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Ahmad Mansour (Autor)

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Datei:Ahmad Mansour, Frankfurter Buchmesse 2023.jpg
Ahmad Mansour (2023)

Ahmad Mansour (levantinisch-arabisch: Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.[ˈʔaħmad manˈsˤuːɾ]; * 2. Juli 1976 in Tira, Israel<ref name="AhMa" />) ist ein israelisch-deutscher Psychologe und Autor arabisch-palästinensischer Herkunft. Er lebt seit 2004 in Deutschland und hat zusätzlich zur israelischen Staatsbürgerschaft seit 2017 die deutsche Staatsbürgerschaft.<ref name="nw.de">Interview auf nw.de vom 30. März 2017, abgerufen am 29. Juni 2017.</ref><ref>Evelyn Finger: Ahmad Mansour: "Zu Hause regnet es Raketen". In: Die Zeit. 17. Juni 2025, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 14. Juli 2025]).</ref> Er beschäftigt sich mit Projekten und Initiativen gegen Radikalisierung, Unterdrückung im Namen der Ehre und Antisemitismus in der islamischen Gemeinschaft.

Leben[Bearbeiten]

Ahmad Mansour wurde 1976 als Sohn arabischer Israelis in der Kleinstadt Tira im Meschulasch geboren.<ref name="AhMa"> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ahmad Mansour. (Memento vom 17. Februar 2015 im Internet Archive) In: ahmad-mansour.com.</ref> Er wuchs in einer nichtpraktizierenden muslimischen Familie auf<ref name="Ichwar">Ahmad Mansour: "Ich war einmal ein Islamist" In: Der Tagesspiegel, 23. März 2013.</ref> und hat drei Geschwister.<ref name=":0" /> Während seiner Schulzeit kam er nach eigener Aussage in seiner Moschee in Kontakt mit einem fundamentalistischen Lehrer.<ref>Thorsten Schmitz: Späte Einsicht. In: Süddeutsche Zeitung. 7. August 2023, abgerufen am 1. August 2025.
Tira: Tod des Pädagogen Mahmoud Mustafa Mansour – Einem der Webgereiter der Islamischen Bewegung. In: mawteni48.com. 25. Juli 2020, abgerufen am 1. August 2025 (arabisch).</ref> Dieser schenkte ihm Aufmerksamkeit, ein Gefühl der Zugehörigkeit und Sinnstiftung, wodurch er zu einem Islamisten geworden sei.<ref name="Ichwar" /> Sein Studium der Psychologie (1996–1999) mit Abschluss als Bachelor in Tel Aviv,<ref>Moritz Baumstieger: Kritik an Ahmad Mansour. In: Süddeutsche Zeitung. 4. Juli 2023, abgerufen am 2. August 2025.</ref> bei dem er in Kontakt mit der westlichen Kultur gekommen sei, habe ihm geholfen, sich vom Islamismus zu lösen.<ref>Itamar Treves-Tchelet: Zwischen den Extremen. In: Die Wochenzeitung. Januar 2016, abgerufen am 2. August 2025.</ref>

Nachdem er einen Anschlag miterlebt hatte, ging er 2004 nach Deutschland und setzte 2005 sein Psychologiestudium an der Humboldt-Universität zu Berlin fort; 2009 erhielt er sein Diplom. Seit 2015 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für demokratische Kultur in Berlin und als beratender<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Angebote. (Memento vom 17. Februar 2015 im Internet Archive) In: Heroes, aufgerufen am 17. Februar 2015.</ref> Programme Director bei der European Foundation for Democracy in Brüssel.<ref>Ahmad Mansour. Programme Director. Biography. In: European Foundation for Democracy, (englisch), aufgerufen am 17. Februar 2015.</ref> Seine Arbeitsschwerpunkte sind Salafismus, Antisemitismus sowie psychosoziale Fragen und Probleme bei Migranten muslimischer Herkunft. Er war von 2007 bis 2016 Gruppenleiter des Berliner Projekts Heroes, das sich aktiv gegen jede „Unterdrückung im Namen der Ehre“ wendet. Von 2012 bis 2014 war Mansour Teilnehmer an der Deutschen Islamkonferenz.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Teilnehmende 2009–2013. (Memento vom 17. Februar 2015 im Internet Archive) In: Deutsche Islamkonferenz, aufgerufen am 17. Februar 2015.</ref>

