Aftermath (Album)
| Aftermath | ||||
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| Studioalbum von The Rolling Stones | ||||
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Veröffent- |
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Format(e) |
CD, LP, SACD | |||
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Titel (Anzahl) |
14 | |||
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53:20 | ||||
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Besetzung |
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Studio(s) |
RCA Studios, Los Angeles, USA | |||
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Aftermath (englisch etwa „Nachwirkung“)<ref>The Rolling Stones. Songbook. 155 Songs [1963–1977] mit Noten. Deutsch von Teja Schwaner, Jörg Fauser und Carl Weissner. Mit 75 Alternativübersetzungen von Helmut Salzinger. Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1977, S. 94 f.</ref> ist das vierte Studioalbum der britischen Rockband The Rolling Stones. Das Album gilt als wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der Band, da die Rolling Stones erstmals ein Album vollständig mit eigenen Kompositionen des Duos Jagger/Richards aufnahmen. Zu den bekanntesten Titeln gehören Paint It Black, Under My Thumb und Lady Jane.
Entstehung und Veröffentlichung[Bearbeiten]
Die Erstveröffentlichung von Aftermath erfolgte am 15. April 1966 bei Decca Records im Vereinigten Königreich (Katalognummer: LK/SKL 4786).<ref>LK steht für die Mono-, SKL für die Stereo-Ausgabe</ref> In den Vereinigten Staaten erschien es am 20. Juni desselben Jahres bei London Records (Katalognummer: PS 476). Während es in Großbritannien das vierte Studioalbum der Band ist, war es in den Vereinigten Staaten bereits das Sechste. Das Album erschien in seiner Originalausführung als LP mit 14 Titeln, während die US-amerikanische Fassung lediglich elf Titel umfasste. Die Titelliste in den Vereinigten wurde um die Lieder Mother’s Little Helper, What to Do, Out of Time sowie Take It or Leave It gekürzt (die beiden letzteren wurden ein Jahr später auf der Zusammenstellung Flowers veröffentlicht), dafür eröffnet der Nummer-eins-Hit Paint It Black die US-amerikanische Ausgabe der LP.<ref name="Austrian">The Rolling Stones – Aftermath. In: austriancharts.at. Hung Medien, abgerufen am 30. Januar 2026.</ref> 1985 erschien das Album erstmals als CD-Ausführung (Katalognummer: 820 050-2).<ref>Aftermath ~ Veröffentlichungsgruppe von The Rolling Stones. In: musicbrainz.org. Musicbrainz, abgerufen am 30. Januar 2026.</ref>
Geschrieben wurden alle Lieder gemeinsam von den beiden Rolling-Stones-Mitgliedern Mick Jagger und Keith Richards. Es ist damit das erste, welches keine Coverversionen und nur Stücke der beiden Autoren enthielt. Für die Produktion aller Lieder zeichnete Andrew Loog Oldham verantwortlich.<ref name="Austrian" /> Aufgenommen wurde das Album in den RCA Studios auf dem Sunset Boulevard in Hollywood (Los Angeles, USA), unter der Leitung von Dave Hassinger. Es war nach Out of Our Heads das zweite Rolling-Stones-Album, das ausschließlich in den USA entstand und das erste Album der Band, das in Stereo veröffentlicht wurde. Bandmitglied und Multiinstrumentalist Brian Jones experimentierte auf Aftermath mit zahlreichen Instrumenten. So ist er bei Lady Jane auf einem Dulcimer, eine Art Zither, zu hören; bei Paint It Black verwendete er eine Sitar, bei Under My Thumb ein Marimbaphon.<ref>The Rolling Stones – Aftermath bei Discogs, abgerufen am 30. Januar 2026.</ref>
Mit Goin’ Home und seiner Länge von über 11 Minuten enthält das Album den bisher längsten Titel der Rolling Stones. Nach dem „eigentlichen“ Stück hat die Band in der Grundtonart (E-Dur) einfach weitergespielt, wobei Mick Jagger über den Text improvisiert hat.
Für die Covergestaltung verantwortlich war Andrew Oldham unter dem Pseudonym Sandy Beach. Das Frontcover stammt vom Fotografen Guy Webster; die Aufnahmen auf der Rückseite von Jerry Schatzberg. Für den US-amerikanischen Markt wurde ein alternatives Cover entworfen; ein verfremdetes Porträt der Band, gestaltet von Steve Inglis.<ref>Bill Wyman mit Richard Havers: Bill Wymans Rolling Stones Story, S. 232. Dorling Kindersley, 2002. ISBN 978-3-8310-0391-4</ref>
Titelliste[Bearbeiten]
Britische Fassung[Bearbeiten]Seite 1
Seite 2
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US-amerikanische Fassung[Bearbeiten]Seite 1
Seite 2
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Mitwirkende[Bearbeiten]
Besetzung:
Weitere Musiker:
Rezeption[Bearbeiten]
Die US-amerikanische Zeitschrift Rolling Stone wählte das Album in ihrer Liste der 500 besten Alben aller Zeiten auf Platz 109.<ref>Levy, Joe (Hrsg.): Rolling Stone. Die 500 besten Alben aller Zeiten. (Originalausgabe: Rolling Stone. The 500 Greatest Albums of all Time. Wenner Media 2005). Übersetzung: Karin Hofmann. Wiesbaden: White Star Verlag, 2011, S. 106</ref>
Kommerzieller Erfolg[Bearbeiten]
Chartplatzierungen[Bearbeiten]
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Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten]
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Literatur[Bearbeiten]
- The Rolling Stones. Songbook. 155 Songs [1963–1977] mit Noten. Deutsch von Teja Schwaner, Jörg Fauser und Carl Weissner. Mit 75 Alternativübersetzungen von Helmut Salzinger. Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1977, S. 93–131, 509–544 und 932–934.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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