus Adelieae: Leucocroton havanensis
Datei:Chrozophora tinctoria Habitus 2010-6-25 DehesaBoyaldePuertollano.jpg
Tribus Chrozophoreae: Habitus, Laubblätter und Blütenstände von Chrozophora tinctoria
Datei:Monotaxis grandiflora.jpg
Tribus Ampereae: Monotaxis grandiflora
Datei:Epiprinus mallotiformis 5.JPG
Tribus Epiprineae: Epiprinus mallotiformis
Datei:Omphalea triandra - Loddiges.jpg
Tribus Omphaleae: Illustration von Omphalea triandra
Datei:Dalechampia spathulata-IMG 0447.jpg
Tribus Plukenetieae: Blütenstand von Dalechampia spathulata

Innere Systematik[Bearbeiten]

Die Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae s. str.) wird meist in vier<ref name="APWebsite" /><ref name="GRIN" /> Unterfamilien gegliedert: Cheilosoideae, Acalyphoideae, Crotonoideae und Euphorbioideae. Nur bei Euphorbioideae ist der typisch weiße (in seltenen Fällen gelbe) Milchsaft vorhanden. Nach genetischen Untersuchungen wurde eine Gliederung in fünf bis neun Unterfamilien nahegelegt, aber nicht formal vollzogen. Vorgeschlagen wurde etwa eine zusätzliche Unterfamilie Peroideae.<ref name="Wurdack2005" />

Die vier<ref name="APWebsite" /> Unterfamilien mit ihren Tribus, Subtribus<ref name="GRIN" /> und etwa 300 Gattungen mit etwa 7500 Arten:<ref name="WCSP" />

Unterfamilie Acalyphoideae[Bearbeiten]

Datei:Vernicia montana 2.jpg
Tribus Aleuritideae: Laubblätter und Blüten von Vernicia montana
Datei:Colpfl01.jpg
Tribus Codiaeeae: Wunderstrauch (Codiaeum variegatum), hier eine Sorte mit den für die Art typischen bunten Blättern und mit männlichem Blütenstand
Datei:Croton malabaricus 20.jpg
Tribus Crotoneae: Croton malabaricus mit Früchten
Datei:Paracroton integrifolius.jpg
Tribus Crotoneae: Paracroton integrifolius mit Früchten
Datei:Jatropha3.jpg
Tribus Jatropheae: Die Pagodenpflanze (Jatropha podagrica) wird in Deutschland als Zimmerpflanze für einen sehr hellen Standort verwendet
Datei:Cnidoscolus chayamansa1 ies.jpg
Tribus Manihoteae: Cnidoscolus chayamansa
Datei:Starr 061212-2345 Manihot esculenta.jpg
Tribus: Manihoteae: Manihot esculenta
Datei:RubberCultivation.JPG
Tribus Micrandreae: Plantage von Hevea brasiliensis
Datei:Ricinocarpus tuberculatus-IMG 9297.JPG
Tribus Tribus Ricinocarpeae: Zweig mit Laubblättern und Blüten von Ricinocarpus tuberculatus
Datei:Ricinodendron heudelotii trunk.jpg
Tribus Ricinodendreae: Stamm von Ricinodendron heudelotii
Datei:A hand-book to the flora of Ceylon (Plate LXXXIII) (6430661235).jpg
Tribus Trigonostemoneae: Illustration aus A hand-book to the flora of Ceylon, Tafel LXXXIII von Trigonostemon diplopetalus

Unterfamilie Crotonoideae[Bearbeiten]

Datei:Zypressenwolfsmilch01.jpg
Tribus Euphorbieae: Zypressenwolfsmilch (Euphorbia cyparissias)
Datei:Euphorbia milii3.jpg
Tribus Euphorbieae: Christusdorn (Euphorbia milii)
Datei:Euphorbia pulcherrima-1.jpg
Tribus Euphorbieae: Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima), eine beliebte Zimmerpflanze
Datei:Euphorbia trigona forma rubra.jpg
Tribus Euphorbieae: Euphorbia trigona, eine sukkulente Euphorbia-Art, die das Aussehen von Kandelaberkakteen besitzt
Datei:Colliguaja odorifera, flower (8629451088).jpg
Tribus Hippomaneae: Zweig mit Laubblättern und Blütenständen von Colliguaja odorifera
Datei:Cay don mat troi -Excoecaria cochinchinensis 1.JPG
Tribus Hippomaneae: Habitus und Laubblätter von Excoecaria cochinchinensis
Datei:Flor de Hura polyandra.jpg
Tribus Hureae: Laubblätter und Blütenstand von Hura polyandra

Unterfamilie Euphorbioideae[Bearbeiten]

