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Agonges

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Agonges
Agonges (Frankreich)
Agonges (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département (Nr.) Allier (03)
Arrondissement Moulins
Kanton Souvigny
Gemeindeverband Bocage Bourbonnais
Koordinaten 46° 36′ N, 3° 10′ OKoordinaten: 46° 36′ N, 3° 10′ O
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Höhe 204–266 m
Fläche –
Einwohner 300 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 03210
INSEE-Code 03002
Datei:Agonges 01.JPG
Mairie Agonges

Agonges ist eine französische Gemeinde mit 300 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Allier in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sie gehört zum Arrondissement Moulins und zum Gemeindeverband Bocage Bourbonnais.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Agonges liegt in der fruchtbaren und waldreichen Landschaft des Bourbonnais in einer Höhe von etwa 235 m. Die Stadt Moulins befindet sich etwa 18 Kilometer südöstlich; die im südlichen Burgund gelegene Stadt Nevers liegt etwa 55 Kilometer nördlich. Zur Gemeinde gehören mehrere Weiler (hameaux) und Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Agonges sind Aubigny im Norden, Bagneux im Nordosten, Montilly im Osten, Marigny im Südosten, Saint-Menoux im Süden, Bourbon-l’Archambault im Südwesten, Franchesse im Westen sowie Couzon im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Ort und Kirche werden erstmals im Jahr 1138 unter dem Namen Sanctae Mariae de Agongis urkundlich erwähnt. Ort und Pfarrei gehörten bis zur Französischen Revolution über die nur etwa drei Kilometer südlich gelegene Abtei Saint-Menoux zum Einflussbereich des Bistums Bourges.

Im Jahr 1807 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Le Breuil an die Gemeinde Agonges angeschlossen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Im 19. Jahrhundert stieg die Zahl der Einwohner von etwa 700 auf knapp 900 an; aufgrund der Reblauskrise im Weinbau und der Mechanisierung der Landwirtschaft sank die Einwohnerzahl der Gemeinde danach kontinuierlich bis auf die Tiefststände der letzten Jahrzehnte ab.

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2022
Einwohner 474 437 385 327 300 357 371 355 304
Quellen: Cassini und INSEE

Wirtschaft[Bearbeiten]

Jahrhundertelang lebten die Einwohner von Agonges als Selbstversorger von der Landwirtschaft, zu der auch der Weinbau gehörte; hinzu kamen regionaler Kleinhandel und Handwerk. Während der Reblauskrise gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam der Weinbau völlig zum Erliegen, doch werden mittlerweile wieder Rot-, Rosé- und Weißweine produziert, die über die Appellation Val de Loire vermarktet werden. Einige der leerstehenden Häuser des Ortes wurden zu Ferienwohnungen (gîtes) umgebaut.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

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  }}) ist ein ländlicher, teilweise von einem Wassergraben (douve) und einer hohen Mauer umgebener Gutshof mit nahezu quadratischem Grundriss und Eckrundtürmen aus dem 15. Jahrhundert. An die äußere Mauer sind zur Hofseite hin die Wohngebäude (corps de logis) sowie die ehemaligen Stallungen, Scheunen und sonstigen Wirtschaftsgebäude angebaut. Der Baukomplex befindet sich in Privatbesitz und wurde im Jahr 1992 als Monument historique anerkannt.<ref>Domaine de l’Épine, Agonges in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)</ref>
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  }}) hat mittelalterliche Ursprünge, wurde jedoch im 19. und frühen 20. Jahrhundert im historisierenden Stil ergänzt. Hübsch ist das Ensemble dreier Treppentürme am Südostflügel. Der ebenfalls in Privatbesitz befindliche Bau wurde im Jahr 2000 als Monument historique anerkannt.<ref>Château de l’Augère, Agonges in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)</ref>
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  }})<ref>Château des Sacrots, Agonges in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)</ref> stehen auf dem Gemeindegebiet und sind allesamt in die Liste der Monuments Historiques eingetragen.

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Literatur[Bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes de l’Allier. Band 2. Flohic Editions, Paris 1999, ISBN 2-84234-053-1, S. 973–975.

Belege[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Agonges – Sammlung von Bildern

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