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AfD Nordrhein-Westfalen

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(Weitergeleitet von AfD NRW)
AfD Nordrhein-Westfalen
Martin Vincentz
Martin Vincentz
Datei:AfD LV NRW.jpg
Vorsitzender Martin Vincentz
Stellvertreter Christian Zaum
Sascha Lensing
Kay Gottschalk
Schatz­meister Christian Blex
Ehren­vorsitzender Martin Renner
Gründungs­datum 12. April 2013
Gründungs­ort Rommerskirchen
Hauptsitz Gladbecker Straße 5
40472 Düsseldorf
Landtagsmandate
12/195
Mitglieder­zahl 12.500 (Stand: Dezember 2025)<ref>Mitgliederboom bei Linken, AfD und Grünen in NRW. In: Die Zeit. 23. Dezember 2025, abgerufen am 7. Januar 2026.</ref>
Website afd.nrw

Die AfD Nordrhein-Westfalen ist der Landesverband der rechtspopulistischen und rechtsextremen<ref>Institut für Menschenrechte: Rassistisch und rechtsextrem: Klare Abgrenzung von der AfD geboten (7. Juni 2021); eingesehen am 7. September 2021</ref> Partei Alternative für Deutschland (AfD) in Nordrhein-Westfalen. Der Landesverband wird seit dem 7. Februar 2022 von Martin Vincentz geleitet. Mit dem früheren Co-Landesvorsitzenden Marcus Pretzell als Spitzenkandidaten trat die Landespartei erstmals zur Landtagswahl 2017 an und zog daraufhin in den Landtag von Nordrhein-Westfalen ein. Zur Bundestagswahl 2017 trat die AfD in NRW mit dem früheren Co-Landesvorsitzenden Martin Renner als Spitzenkandidaten an und zog mit einer 15-köpfigen Landesgruppe erstmals in den 19. Deutschen Bundestag ein.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Landesverband der AfD Nordrhein-Westfalen wurde am 12. April 2013 in Rommerskirchen gegründet. Sprecher der Partei (entspricht einem Vorsitzenden) wurde Alexander Dilger, blieb dies jedoch nur bis zum Monatswechsel November/Dezember 2013.<ref>AfD-Chef Bernd Lucke: „Die Große Koalition betreibt Unsinn“. In: Wirtschaftswoche (www.wiwo.de). 13. November 2013, abgerufen am 6. Februar 2015.</ref><ref>Alexander Dilger: Mein Rücktritt. In: Blog von Alexander Dilger (alexanderdilger.wordpress.com). 21. Oktober 2013, abgerufen am 6. Februar 2015.</ref> Nachfolger als Vorstandssprecher wurde Jörg Burger. Für nur kurze Zeit, nämlich von April 2014 bis Juni 2014, war Hermann Behrendt Sprecher. Im Juni 2014 wurde dann Marcus Pretzell Landesvorsitzender, bis August 2015 teilte er sich dieses Amt mit Martin Renner.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Wer ist die AfD in Nordrhein-Westfalen? bei wdr.de (Memento vom 31. Januar 2017 im Internet Archive)</ref>

Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 erreichte die AfD in Nordrhein-Westfalen 3,9 Prozent.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Endgültiges Ergebnis der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag. (Memento vom 11. März 2016 im Internet Archive)</ref> Bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen am 25. Mai 2014 erzielte die AfD auf der Ebene der Kreise und kreisfreien Städte insgesamt 2,5 Prozent und konnte in eine Reihe von Stadträten und Kreistagen einziehen.<ref>So hat NRW gewählt -FDP wird bei Kommunalwahl abgestraft bei wdr.de</ref> Bei der ebenfalls am 25. Mai 2014 stattfindenden Europawahl kam die AfD in Nordrhein-Westfalen auf 5,4 Prozent.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Endgültiges Ergebnis der Wahl zum europäischen Parlament. (Memento vom 1. Juli 2014 im Internet Archive)</ref> Bei der Landtagswahl 2017 bekam die AfD 626.756 Zweitstimmen (7,4 Prozent) und holte damit 16 Mandate.<ref>https://www.wahlergebnisse.nrw.de/landtagswahlen/2017/aktuell/a000lw1700.shtml</ref>