Seit 2017 sind er und seine Ehefrau Beatrice Geschäftsführer der Mansour-Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention (Mind Prevention) gGmbH mit Sitz in Berlin,<ref name=":0" /><ref>Demokratieförderung | Mind Prevention GmbH. Abgerufen am 10. Juni 2023.</ref> deren Projekte unter anderem vom Bayerischen Integrationsministerium gefördert werden.<ref>Radikalisierungsprävention - Bundesweit einmaliges Projekt gegen Salafismus und Antisemitismus. In: km.bayern.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. April 2018; abgerufen am 10. Juni 2023.</ref> Im Jahre 2022 war er Mitgründer von PEN Berlin.<ref>Mitgründer:innen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. Juni 2022; abgerufen am 18. Juli 2022.</ref> Im Wahlkampf zur Berliner Abgeordnetenhauswahl 2023 unterstützte er den FDP-Kandidaten Sebastian Czaja in dessen Wahlkampfteam.<ref>Diana Pieper: Ahmad Mansour: „Rot-Grün-Rot diskutiert mehr über Rassismus in der Polizei als über die Angriffe“. In: Die Welt. 6. Januar 2023 (welt.de [abgerufen am 6. Januar 2023]).</ref>

Mansour ist ebenso Unterstützer der 2017 gegründeten Europäischen Bürgerinitiative Stop Extremism, die Menschen in Europa vor den Konsequenzen von Extremismus schützen will.<ref>People. In: Stop Extremism - DE. (stopextremism.eu [abgerufen am 21. November 2025]).</ref> 2023 deckte die Zeitschrift Profil auf, dass es sich bei Stop Extremism um eine aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gesteuerte Kampagne gegen die Muslimbruderschaft handelte.<ref>Abu Dhabi Secrets: Der Scheich und seine Hawara. 18. September 2023, abgerufen am 21. November 2025.</ref>

Mansour gehört zu den Initiatoren der Denkfabrik Republik21 und war bis Oktober 2025 Assoziierter des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam unter der Leitung der Ethnologin Susanne Schröter.<ref>Initiatoren. Republik21 e. V. – Denkfabrik für neue bürgerliche Politik, abgerufen am 24. August 2023.</ref><ref>Danijel Majić: Forschungszentrum Globaler Islam: Kontroverses Ende eines kontroversen Instituts. 30. September 2025, abgerufen am 25. Oktober 2025.</ref>

Mit seiner deutschen Ehefrau Beatrice veröffentlichte er von 2021 bis 2023 mehr als 30 Folgen des gemeinsamen Podcasts Ein Herz und ein Habibi über ihre binationale und bikulturelle Ehe.<ref>„Noch vor dem Hallo sagte sie: Ich will vier Enkelkinder“. In: welt.de. 20. Juli 2021, abgerufen am 9. April 2024.</ref>

Arbeitsgebiete[Bearbeiten]

Unterdrückung im Namen der „Ehre“[Bearbeiten]

Von 2007 bis 2016 war Mansour Gruppenleiter des Heroes-Projekts in Berlin-Neukölln.<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Das HEROES-Team. HEROES Gruppenleitung (Memento vom 17. Februar 2015 im Internet Archive), aufgerufen am 17. Februar 2015.</ref> Das Projekt ist an in Deutschland lebende Jugendliche aus Milieus mit „ehrenkulturellen Strukturen“ gerichtet und soll Gleichberechtigung und Selbstbestimmung fördern. Über seine Erfahrungen bei Heroes und zum Thema Unterdrückung im Namen der Ehre äußert sich Mansour häufig in den Medien.<ref>Ahmad Mansour: „Wenn mein Bruder mich schlägt, härtet mich das ab“. In: Die Zeit, 27. Februar 2013.</ref>

Islam und Islamismus[Bearbeiten]

Mansour plädiert für eine innere Reform des Islams, der auch in seinen unauffälligen, demokratiekonformen Erscheinungen einen Nährboden für die Radikalisierung von Jugendlichen bilde.<ref>Jörg Lau: Warum nur Muslime den Salafismus besiegen können. In: Die Zeit, 29. Mai 2012.</ref><ref>Michèle Binswanger: „Salafismus ist eine Jugendkultur“. In: Tages-Anzeiger, 17. September 2014 (Interview).</ref><ref>Ahmad Mansour: Reinheit, Ehre, Todesverachtung. In: Der Spiegel. Nr. 37, 2014, S. 110–111 (online).</ref> Es müsse eine innerislamische Debatte um Glaubensinhalte und Selbstverständnis eines zeitgemäßen Islam initiiert werden, die allerdings bislang vermieden werde. Die islamischen Verbände distanzierten sich zwar von der Gewalt, eine Beteiligung an Präventivprogrammen scheitere an dem Unwillen, „eigene Inhalte infrage und sich den eigenen Problemen (zu) stellen.“ Es fehlten so die geistlichen Vorbilder, die für einen unzweideutig demokratischen Islam stehen. Grundlage einer effektiven Prävention sei darüber hinaus die Arbeit mit den Familien gefährdeter Jugendlicher. Eine patriarchal-konservative Familienstruktur begünstige mit Angstpädagogik, Sexual- und Kritikunterdrückung, einem stereotypen Frauen- und Männerbild, dass junge Menschen von radikalen Gruppierungen vereinnahmt werden können. Ebenso fördere die hier tradierte Fixierung auf eine vermeintliche Opferrolle von islamischen Gläubigen in der westlichen Welt und dem entsprechenden Feindbild den Zugriff radikaler Islamisten.<ref>Parvin Sadigh: Die Inhalte des IS sind im Mainstream-Islam angelegt. In: Die Zeit, 5. September 2014 (Interview).</ref>