Unterfamilie Cheilosoideae[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Geoffrey A. Levin, Lynn J. Gillespie: In: Flora of North America Editorial Committee: Flora of North America North of Mexico. Volume 12: Magnoliophyta: Vitaceae to Garryaceae, Oxford University Press, Oxford, New York, 2016, ISBN 978-0-19-064372-0. Euphorbiaceae – textgleich online wie gedrucktes Werk.
  • Bingtao Li, Huaxing Qiu, Jin-shuang Ma, Hua Zhu, Michael G. Gilbert, Hans-Joachim (Hajo) Esser, Stefan Dressler, Petra Hoffmann, Lynn J. Gillespie, Maria Vorontsova, Gordon D. McPherson: In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 11 – Oxalidaceae through Aceraceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2008, ISBN 978-1-930723-73-3. Euphorbiaceae. S. 163 – textgleich online wie gedrucktes Werk. (Abschnitte Beschreibung und Verbreitung)
  • Toru Tokuoka: Molecular phylogenetic analysis of Euphorbiaceae sensu stricto based on plastid and nuclear DNA sequences and ovule and seed character evolution. In: Journal of Plant Research. Volume 120, Issue 4, 2007, S. 511–522. doi:10.1007/s10265-007-0090-3
  • Kenneth J. Wurdack, Petra Hoffmann, Mark W. Chase: Molecular phylogenetic analysis of uniovulate Euphorbiaceae (Euphorbiaceae sensu stricto) using plastid RBCL and TRNL-F DNA sequences. In: American Journal of Botany. Volume 92, 2005, S. 1397–1420. doi:10.3732/ajb.92.8.1397 (Abschnitt Systematik)

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Wolfsmilchgewächs – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Tropicos"> Euphorbiaceae bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="WCSP"> Rafaël Govaerts, D. G. Frodin, A. Radcliffe-Smith: World Checklist and Bibliography of Euphorbiaceae (and Pandaceae) 1–4 2000, S. 1–1622. The Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. In: Vorlage:WCSP </ref> <ref name="APWebsite"> Die Familie Euphorbiaceae auf der AP-Website, abgerufen am 25. April 2022. </ref> <ref name="apgIV"> The Angiosperm Phylogeny Group: An update of the Angiosperm Phylogeny Group classification for the orders and families of flowering plants: APG IV. In: Botanical Journal of the Linnean Society. Volume 181, Issue 1, 2016, S. 1–20, doi:10.1111/boj.12385. </ref> <ref name="FoC"> Bingtao Li, Huaxing Qiu, Jin-shuang Ma, Hua Zhu, Michael G. Gilbert, Hans-Joachim (Hajo) Esser, Stefan Dressler, Petra Hoffmann, Lynn J. Gillespie, Maria Vorontsova, Gordon D. McPherson: In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 11 – Oxalidaceae through Aceraceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2008, ISBN 978-1-930723-73-3. Euphorbiaceae. S. 163 – textgleich online wie gedrucktes Werk. </ref> <ref name="Park2007"> Ki-Ryong Park, Robert K. Jansen: A Phylogeny of Euphorbieae Subtribe Euphorbiinae (Euphorbiaceae) based on Molecular Data. In: Journal of Plant Biology. Volume 50, Issue 6, 2007, S. 644–649. doi:10.1007/BF03030608 </ref> <ref name="EuphorbiaIndia2010"> M. S. Binojkumar, N. P. Balakrishnan: The genus Euphorbia L. (Euphorbiaceae) in India. A taxonomic revision. S. 1–430. Bishen Singh Mahendra Pal Singh, Dehra Dun, 7, 2010. </ref> <ref name="Berry2005Brasiliocroton"> Paul E. Berry, Ines Cordeiro, Alex C. Wiedenhoeft, Maria Amélia Vitorino-Cruz & Letícia Ribes de Lima: Brasiliocroton, a new crotonoid genus of Euphorbiaceae s.s. from eastern Brazil. In: Systematic Botany. Volume 30, Issue 2, 2005, S. 357–365. doi:10.1600/0363644054223585 </ref> <ref name="Wurdack2005"> Kenneth J. Wurdack, Petra Hoffmann, Mark W. Chase: Molecular phylogenetic analysis of uniovulate Euphorbiaceae (Euphorbiaceae sensu stricto) using plastid RBCL and TRNL-F DNA sequences. In: American Journal of Botany. Volume 92, 2005, S. 1397–1420, doi:10.3732/ajb.92.8.1397. </ref> <ref name="Wurdack2009"> Kenneth J. Wurdack, Charles C. Davis: Malpighiales phylogenetics: Gaining ground on one of the most recalcitrant clades in the angiosperm tree of life. In: American Journal of Botany. Volume 96, 2009, S. 1551–1570, online, doi:10.3732/ajb.0800207. </ref> <ref name="Kulju2008"> Kristo Kulju, Raymond Ham, Frans Breteler: Rediscovery and phylogenetic position of the incertae sedis genus Afrotrewia (Euphorbiaceae): Morphological, pollen and molecular evidence. In: Taxon. Volume 57, 2008, S. 137–143 (Abstract). </ref> <ref name="Esser2012"> Hans-Joachim Esser: The tribe Hippomaneae (Euphorbiaceae) in Brazil. In: Rodriguésia. Volume 63, Issue 1, 2012, S. 209–225, doi:10.1590/S2175-78602012000100013. </ref> </references>

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