Im Dezember 2017 wurden Thomas Röckemann und Helmut Seifen zu Vorsitzenden gewählt.<ref>Landesparteitag NRW-AfD wählt Röckemann und Seifen an die Spitze, Kölner Stadt-Anzeiger, 9. Dezember 2017.</ref> Ab 2019 kam es zu einem zunehmenden Richtungsstreit zwischen Mitgliedern um den als gemäßigt geltende Co-Vorsitzenden Helmut Seifen und seinem dem völkisch-nationalen Flügel zugerechneten Kollegen Thomas Röckemann.<ref>Machtkampf in NRW-AfD eskaliert. 6. Juli 2019, abgerufen am 9. Juli 2019.</ref> Auf einem Sonderparteitag im Juli 2019 erreichten mehrere Anträge auf die Abwahl der jeweils anderen Fraktion nicht die notwendige Zweidrittelmehrheit der rund 500 Delegierten. Daraufhin traten der Vorsitzende Helmut Seifen und acht weitere Landesvorstandsmitglieder des 12-köpfigen Gremiums zurück.<ref>Parteitag der NRW-AfD in Warburg: Der Machtkampf eskaliert. In: Westdeutsche Zeitung. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Juli 2019; abgerufen am 9. Juli 2019.</ref><ref>Machtkampf eskaliert: Zahlreiche Vorstandsmitglieder der NRW-AfD treten zurück. In: Aachener Nachrichten. Abgerufen am 9. Juli 2019.</ref> In den folgenden Monaten war Röckemann alleiniger Landesvorsitzender. Im Oktober 2019 unterlag er bei einer Neuwahl mit 215 von 540 Stimmen Rüdiger Lucassen, der 321 Stimmen erhielt und den Landesverband bis Februar 2022 als alleiniger Vorsitzender führte.<ref>https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/afd-landesparteitag-nrw-kalkar-102.html</ref><ref>Ex-Bundeswehroberst wird AfD-Landesschef, Zeit online, 5. Oktober 2019.</ref> Am 5./6. Februar beim 19. Landesparteitag in Siegen, löste Martin Vincentz den vorherigen Landessprecher Rüdiger Lucassen ab, der aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidierte. Beim Landesparteitag am 24./25. Februar 2024 wurde Martin Vincentz im Amt bestätigt.

Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul teilte im Januar 2019 mit, dass der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen die AfD in NRW wegen Kontakten zur rechtsextremen Szene, etwa zur Identitären Bewegung, und sich daraus ergebenden möglichen extremistischen Bestrebungen überprüft.<ref>Reul: AfD wird auch in NRW überprüft. 15. Januar 2019, abgerufen am 4. März 2019.</ref> Im November 2020 wurde mitgeteilt, dass derzeit keine verdichteten Anhaltspunkte für den Verdacht extremistischer Bestrebungen vorlägen und auch Ansätze einer parteiinternen Einbindung des Flügels in NRW vorerst gescheitert seien. Der Flügel, dem etwa 1.000 Mitglieder zugerechnet werden, sei jedoch erwiesen extremistisch und werde beobachtet.<ref>Reul: AfD wird in NRW nicht vom Verfassungsschutz beobachtet. Süddeutsche Zeitung, abgerufen am 9. November 2020.</ref>

Die Landesgeschäftsstelle der Partei wurde am 25. Juni 2019 von der Polizei durchsucht. Der AfD-Politiker Guido Reil soll sich eine Wahlkampf-Plakataktion von unbekannten Spendern aus dem Nicht-EU Ausland bezahlt haben lassen, woraufhin die Essener Staatsanwaltschaft diesem Verdacht nachgeht. Im Raum steht, dass die Zuwendungen vom Kassenwart der Partei im Rechenschaftsbericht verschwiegen oder falsch dargestellt wurden.<ref>Wegen der Spendenaffäre: Polizei durchsucht Parteizentrale der AfD in NRW. 25. Juni 2019, abgerufen am 25. Juni 2019.</ref>

Anfang 2020 veröffentlichte die AfD Nordrhein-Westfalen ein Malbuch für Kinder mit dem Titel „NRW zum Ausmalen“. Ein Bild zeigte aus einem Schwimmbecken fliehende Badegäste, in dem sich mit Burka verhüllte Frauen und Männer mit großen Ohren und lockigen Haaren mit Knochen darin befinden. Ein Transparent trug den Schriftzug „Wir baden das aus!“ Dieses Bild wurde als kolonialistisch und rassistisch kritisiert. Ein anderes Bild zeigte einen Autokorso, in dem Männer mit Fes um sich schießen. Der Staatsschutz ermittelt nach einer Anzeige wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Nach massiver Kritik veröffentlichte die AfD eine Pressemitteilung, in der es hieß, dass im „Kampf gegen die Erfolge der AfD nun auch die Kunst- und Satirefreiheit angegriffen werden“ solle. Fraktionschef Markus Wagner sah die Verantwortung dafür bei „Antifa-Extremisten“. Kurz darauf gab Wagner bekannt, das Heft sei „verfrüht veröffentlicht“ worden, die beauftragte Projektgruppe sei „über das Ziel hinaus gegangen“. Das Projekt werde „sofort und ersatzlos beendet“.<ref>Daniel Veutgen: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.AfD in NRW: Heftige Kehrtwende! Partei rechtfertigt sich für Skandal-Malbuch. (Memento vom 24. Februar 2020 im Internet Archive) www.derwesten.de, 20. Februar 2020</ref><ref>„Dieses Buch gehört in die braune Tonne“: AfD-„Malbuch“ in der Kritik. www.stern.de, 19. Februar 2020</ref>