Als Islamismus-Experte wird er in Deutschland zu Seminaren und Workshops für Pädagogen und Sozialarbeiter eingeladen.<ref>Bundesstadt Bonn – Stabsstelle Integration: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Radikalisierungsphänomene bei Jugendlichen: Seminar für pädagogische Fachkräfte mit Ahmad Mansour (Memento vom 6. Juni 2014 im Internet Archive). 24. Januar 2013.</ref><ref>Frank Vallender: Salafismus in Bonn Radikale Prediger werben junge Leute. In: Kölner Stadt-Anzeiger, 2. Oktober 2013.</ref><ref>Wertevermittlung in der Schule. Diesterweg-Gymnasium, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. April 2015; abgerufen am 19. April 2015.</ref> Seit 2013 arbeitete er auch bei Hayat (Eigenschreibweise: HAYAT, heute: Beratungsstelle „Leben“ des Vereins „Grüner Vogel e. V.“<ref>Grüner Vogel e. V. - Beratungsstelle Leben. Abgerufen am 4. März 2025.</ref>), einer Berliner Beratungsstelle gegen Radikalisierung. Hayat richtet sich an alle, die sich um eine eventuelle islamistische Radikalisierung von Angehörigen oder Bekannten Sorgen machen.<ref>Ahmad Mansour: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Über mich. (Memento vom 17. Februar 2015 im Internet Archive) In: ahmad-mansour.com.</ref> Mansour kann sich in den Medien häufig über den politisch-religiösen Radikalisierungsprozess äußern, so etwa über die Anziehungskraft des syrischen Bürgerkriegs auf radikale Jugendliche oder mit seinen Erfahrungen als Berater bei Hayat.<ref>Mama, ich kämpfe jetzt für Allah. In: Die Zeit, 7. November 2013.</ref>

Mansour hält die verstärkte Religiosität unter muslimischen Jugendlichen für ein soziokulturelles Phänomen, das teilweise mit einer Jugendkultur zu vergleichen sei. Mit dem Begriff „Generation Allah“ spricht er von einer aktuellen jugendlichen Tendenz, die Identität aus der Religion zu schöpfen.<ref>Julian Windisch: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Allahs junge Rekruten. (Memento vom 9. Mai 2015 im Internet Archive) In: Das Arte Magazin, 5. Mai 2015. Abgerufen am 22. Juni 2015.</ref> Bei der Radikalisierung von Jugendlichen spielt laut Mansour die Tabuisierung von Sexualität eine Schlüsselrolle.<ref>Unterdrückte Sexualität spielt Schlüsselrolle bei Radikalisierung. Deutschlandfunk, 13. August 2016 (Interview).</ref> Zudem tritt Mansour für Kopftuchverbote für Kinder, Lehrerinnen und Richterinnen ein, da das Kopftuch seiner Auffassung nach einen Aspekt dieser sexuellen Tabuisierung darstelle.<ref>Clemens Neuhold: »Sie befördern antimuslimischen Rassismus« profil, 29. November 2022 (Interview mit Ahmad Mansour und Farid Hafez).</ref>

Mansour war Sprecher des 2015 gegründeten Muslimischen Forums Deutschland.<ref>Muslimisches Forum Deutschland: Gründungserklärung.</ref>

Als Mitglied der Praktikerteams beriet Mansour den CDU-Spitzenkandidaten Christian Baldauf zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2021.<ref>Praktikerteams. CDU Rheinland-Pfalz, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Januar 2021; abgerufen am 10. Januar 2021.</ref><ref>Ahmad Mansour: Antwort an @D_Stich @ChBaldauf und @cdurlp. In: Twitter. 27. November 2020, abgerufen am 7. Januar 2021.</ref><ref>Carsten Zillmann: Ahmad Mansour: Der Mann für unangenehme Fragen. In: Rhein-Zeitung. 5. Dezember 2020, abgerufen am 7. Januar 2021.</ref> Zusammen mit Serap Güler steht er dem Netzwerk Integration und Chancen der CDU vor.<ref>CDU: Integration mit klaren Werten. In: cdu.de. CDU, 13. September 2024, abgerufen am 13. September 2024.</ref><ref>dpa, Oliver Georgi: Abteilung für supertolle Ideen / CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann will aus dem Konrad-Adenauer-Haus eine moderne Denkfabrik machen. Kann ihm das gelingen? In Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 12. Oktober 2025, Seite 2</ref> Aufgrund seines Engagements gegen Islamismus lebt er unter ständigem Polizeischutz.<ref>Maximilian König: Ahmad Mansour: Islamismusexperte über Anfeindungen wegen Nahostkonflikt. 26. November 2023, abgerufen am 12. Juni 2024.</ref>

