Ahlde
Ahlde Gemeinde Emsbüren
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(544)&title=Ahlde 52° 25′ N, 7° 19′ O
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| Fläche: | 21,4 km²<ref name="geo">Angabe der Gemeinde Emsbüren</ref> | |||||
| Einwohner: | 544 (1. Jan. 2026)<ref name="geo"/> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 25 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 48488 | |||||
| Vorwahl: | 05903 | |||||
Lage von Ahlde in Niedersachsen
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Ahlde ist eine Ortschaft der Gemeinde Emsbüren im Landkreis Emsland in Niedersachsen. Bis 1974 bildete Ahlde eine eigenständige Gemeinde im Landkreis Lingen.
Geographie[Bearbeiten]
Ahlde ist eine landwirtschaftliche Streusiedlung ohne einen ausgeprägten Dorfkern und erstreckt sich südlich des Emsbürener Ortskerns. Im Südwesten von Ahlde liegt das Naturschutzgebiet Ahlder Pool.
Geschichte[Bearbeiten]
Ahlde wurde erstmals 890 urkundlich erwähnt. Die Bauerschaft Ahlde gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Kirchspiel Emsbüren im Amt Rheine des Hochstifts Münster.<ref>Anton Friedrich Büsching: Lagerbuch des Bistums Münster 1769. In: Magazin für die neue Historie und Geographie. Band 20. Johann Jacob Curts Witwe, Halle (Saale) 1786 (google.de).</ref> Von 1803 bis 1806 gehörte der Ort zum Fürstentum Rheina-Wolbeck und von 1806 bis 1810 zum Département Ems des Großherzogtums Berg. Von 1811 bis 1813 gehörte Ahlde zum Département Lippe des Französischen Kaiserreichs. 1814 fiel der Ort an das Königreich Hannover und gehörte dort zum Amt Lingen. Die Gemeinde Ahlde fiel 1867 mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Lingen. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Ahlde am 1. März 1974 Teil der Gemeinde Emsbüren, die seit 1977 zum Landkreis Emsland gehört.<ref name="g71">Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1845 | 415 | <ref name="harseim">Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).</ref> |
| 1871 | 388 | <ref name="vz71">Volkszählung 1871</ref> |
| 1885 | 381 | <ref>Volkszählung 1885</ref> |
| 1895 | 387 | <ref>Volkszählung 1895</ref> |
| 1905 | 453 | <ref>Volkszählung 1905</ref> |
| 1925 | 501 | <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> |
| 1939 | 604 | <ref name="demand"/> |
| 1950 | 784 | <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref> |
| 1961 | 609 | <ref name="isys"/> |
| 1970 | 650 | <ref name="isys"/> |
Bau- und Bodendenkmale[Bearbeiten]
Der Schafstall Ahlde 9, die Wegekapelle Ahlde 36, sowie mehrere Wegekreuze und Kreuzsteine sind Baudenkmale in Ahlde. Die Reste einer alten Siedlung und eines alten Emsdeichs, eine Gruppe von Steinkreuzen sowie mehrere Grabhügel sind geschützte Bodendenkmale.
Vereine[Bearbeiten]
Der Schützenverein St. Hubertus Ahlde betreibt Schießsport und widmet sich der Pflege des lokalen Brauchtums.<ref>Homepage des Schützenvereins Ahlde</ref>
Wirtschaft[Bearbeiten]
Am westlichen Rand des Ortsteils befindet sich das Gewerbegebiet EmsLandPark, unter anderem mit den Anlagen und Gebäuden der Firma Emsflower sowie einem Autohof.<ref>Homepage EmsLandPark</ref>
Verkehr[Bearbeiten]
Der Ortsteil wird umrahmt von der Bundesautobahn 31 im Westen, der Bundesautobahn 30 im Süden und der Bahnstrecke Rheine–Emden im Osten. Die Anschlussstelle Emsbüren der A 31 sowie ein Teil des Autobahnkreuzes Schüttorf liegen auf Ahlder Gebiet.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references /> Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Emsbüren