An den Wochenenden 15./16. Mai und 22./23. Mai 2021 hat die AfD in der Siegerlandhalle in Siegen bislang eine Landesliste von zwanzig Personen für die Bundestagswahl 2021 gewählt. Eine weitere Veranstaltung für zusätzliche Listenplätze ist für den 20. Juni 2021 am gleichen Ort geplant. Ende Mai 2021 erklärte der stellvertretende Landessprecher Martin Schiller seinen Austritt aus der Partei, womit auch sein Vorstandsmandet vorzeitig endete. Anfang Juni erklärte Petra Schneider ihren Rücktritt.

Am 5./6. Februar 2022 wurde Martin Vincentz in Siegen neuer Vorsitzender und löste damit den alleinigen Landessprecher Rüdiger Lucassen ab.<ref>Dr. Martin Vincentz ist neuer Landessprecher der AfD NRW, AfD.nrw, 7. Februar 2022.</ref> Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2022 verlor die Partei zwei Prozentpunkte und landete bei 5,4 Prozent der Wählerstimmen.

Am 15. April 2023 fand der 20. Landesparteitag in Marl statt.<ref>Einladung zum 20. Landesparteitag AfD NRW, Afd.nrw, 18. April 2023.</ref> Im Zuge dessen wurde die nach dem Rücktritt des vorherigen Schatzmeisters vakant gewordene Funktion nachgewählt. Vorgeschlagen wurden der bis zu diesem Zeitpunkt stellvertretende Schatzmeister Christian Blex und Uwe Lindackers, der bereits Vorstandsmitglied im Bezirksverband Düsseldorf ist. Die Delegierten wählten mehrheitlich Blex, Lindackers wurde in der darauf folgenden Wahl stellvertretender Schatzmeister.<ref>Landesvorstand NRW, AfD.nrw, 17. April 2023</ref> Den Landesparteitag eröffneten der Landessprecher Martin Vincentz und die Bundessprecherin Alice Weidel. Der Parteitag verlief insgesamt ruhig und unspektakulär, da es hauptsächlich um Satzungsänderungen ging.<ref>Ein AfD-Arbeitsparteitag mit (überschaubaren) Folgen, wdr.de, 15. April 2023</ref>

Auf dem Landesparteitag der AfD Nordrhein-Westfalen in Marl vom 10. bis 12. Juli 2026 konnte sich bei der Listenaufstellung für die Landtagswahl 2027 eher das moderate Lager um Landeschef Martin Vincentz durchsetzen. Bei der Abstimmung scheiterte ein Großteil der Kandidaten aus dem völkischen Lager um Matthias Helferich, dessen, im Juli 2025 durch das Landesschiedsamt beschlossener, Parteiausschluss im Juni 2026 vom Bundesschiedsgericht aufgehoben und in eine sechsmonatige Ämtersperre umgewandelt worden war.<ref>tagesschau.de: Nordrhein-Westfalen: Helferich darf in AfD bleiben. Abgerufen am 17. Juli 2026.</ref> Helferich selbst verlor den angestrebten Listenplatz gegen Klaus Esser.<ref>Marcus Bensmann: Die Parteitage in NRW und Erfurt zeigen den Machtkampf in der AfD um Remigration und Alice Weidel. In: correctiv.org. 14. Juli 2026, abgerufen am 17. Juli 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Daraufhin gründete Tritschler eine Chatgruppe mit dem Namen „Operation Filibuster“, in der sich Abgeordnete der AfD Nordrhein-Westfalen organisierten, um die Abstimmung zur Landesliste durch das Aufstellen von mehr als 90 Kandidaten zu sabotieren und gezielt zu verzögern.<ref>dpa: Aufstellung der Landesliste: «Parteitag der Schande» – Machtkampf in NRW-AfD eskaliert. In: Die Zeit. 17. Juli 2026, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 17. Juli 2026]).</ref><ref>Christoph Ullrich und Nicolas Vordonarakis: Wie der AfD-Listenparteitag in Marl völlig eskalierte. 13. Juli 2026, abgerufen am 17. Juli 2026.</ref> Es kam zu chaotischen Zuständen und wechselseitigen Vorwürfe von körperlichen Übergriffe, Beleidigungen und Einschüchterungsversuche, die Abgeordneten Helferich und Knuth Meyer-Soltau stellten Strafanträge gegeneinander.<ref>AfD-Bundestagsabgeordneter stellt Strafantrag gegen Fraktionskollegen – und umgekehrt. In: Der Spiegel. 13. Juli 2026, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 17. Juli 2026]).</ref>