Antisemitismus[Bearbeiten]

Ahmad Mansour ist bekannt für seine Arbeit gegen islamischen Antisemitismus. Als er in Tel Aviv studierte, arbeitete er an verschiedenen Projekten für das friedliche Zusammenleben zwischen Arabern und Juden mit. Nach dem Überfall auf Rabbiner Daniel Alter in Berlin im August 2012 plädierte Mansour bei der Bundeszentrale für politische Bildung<ref>Ahmad Mansour: Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen. Wir brauchen mehr Aufklärung! In: Bundeszentrale für politische Bildung, 13. November 2012.</ref> sowie bei der Plenarsitzung der Deutschen Islamkonferenz 2013 für mehr Aufklärung über muslimischen Antisemitismus.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Statement von Ahmad Mansour auf der Plenarsitzung 2013. (Memento vom 6. Juni 2014 im Internet Archive) In: Deutsche Islamkonferenz, 22. Mai 2013.</ref> 2013 war er Mitproduzent und Kommentator in der ARD-Reportage Antisemitismus heute: wie judenfeindlich ist Deutschland?<ref name="ARD">Jo Goll, Ahmad Mansour und Kirsten Esch: die story. Antisemitismus heute: wie judenfeindlich ist Deutschland? In: ARD, rbb, 28. Oktober 2013.</ref> In einem Interview im Juli 2014 beklagte er, dass in vielen muslimischen Familien Kindern antisemitischer Hass und Verschwörungstheorien vermittelt würden.<ref>Antonie Rietzschel: „Der Hass ist völlig außer Kontrolle.“ In: Süddeutsche.de, 23. Juli 2014, Interview mit Mansour.</ref>

2021 und 2022 wirkte Mansour neben Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und seiner Frau Beatrice Mansour in einer Expertenkommission mit, die durch die Süddeutsche Zeitung erhobene Antisemitismus-Vorwürfe gegen Mitarbeiter der Deutschen Welle untersuchte. In der Folge entließ die Deutsche Welle mehrere Mitarbeiter der arabischen Redaktion,<ref>Michael Thaidigsmann: Deutsche Welle trennt sich von fünf Mitarbeitern. Jüdische Allgemeine, 7. Februar 2022, abgerufen am 8. August 2023.</ref> von denen einige später erfolgreich Rechtsmittel gegen ihre Entlassung beim Arbeitsgericht einlegten.<ref>Fabian Goldmann: „Die Deutsche Welle sollte sich offiziell und öffentlich entschuldigen“. In: Über Medien. 24. Mai 2023, abgerufen am 11. August 2023.</ref>

Kontroversen[Bearbeiten]

Ahmad Mansour arbeitete ab 2009 bei der Islamismus-Beratungsstelle Hayat.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.hayat-deutschland.de: Mitarbeiter (Memento vom 5. Januar 2018 im Internet Archive)</ref> Im Rahmen ihrer Deradikalisierungsarbeit arbeitete Hayat 2014 u. a. mit dem salafistischen Imam Abu Adam alias Hesham Shashaa zusammen. Mit Steuergeldern wurden Jugendliche zur Deradikalisierung zu dem mit vier Frauen und 15 Kindern in Spanien lebenden Imam, der von 2017 bis 2020 im Gefängnis saß, geschickt. Die spanischen Behörden warfen Abu Adam vor, Mitglied des IS zu sein und IS-Terroristen Geld und falsche Papiere besorgt zu haben.<ref>TAZ – Daniel Bax: Kooperation mit radiakalem Prediger. Abgerufen am 5. Januar 2018.</ref> 2020 wurde er freigesprochen.<ref>Terrorverdacht: Ex-Münchner Prediger in Spanien freigesprochen. 14. November 2020, abgerufen am 21. November 2025.</ref> Mansour sprach sich grundsätzlich gegen eine solche Kooperation aus und arbeitete selbst nicht mit Abu Adam zusammen.<ref>Daniel Bax: Mutmaßlicher IS-Prediger: „Er kommt an Jugendliche ran“. In: Die Tageszeitung: taz. 19. September 2017, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 13. März 2018]).</ref>