Ein vom Bundesvorstand initiiertes Mediationsverfahren zwischen Martin Vincentz und Sven Tritschler am 15. Juli 2026 in Düsseldorf scheiterte laut Tritschler nach 10 Minuten. In einem Schreiben an den Bundesvorstand gab sich Vincentz „fassungslos, dass eine Bundessprecherin der AfD sich nicht klar von derartigen undemokratischen, Antifa-ähnlichen Auswüchsen distanziert“.<ref>Fabian Hillebrand: (S+) AfD in NRW: Interne Chats befeuern Machtkampf um Alice Weidel. In: Der Spiegel. 16. Juli 2026, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 17. Juli 2026]).</ref>

Am 16. Juli forderte daraufhin der AfD-Bundesvorstand den Landesverband NRW schriftlich dazu auf, aufgrund der „übereinstimmenden Schilderungen“ von Bedrohungen und erheblichen Unterdrucksetzungen von stimmberechtigten Delegierten, die gesamte Aufstellung der Kandidaten für die NRW-Landtagswahl 2027 abzubrechen und neu anzusetzen, da sonst eine Nichtzulassung der Landesliste für die Landtagswahl drohen könne.<ref>Frederik Schindler WELT: AfD in NRW: Jetzt eskaliert der Konflikt zwischen Weidel und dem mächtigsten Landeschef der AfD - WELT. Abgerufen am 17. Juli 2026.</ref><ref>Christian Parth, Tilman Steffen: AfD Nordrhein-Westfalen: AfD-Bundesspitze fordert Wahlwiederholung. In: Die Zeit. 16. Juli 2026, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 17. Juli 2026]).</ref>

Vincentz wies das Schreiben des Bundesvorstands und die Aufforderung zum Abbruch der Landeswahlversammlung zurück. In einer Antwort an die AfD-Chefin Alice Weidel schrieb er, er wundere sich, dass „angebliche Rechtsunsicherheiten“ als Grund für einen Abbruch der Listenaufstellung angeführt würden, und vermutete eher die ungewünschte Zusammensetzung der Landesliste als Grund. Es gebe keine rechtliche Grundlage, auf welcher der Bundesvorstand eine laufende Landesversammlung abbrechen könne. Auch die Vorwürfe der Wahleinmischung wies er zurück, da „die Geheimheit der Wahl zu jedem Zeitpunkt gewährleistet gewesen sei“ und „strafbares Verhalten Einzelner – sollte es sich erweisen – Sache der Ermittlungsbehörden sei“ und nicht die Wahl der ersten Listenkandidaten beeinträchtige.<ref>Sarah Kohler: AfD Nordrhein-Westfalen: AfD in NRW setzt Wahlversammlung trotz Kritik von Bundesspitze fort. In: Die Zeit. 17. Juli 2026, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 17. Juli 2026]).</ref>

Am 17. Juli 2026 ging der Landesparteitag in Marl offiziell weiter. Das Lager der Abgeordneten um den Bundesvorstand stellte den Antrag, den Parteitag abzubrechen, doch die klare Mehrheit der knapp 500 Delegierten stimmte dagegen. Daraufhin verließen die Abgeordneten des Weidel-Lagers unter Protest den Saal. In der anschließenden Abstimmung der Landesliste wurden die von Vincentz aufgestellten Vertreter des gemäßigten Flügels bis Listenplatz 32 (von insgesamt 82 Plätzen<ref>Listenkandidaten der AfD NRW zur Landtagswahl 2027. In: AfD NRW. 22. Juli 2026;.</ref>) mit klarer Mehrheit gewählt.<ref>Fabian Sommer: „Parteitag der Schande“: Machtkampf in NRW-AfD eskaliert. In: rnd.de. 17. Juli 2026;.</ref> Der AfD-Bundesvorstand setzte daraufhin am 20. Juli 2026 eine Untersuchungskommission ein. Dieser soll die Finanzen des NRW-Landesverbands untersuchen und auch prüfen, ob gegen einzelne Mitglieder des Landesverbandes Ordnungsverfahren eingeleitet werden.<ref>Machtkampf: AfD-Bundesvorstand setzt Untersuchungskommission ein. Abgerufen am 21. Juli 2026.</ref>

Organisation[Bearbeiten]

Landesparteitag[Bearbeiten]

Höchstes Parteiorgan ist der Landesparteitag. Er berät und beschließt über grundsätzliche politische und organisatorische Fragen des Landesverbands, insbesondere über das Wahlprogramm und die Landessatzung, und wählt für zwei Jahre den Landesvorstand, die Rechnungsprüfer und das Landesschiedsgericht. Dieses entscheidet über parteiinterne Streitigkeiten und kann Mitglieder ausschließen. Der Parteitag findet als Vertreterversammlung (Delegiertenparteitag) statt. Die Kreisverbände entsenden dazu je zehn Mitglieder einen stimmberechtigten Delegierten.