Ein Bericht des Journalisten James Jackson im britischen Onlinemagazin Hyphen unterstellte Mansour im Juni 2023 Manipulationen seines Lebenslaufs. Ihm wurden eine übertriebene Darstellung der Lebensgeschichte als Islamismus-Aussteiger und falsche Angaben zu Bildungsabschlüssen unterstellt. Mansour wies diese Vorwürfe zurück und kündigte rechtliche Schritte an.<ref>Michael Hanfeld: Ahmad Mansour wehrt sich: Klage gegen britischen Autor. In: FAZ.NET. 12. Juli 2023, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 18. Juli 2023]).</ref> Im Juli 2023 unterzeichnete die Redaktion von Hyphen eine Unterlassungserklärung, mit der sie sich auf eine öffentliche Korrektur von insgesamt fünf Abschnitten des Berichtes verpflichtete.<ref>Thorsten Schmitz: Späte Einsicht. Süddeutsche Zeitung, 7. August 2023, abgerufen am 8. August 2023.</ref><ref>Ahmad Mansour kämpft erfolgreich um seinen Ruf. In: www.faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. August 2023, abgerufen am 25. November 2025.</ref>

Kritik[Bearbeiten]

Die Herausgeberin der Blätter für deutsche und internationale Politik, Katajun Amirpur, kritisierte Mansour im Januar 2015 dafür, dass er behaupte, „die Inhalte des IS seien im Mainstream-Islam angelegt, den viele Muslime in Deutschland praktizieren“.<ref>Katajun Amirpur: „Islam gleich Gewalt“ – Der fatale Gleichklang von Kriegern und Kritikern. In: Blätter für deutsche und internationale Politik. Heft 1/2015, S. 49–55, abgerufen am 1. Februar 2018.</ref>

2020 bezeichnete die Islamwissenschaftlerin Angelika Neuwirth Mansour als „oberflächlich religiös Gebildeten“, seine Kritik zeuge häufig von einem mangelnden Wissen über den historisch gewachsenen Islam. Dies führe dazu, dass er vermeintliche Missstände als charakteristisch für den Islam darstelle und dabei moderne Neuerungen verabsolutiere, die im Kontext der Anpassung an den säkularen Westen zu Verwerfungen geführt hätten.<ref>Die Koranforscherin Angelika Neuwirth im Gespräch: „Aus demselben Lehm“. Abgerufen am 25. Januar 2026.</ref>

Laut der Anthropologin Esra Özyürek (Universität Cambridge) stützt sich Ahmad Mansour maßgeblich auf Theorien vom autoritären Nationalcharakter, er stelle die These auf, dass die autoritären väterlichen Praktiken in muslimischen Familien zwangsläufig gewalttätige, paranoide und antisemitische Jugendliche hervorbringe, die sich nur in autoritären Ideologien zurechtfinden und daher besonders anfällig für autoritäre Ideologien und islamistische Radikalisierung seien.<ref>Esra Özyürek: Stellvertreter der Schuld: Erinnerungskultur und muslimische Zugehörigkeit in Deutschland. 1. Auflage 2025. Klett-Cotta, Stuttgart 2025, ISBN 978-3-608-98858-1, S. 74, 78–79.</ref> Özyürek weist Mansours Thesen als „pseudowissenschaftliche“ Behauptungen zurück und kritisiert seine Annahme einer homogenisierten muslimischen „Psychokultur“.<ref>Esra Özyürek: Stellvertreter der Schuld: Erinnerungskultur und muslimische Zugehörigkeit in Deutschland. 1. Auflage 2025. Klett-Cotta, Stuttgart 2025, ISBN 978-3-608-98858-1, S. 75.</ref> Dessen Thesen stellt Özyürek in die Tradition des Anthropologen Raphael Patai, dessen Buch The Arab Mind (1973) einen vereinfachenden und essentialisierenden Blick auf die Araber entwarf. Darin wird der Kindererziehung sowie dem Stellenwert der Sexualität in der arabischen Kultur eine unverhältnismäßig große Aufmerksamkeit zugeschrieben. Das Werk gilt zudem als Inspiration für die Misshandlungen und Folterungen im irakischen Abu-Ghuraib-Gefängnis.<ref>Esra Özyürek: Stellvertreter der Schuld: Erinnerungskultur und muslimische Zugehörigkeit in Deutschland. 1. Auflage 2025. Klett-Cotta, Stuttgart 2025, ISBN 978-3-608-98858-1, S. 76–77.</ref> Schlussendlich zielt Mansours Integrationsvorschlag in die deutsche Gesellschaft darauf ab, die Patrilinearität zu durchbrechen – nicht jedoch zwingend das Patriarchat.<ref>Esra Özyürek: Stellvertreter der Schuld: Erinnerungskultur und muslimische Zugehörigkeit in Deutschland. 1. Auflage 2025. Klett-Cotta, Stuttgart 2025, ISBN 978-3-608-98858-1, S. 111.</ref>