Landesparteitage
Nr. Datum Ort Landesvorsitzende(r) Wahlergebnis Thema 
1. Landesparteitag 12. April 2013 Rommerskirchen Alexander Dilger Gründung des Landesverbandes; Wahl des Landesvorstands
2. Landesparteitag/
Landeswahlversammlung
4./5. Mai 2013 Schmallenberg Wahl der Landesliste zur Bundestagswahl 2013
3. Landesparteitag 27. Juli 2013 Ratingen Nachwahl von Landesvorstandsmitgliedern; Wahl der Delegierten zum Bundesparteitag
4. Landesparteitag 30. Nov./1. Dez. 2013 Arnsberg Jörg Burger Neuwahl des Landesvorstands; Wahl der Delegierten zur Europawahlversammlung
5. Landesparteitag 12. Januar 2014 Erkrath Abarbeitung von Satzungsänderungsanträgen
6. Landesparteitag 7./8. Juni 2014 Bottrop Marcus Pretzell 53,4 % Neuwahl des Landesvorstands; Abarbeitung von Satzungsänderungsanträgen
7. Landesparteitag 25. Oktober 2014 Bottrop Nachwahlen für den Landesvorstand; Abarbeitung von Satzungsänderungsanträgen
8. Landesparteitag 28. Feb./1. Mär. 2015 Kamen Diskussion und Abstimmung von programmatischen Anträgen
9. Landesparteitag 9. Mai 2015 Siegen Wahl der Delegierten zum Bundesparteitag
10. Landesparteitag 29./30. August 2015 Bottrop Marcus Pretzell
Martin Renner
67,7 %
59,4 %
Neuwahl des Landesvorstandes
11. Landesparteitag 15. November 2015 Rommerskirchen Abarbeitung von Satzungsänderungsanträgen; Wahl von Schiedsrichtern und Ersatzschiedsrichtern; Beschluss eines Positionspapiers zu den Themen Migration & Asyl und eines Antrags zum Kooperationsverbot mit bestimmten Parteien und Gruppierungen
12. Landesparteitag 2./3. Juli 2016 Werl Diskussion des Wahlprogramms für die Landtagswahl 2017
Landeswahlversammlung 3./4./10./11. Sept. 2016 Soest/Werl Wahl der Landesliste zur Landtagswahl 2017
Landeswahlversammlung 26./27. Nov. 2016
3./4. Dez. 2016
Rheda-Wiedenbrück
Euskirchen
Wahl der Landesliste zur Landtagswahl 2017
Landeswahlversammlung 14./15. Januar 2017 Euskirchen Wahl der Landesliste zur Landtagswahl 2017
13. Landesparteitag 29. Januar 2017 Oberhausen Verabschiedung des Wahlprogramms für die Landtagswahl
Landeswahlversammlung 25./26. Feb. 2017
4./5./11./12. Mär. 2017
Essen
Troisdorf/Euskirchen
Wahl der Landesliste zur Bundestagswahl 2017
14. Landesparteitag 9./10. Dezember 2017 Kalkar Thomas Röckemann
Helmut Seifen
52,6 %
57,3 %
Neuwahl des Landesvorstands
15. Landesparteitag 10. Juni 2018 Kalkar Änderungen der Landessatzung
16. Landesparteitag 6. Juli 2019 Warburg Rücktritt von neun Mitgliedern des Landesvorstandes
17. Landesparteitag 5. Oktober 2019 Kalkar Rüdiger Lucassen 59,6 % Neuwahl des Landesvorstandes
19. Landesparteitag 05./06. Februar 2022 Siegen Martin Vincentz
63,03 % Neuwahl des Landesvorstandes
20. Landesparteitag 15. April 2023 Marl Satzungsänderungen Nachwahl Schatzmeister; Nachwahl Stellvertreter<ref>Landesvorstand NRW, AfD.nrw, 17. April 2023</ref>
21. Landesparteitag 24./25. Februar 2024 Marl Martin Vincentz 78,33 % Neuwahl des Landesvorstandes
Neuwahl des Landeschiedsgerichts
Änderungen Satzung und Finanzordnung
22. Landesparteitag 23. März 2025 Marl Nachwahl(en) zum Landesvorstand
Änderungen der Satzung
23. Landesparteitag 07./08. März 2026 Marl Martin Vincentz 54,7 % Neuwahl Landesvorstand
Neuwahl Landesschiedsgericht
Änderungen von Satzung und Finanzordnung<ref>Christian Parth: Landeschef Martin Vincentz setzt sich im AfD-Machtkampf in NRW durch. 7. März 2026, abgerufen am 18. Juli 2026.</ref>
Landeswahlversammlung 10.–12. Juli 2026
17. Juli 2026
Marl Wahl der Landesliste zur Landtagswahl 2027

Landesvorstand[Bearbeiten]

Seit März 2026 setzt sich der Landesvorstand aus folgenden Mitgliedern zusammen

Landesvorsitzender Martin Vincentz (MdL)
Stellvertretende Landesvorsitzende Christian Zaum (MdB), Sascha Lensing (MdB) Kay Gottschalk (MdB),
Schatzmeister Christian Blex (MdL)
Stellvertretender Schatzmeister Helmut Waniczek
Schriftführerin Sabine Reinknecht
Beisitzer Sven Tritschler (MdL), Knuth Meyer-Soltau (MdB), Tim Csehan, Markus Matzerath (MdB), Denis Pauli (MdB)
MdL = Mitglied des Landtages; MdB = Mitglied des Bundestages

Landesfachausschüsse[Bearbeiten]

Die programmatische Arbeit wird auf Landesebene von einer Landesprogrammkommission und von 14 Landesfachausschüssen (LFA) unterstützt. Die Landesfachausschüsse erarbeiten Konzepte für das Landeswahlprogramm und unterstützen die Bundesprogrammkommission und die Bundesfachausschüsse bei der Ausarbeitung des Parteiprogramms auf Bundesebene.

Nr. Landesfachausschuss<ref>Landesfachausschüsse</ref> Vorsitzender
LFA 1 Außen- und Sicherheitspolitik Hans Neuhoff
LFA 2 Finanzen, Währung und Steuern Peter Frielinghausen
LFA 3 Wirtschaft und Digitalisierung Christian Loose
LFA 4 Familie, Demografie und Gesellschaft Sybille d’Aram de Valada
LFA 5 Inneres, Recht, Justiz und Demokratie Sascha Lensing
LFA 6 Kultur und Medien Renate Zillessen
LFA 7 Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Stefan Roggenkamp
LFA 8 Gesundheit und Sport Frank Schnaack
LFA 9 Schule und Bildung Helmut Seifen
LFA 10 Energie, Wissenschaft und Forschung Helmut Waniczek
LFA 11 Arbeit und Soziales Michael Nickel
LFA 12 Zuwanderung, Asyl, Integration und Rückführung Maik Klaus
LFA 13 Verkehr und Infrastruktur Peter Morawietz
LFA 14 Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen Peter Lipa

Bezirksverbände[Bearbeiten]

Die AfD Nordrhein-Westfalen gliedert sich in fünf Bezirksverbände, die sich wiederum in insgesamt 54 Kreis- und Stadtverbände untergliedern.

Bezirksverbände (Stand: Mai 2024)
Bezirksverband Vorsitzende(r) Sitz Kreis- und Stadtverbände
Bezirksverband Arnsberg Christian Zaum<ref>Bezirksvorstand Arnsberg. Abgerufen am 10. Mai 2024.</ref> Düsseldorf Bochum, Dortmund, Ennepe-Ruhr, Hagen, Hamm, Herne, Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis, Olpe, Siegen-Wittgenstein, Soest, Unna
Bezirksverband Ostwestfalen Thomas Röckemann<ref>Bezirksvorstand Detmold. Abgerufen am 20. September 2019.</ref> Harsewinkel Bielefeld, Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Paderborn, Minden-Lübbecke
Bezirksverband Düsseldorf Dominic Fiedler<ref>Bezirksvorstand Düsseldorf. Abgerufen am 20. September 2019.</ref> Düsseldorf Düsseldorf, Duisburg, Essen, Krefeld, Kleve, Mettmann, Viersen, Wesel, Mönchengladbach, Mülheim, Oberhausen, Remscheid, Rhein-Kreis Neuss, Solingen, Wuppertal
Bezirksverband Köln Jochen Haug<ref>Bezirksvorstand Köln. Abgerufen am 10. Mai 2024.</ref> Aachen Aachen, Aachen Städteregion, Bonn, Düren, Euskirchen, Heinsberg, Köln, Leverkusen, Oberbergischer Kreis, Rhein-Erft Kreis, Rhein-Sieg Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis
Bezirksverband Münster Florian Elixmann<ref>Bezirksvorstand Münster. Abgerufen am 10. Mai 2024.</ref> Gelsenkirchen Borken, Bottrop, Münster, Steinfurt, Warendorf, Coesfeld, Recklinghausen, Gelsenkirchen

Parteivorsitzende[Bearbeiten]