Ähnlich beurteilt der Extremismusforscher Michail Logvinov Mansours psychologischen Erklärungsansatz als „einseitige [...] und am Ende gefährliche [...] Verkürzung [...]“ und fragte kritisch zurück, wie denn dann zu erklären sei, dass ein Drittel der bekannten Salafismusanhänger weiblich seien und ein weiterer relevanter Teil von deutschen Konvertiten gestellt werde, die also in keinen traditionell patriarchalen Familien aufgewachsen waren.<ref>Michail Logvinov: Sammelrezension: Dschihadismus und der Islamische Staat. In: Uwe Backes, Alexander Gallus, Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie (E & D). 1. Auflage. 28. Jahrgang. Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden 2016, ISBN 978-3-8487-3567-9, S. 308.</ref> Zu einer ähnlichen Einschätzung kam auch der Islamwissenschaftler Reinhard Schulze, der Mansours Behauptungen als Unsinn bezeichnete, da sie „völlig veraltete völkerpsychologische Annahmen“ widerspiegelten.<ref>Der Kuss, der Finger und die Fahne | Journal21. 16. Dezember 2022, abgerufen am 21. November 2025.</ref>

Das Projekt Heroes veröffentlichte ein Statement auf seiner Website, in dem es sich von „populistischen, mithin offen Rassismus fördernden Äußerungen“ Mansours distanzierte, da dessen „offenes Anbändeln mit rassistischen Kräften“ der Haltung von Heroes widerspreche.<ref>Esra Özyürek: Stellvertreter der Schuld: Erinnerungskultur und muslimische Zugehörigkeit in Deutschland. 1. Auflage 2025. Klett-Cotta, Stuttgart 2025, ISBN 978-3-608-98858-1, S. 78.</ref><ref>News. Abgerufen am 21. November 2025.</ref>

Im Juli 2021 sagte Mansour: „Der Islam hat sich noch nie in eine andere Kultur integriert und wird es auch nicht in Europa tun.“ Von der Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan wurde der Satz als „Riesenprovokation“ bezeichnet. Zudem sei die Aussage historisch falsch – hätte der Islam sich nie in anderen Kulturen integrieren können, dann hätte er sich nicht nach seiner Entstehung bis nach Europa verbreitet – und zudem sei sie eine Abwertung aller Muslime, die in Deutschland lebten. Mansour warf sie vor mit solchen Sätzen zu spalten. Nach Angaben von Mansour sei dieser Satz aus dem Zusammenhang gerissen worden. Er habe sich auf den aktuellen politischen Islam bezogen, und er versuche, die Muslime ins deutsche Wertesystem zu integrieren.<ref name=":0">Jana Simon: Ahmad Mansour: Warum hassen sie ihn so? In: Die Zeit. 20. Mai 2025, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 9. Dezember 2025]).</ref>

2023 kritisierte der Blog Volksverpetzer, dass Ahmad Mansour überhöhte und nicht belastbare Zahlen zu sogenannten „Messerangriffen“ verbreite. Mansour habe wiederholt von 20.000 Fällen pro Jahr gesprochen, obwohl offizielle Bundeskriminalamt-Daten deutlich niedrigere Werte ausweisen. Dennoch wurde er in die Nachrichtensendung Tagesthemen zu diesem Thema als „Experte“ eingeladen. Die Plattform wirft ihm vor, mit unzuverlässigen Quellen und vereinfachenden Darstellungen ein Bild von Gewalt und Migration zu zeichnen, das empirisch nicht gedeckt sei.<ref>Tobias Wilke: Offizielle(!) Zahl der Messer-Attacken halb so hoch wie die sog. "Experten". In: Volksverpetzer. 29. Januar 2023, abgerufen am 20. Januar 2026.</ref>

Im Oktober 2025 kritisierte die Plattform Correctiv, dass seit Juli 2025 ein Projekt Mansours durch das Bundesforschungsministerium mit einer Summe von neun Millionen Euro gefördert werde, obwohl mehrere Wissenschaftler in Gutachten bemängelten, dass der entsprechende Antrag keine empirisch überprüfbaren Hypothesen oder klaren Forschungsfragen enthalte, methodisch unsystematisch sei und einen defizitorientierten Blick auf Menschen mit Migrationsbiografie und muslimischer Religiosität vermittle. Zudem basiere das Projekt auf der Vorannahme, dass antisemitische Einstellungen im „muslimischen Kulturkreis“ grundsätzlich gegeben seien, was von den Gutachtern als wissenschaftlich unzulässige Verkürzung bezeichnet worden sei.<ref name="Correctiv" /> Der Journalist Frederik Eikmanns (taz) griff dieses Thema auf.<ref name="Berater" /> Mansour selbst bezog in Die Zeit,<ref name="Auch wir sind Muslime" /> Cicero,<ref name="mundtot" /> Focus<ref name="Schreibtischtäter" /> und Die Welt<ref name="mundtod 2" /> Stellung dazu. Der Journalist Thomas Thiel kommentierte in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung den Beitrag von Correctiv damit, er sei „suggestiv und voreingenommen“. Ahmad Mansour werde „mit Zitaten, deren Wahrheitsgehalt nicht diskutiert wird, als Problemfigur eingeführt“. Wissenschaftler würden für Fragen, in denen sie keine besondere Expertise hätten, als unumstößliche Autoritäten eingeführt. Ihr Urteil werde auch dann als Beweis angeführt, wenn es nicht begründet werde oder sich nicht bestätige.<ref name="Aufregung" /> Grundsätzlich gelte, so Thiel, dass Projekte, die sich kritisch mit Islamismus befassen, in der damit befassten Wissenschaft bekanntermaßen einen schweren Stand hätten. Oft werde die Schuld für Antisemitismus bei Muslimen standardmäßig der diskriminierenden Mehrheitsgesellschaft zugeschrieben. Dies könne schon deshalb nicht stimmen, weil er auch außerhalb Deutschlands stark verbreitet sei. Dies führe oft dazu, dass die tieferen Ursachen unerforscht blieben. Ahmad und Beatrice Mansour, die auf religiöse und kulturelle Quellen von Antisemitismus hinwiesen, seien in diesem Schema hinderlich.<ref name="Aufregung" /> Ähnlich argumentierte die Ethnologin Susanne Schröter in der Jüdischen Allgemeine.<ref name="Spin" /> Laut des Blogs Volksverpetzer kündigte Mansour gegen die Recherchen von Correctiv rechtliche Schritte an, die mit Stand Dezember 2025 allerdings unterblieben. Die Autorin des Beitrags von Correctiv kritisierte Mansour dafür, ihnen vorzuwerfen zu „lügen“ oder ihn zu „diffamieren“: „Das Problematische dran: Die emotionalisierte Debatte hat den Schauplatz völlig verändert. Statt über die fragwürdige Vergabepraxis des Forschungsministeriums zu sprechen – das ohne abschließende wissenschaftliche Prüfung großzügig neun Millionen Euro vergeben hat – wird ein Konflikt zwischen uns und Ahmad Mansour inszeniert.“<ref name=":1">Matthias Meisner: „Experte“ Ahmad Mansour: Die Reizfigur. In: Volksverpetzer. 10. Dezember 2025, abgerufen am 24. Januar 2026.</ref>

Im Dezember 2025 kritisierte Volksverpetzer Mansours Auftritte beim österreichischen Sender Servus TV und dessen Tätigkeit für die Organisation Republik 21, die die Brandmauer zur Alternative für Deutschland einreißen wolle, als Verharmlosung der Theorien der Neuen Rechten.<ref name=":1" />

Ebenfalls im Dezember 2025 äußerte der Migrationsforscher Hacı-Halil Uslucan von der Universität Duisburg-Essen Kritik an Ahmad Mansour. Uslucan zufolge seien Mansours Aussagen entweder banal, etwa die Forderung nach mehr Klartext in der Migrationsdebatte, oder alarmistisch, wenn er vor einer islamistischen Unterwanderung warne und Radikalisierungsprävention als vorrangig darstelle. Diese Darstellung widerspreche, so Uslucan, der Forschung zur Kriminalität in Deutschland. Er bemängelte zudem den wissenschaftliche Gehalt von Mansours „dumpfen Aussagen“. Präventionsansätze seien aus seiner Sicht wenig hilfreich, wenn sie rassifizierende Elemente aufwiesen.<ref name=":1" />

2026 berichtete die Süddeutsche Zeitung, dass 2024 das Ehepaar Mansour durch die Berliner CDU bei einer Fördermittelvergabe bevorzugt wurde. Nachdem im ersten Durchgang ein anderer Anbieter den Zuschlag bekommen hatte, wurde auf Anordnung vom eigentlich unzuständigen Staatssekretär Falko Liecke (CDU) die Ausschreibung wiederholt. Im zweiten Durchgang erhielt das Unternehmen des Ehepaars den Zuschlag.<ref>Christoph Cadenbach, Meredith Haaf: Umstrittene Förderungen: Das Problem der Berliner CDU mit Antisemitismus-Bekämpfung. 15. September 2026, abgerufen am 22. September 2026.</ref>