Parteivorsitzende(r) Amtszeit
Alexander Dilger April 2013 – Dezember 2013
Jörg Burger Dezember 2013 – März 2014
Hermann Behrendt (kommissarisch) März 2014 – Juni 2014
Marcus Pretzell Juni 2014 – August 2015
Marcus Pretzell (bis Oktober 2017), Martin Renner August 2015 – Dezember 2017
Thomas Röckemann, Helmut Seifen (bis Juli 2019) Dezember 2017 – Oktober 2019
Rüdiger Lucassen Oktober 2019 – Februar 2022
Martin Vincentz seit Februar 2022

Fraktionsvorsitzende[Bearbeiten]

Fraktionsvorsitzender Amtszeit
Marcus Pretzell Mai 2017 – Oktober 2017
Markus Wagner Oktober 2017 – Mai 2022
Martin Vincentz seit Mai 2022

Jugendorganisation – Landesverband NRW der Generation Deutschland (GD)[Bearbeiten]

Bis zu ihrer Auflösung Ende 2025 war die vom NRW-Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall<ref>WDR: AfD-Jugendorganisation "Junge Alternative" wird Verdachtsfall. 12. Dezember 2023, abgerufen am 23. Januar 2026.</ref> eingestufte Junge Alternative NRW der landesweit tätige Jugendverband der AfD Nordrhein-Westfalen. Am 17. Januar 2026 erfolgte in Iserlohn die Gründung des Landesverbandes NRW der am 29. November 2025 neugegründeten AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland (GD). Zum neuen Vorsitzenden wurde der bereits vorher in der JA-NRW aktive und dem Lager des rechtsextremen Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich zuordenbare Luca Hofrath mit Zweidrittelmehrheit der Delegierten gewählt.<ref>Wie radikal wird die neue AfD-Jugendorganisation in NRW? Landesverband-Gründung in Iserlohn. 17. Januar 2026, abgerufen am 23. Januar 2026.</ref><ref>tagesschau.de: Nordrhein-Westfalen: Neue AfD-Jugend in NRW: Das völkische Lager übernimmt. Abgerufen am 23. Januar 2026.</ref><ref>Jan Voß: „Euer Auftrag ist klar“: Rechtsruck bei neuer AfD-Jugend in NRW – Helferich gibt Linie vor. 18. Januar 2026, abgerufen am 23. Januar 2026.</ref>

Am 6. März 2026 wurde die „Generation Deutschland Nordrhein-Westfalen“ (GD NRW) vom nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz als rechtsextremistischen Verdachtsfall eingestuft. Grund dafür waren Anhaltspunkte, dass es sich bei der GD NRW um eine Fortführung der „Jungen Alternative NRW“ (JA NRW) mit einem hohen Maß an personeller Kontinuität in den Führungspositionen handele. Die GD NRW folge nach Bekundungen von Führungspersonen der Agenda der JA NRW, die bereits vom Verfassungsschutz NRW beobachtet worden war.<ref>Nordrhein-westfälischer Verfassungsschutz stuft Generation Deutschland NRW als Verdachtsfall ein. Land.NRW, 6. März 2026, abgerufen am 6. März 2026.</ref>

Wahlen[Bearbeiten]

Wahlergebnisse bei Landtagswahlen[Bearbeiten]

Landtagswahlen
Jahr Stimmenanzahl Stimmenanteil Direktmandate Sitze Platz Spitzenkandidat
2017<ref>Landtagswahl 2017 – Endgültiges Ergebnis für Nordrhein-Westfalen</ref> 626.756 7,4 %
0/128
16/199
4 Marcus Pretzell
2022<ref>Vorläufiges Ergebnis für: Nordrhein-Westfalen. Der Landeswahlleiter des Landes Nordrhein-Westfalen, 15. Mai 2022, abgerufen am 16. Mai 2022.</ref> 388.893 5,4 %
0/128
12/195
5 Markus Wagner

Wahlergebnisse bei Bundestagswahlen[Bearbeiten]

Bundestagswahlen
Jahr Stimmenanzahl Stimmenanteil Direktmandate Sitze Platz Spitzenkandidat
2013<ref>Bundestagswahl 3013 – Endgültiges Ergebnis für Nordrhein-Westfalen</ref> 372.258 3,9 %
0/64
0/138
6 Alexander Dilger
2017<ref>Bundestagswahl 2017 – Nordrhein-Westfalen. In: www.bundeswahlleiter.de. Abgerufen am 13. Oktober 2017.</ref> 928.425 9,4 %
0/64
15/142
4 Martin Renner
2021<ref>Bundestagswahl 2022 – Nordrhein-Westfalen. In: www.bundeswahlleiter.de. Abgerufen am 5. Juli 2022.</ref> 705.020 7,3 %
0/64
12/155
5 Rüdiger Lucassen
2025<ref>Bundestagswahl 2025 – Nordrhein-Westfalen. In: www.bundeswahlleiterin.de. Abgerufen am 10. März 2025.</ref> 1.769.822 16,8 %
0/64
26/136
3 Kay Gottschalk

Wahlergebnisse bei Europawahlen[Bearbeiten]

Europawahlen
Jahr Stimmenanzahl Stimmenanteil
2014<ref>Europawahl 2014 – Endgültiges Ergebnis für Nordrhein-Westfalen</ref> 369.724 5,4 %
2019<ref name=":0">Europawahl 2019 – Endgültiges Ergebnis für Nordrhein-Westfalen</ref> 682.400 8,5 %
2024<ref name=":0" /> 1.049.639 12,6 %

Landtagsfraktion[Bearbeiten]

Die AfD ist seit der Landtagswahl 2022 mit zwölf Mitgliedern im Düsseldorfer Landtag vertreten.

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Landesgruppe im Deutschen Bundestag[Bearbeiten]

2017–2021[Bearbeiten]

Die Landesliste zur Bundestagswahl 2017 wurde auf drei jeweils zweitägigen Parteitagen am 25./26. Februar 2017 in Essen, am 4./5. März in Troisdorf und am 11./12. März in Euskirchen aufgestellt.<ref>NRW-AfD wählt Martin Renner zum Bundestagswahl-Spitzenkandidaten. Abgerufen am 8. September 2017.</ref><ref>Marcus Bensmann: Neun Stimmen für Petry aus NRW. 5. März 2017, abgerufen am 8. September 2017.</ref><ref>AfD-NRW wählt weitere neun Kandidaten für die Landesliste zur Bundestagswahl 2017. 14. März 2017, abgerufen am 8. September 2017.</ref><ref>Landeslisten der Parteien in Nordrhein-Westfalen – Der Bundeswahlleiter. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. September 2017; abgerufen am 8. September 2017.</ref> Die Landespartei zog mit 15 Abgeordneten in den Deutschen Bundestag ein, von denen nach dem Austritt von Mario Mieruch und Uwe Kamann 13 Abgeordnete Teil der AfD-Bundestagsfraktion waren:

Abgeordnete(r) Einzug über Funktionen / Mitgliedschaften
Listenplatz 10
Listenplatz 4
Listenplatz 15
Listenplatz 14 Sprecher der Landesgruppe; Stellvertretender Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion
Listenplatz 2
Listenplatz 8
Listenplatz 6 Stellvertretender Landesvorsitzender
Listenplatz 11
Listenplatz 7 Stellvertretender Sprecher der Landesgruppe
Listenplatz 1
Listenplatz 5
Listenplatz 3
Listenplatz 13

Vor Ende der Legislaturperiode aus der AfD-Fraktion ausgetretene Mitglieder

2021–2025[Bearbeiten]

Die Landespartei zog mit 12 Abgeordneten in den Deutschen Bundestag ein<ref>Bundeswahlleiter: AfD Nordrhein-Westfalen</ref>, von denen nach dem sofortigen Ausschluss zu Beginn der Wahlperiode von Matthias Helferich 11 Abgeordnete ein Teil der AfD-Bundestagsfraktion sind:

Abgeordnete(r) Einzug über Funktionen / Mitgliedschaften
Listenplatz 8
Listenplatz 6 Sprecher der Landesgruppe NRW
Listenplatz 2
Listenplatz 11
Listenplatz 3
Listenplatz 12
Listenplatz 1
Listenplatz 4
Listenplatz 10
Listenplatz 5
Listenplatz 9

Über die AfD-Liste gewählt, aber nicht in die Fraktion eingetreten

Seit 2025[Bearbeiten]

Die Landespartei zog mit 26 Abgeordneten in den Deutschen Bundestag ein<ref>Bundeswahlleiterin: AfD Nordrhein-Westfalen</ref>:

Abgeordnete(r) Einzug über Funktionen / Mitgliedschaften
Listenplatz 1
Listenplatz 2
Listenplatz 3
Listenplatz 4
Listenplatz 5
Listenplatz 6
Listenplatz 7
Listenplatz 8
Listenplatz 9
Listenplatz 10
Listenplatz 11
Listenplatz 12
Listenplatz 13
Listenplatz 14
Listenplatz 15
Listenplatz 16
Listenplatz 17
Listenplatz 18
Otto Strauß Listenplatz 19
Listenplatz 20
Listenplatz 21
Listenplatz 22
Listenplatz 23
Listenplatz 24
Georg Schroeter Listenplatz 25
Christian Wirth Listenplatz 26

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: AfD Nordrhein-Westfalen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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