Privates[Bearbeiten]

Mansour lernte seine Ehefrau Beatrice 2010 kennen. Das Paar hat eine Tochter.<ref>Reinhard Tschapke: Für Ahmad Mansour geht ein Traum in Erfüllung. In: Nordwest-Zeitung. 4. Mai 2016, abgerufen am 21. Mai 2018.</ref> Mansour lebt und arbeitet in Berlin.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten]

  • Mitautor von: Gewalt im Namen der Ehre. Herausgegeben von Nina Scholz, Passagen Verlag, Wien 2014, ISBN 978-3-7092-0144-2.
  • Generation Allah. Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen. S. Fischer Verlag, Frankfurt 2015, ISBN 978-3-10-002446-6.
  • Klartext zur Integration. Gegen falsche Toleranz und Panikmache. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2018, ISBN 978-3-10-397387-7.
  • Solidarisch sein! Gegen Rassismus, Antisemitismus und Hass. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2020, ISBN 978-3-10-397066-1.
  • Operation Allah. Wie der politische Islam unsere Demokratie unterwandern will. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2022, ISBN 978-3-10-397133-0.
  • Spannungsfelder. Leben in Deutschland. Ahmad Mansour / Josef Schuster im Gespräch mit Shelly Kupferberg, Herder Verlag, Freiburg im Breisgau 2024, ISBN 978-3-451-07498-1.

Wissenschaftliche Artikel[Bearbeiten]

  • Unterdrückung im Namen der Ehre: Definition, Ursache und mögliche Präventionsansätze. In: Praxis geschlechtersensibler und interkultureller Bildung, Springer Fachmedien, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-531-19798-2, S. 143–153, doi:10.1007/978-3-531-19799-9_9.
  • Thalma E. Lobel, Sharon Mashraki-Pedhatzur, Ahmed Mantzur [sic], Sharon Libby: Gender Discrimination as a Function of Stereotypic and Counterstereotypic Behavior: A Cross-Cultural Study. In: Sex Roles. A Journal of Research, Vol. 43, No. 5/6, 2000, S. 395–406, doi:10.1023/A:1026603511217.

Broschüren, Zeitschriften[Bearbeiten]

Presse-Artikel[Bearbeiten]

Filme[Bearbeiten]

  • Lässt sich Radikalisierung verhindern? Gespräch, Deutschland, 2014, 13:35 Min., Moderation: Abdul-Ahmad Rashid, Produktion: ZDF, Reihe: Forum am Freitag, Erstsendung: 19. September 2014 bei ZDF, Inhaltsangabe und online-Video von ZDF.
  • Antisemitismus heute – wie judenfeindlich ist Deutschland? Fernsehreportage, Deutschland, 2013, 43:50 Min., Buch und Regie: Jo Goll, Ahmad Mansour und Kirsten Esch, Produktion: ARD, RBB, Erstsendung: 28. Oktober 2013 in Das Erste.<ref name="ARD" />
  • Ahmad Mansour – Gegen den Hass, Porträt in Report München, 40:27 Min., April 2024, verfügbar in der ARD-Mediathek bis 2. April 2026<ref>Ahmad Mansour · Gegen den Hass | ARD Mediathek. In: report MÜNCHEN. Bayerischer Rundfunk, 2. April 2024, abgerufen am 3. April 2024.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Ahmad Mansour – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references responsive> <ref name="Aufregung"> Thomas Thiel: Correctiv-Recherche: Viel Aufregung um Ahmad Mansour. In: www.faz.de. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. November 2025, abgerufen am 27. November 2025. </ref> <ref name="Correctiv"> Stella Hesch: Trotz Kritik: Forschungsministerium fördert umstrittenes Projekt gegen Antisemitismus. In: Correctiv. 30. Oktober 2025, abgerufen am 25. November 2025. </ref> <ref name="Berater"> Frederik Eikmanns: Bundesregierung setzt auf umstrittene Berater. In: taz. 25. November 2025, abgerufen am 25. November 2025. </ref> <ref name="Auch wir sind Muslime"> Ahmad Mansour: Extremismusprävention: Auch wir sind Muslime! In: www.zeit.de. Die Zeit, 13. November 2025, abgerufen am 27. November 2025. </ref> <ref name="mundtot"> Ahmad Mansour (Interview): Streit um Förderprojekt gegen Islamismus -„Correctiv wollte mich mit seiner Kampagne mundtot machen“. In: www.cicero.de. Cicero, 19. November 2025, abgerufen am 27. November 2025. </ref> <ref name="mundtod 2"> Ahmad Mansour (Videointerview): „Sie wollen mich mundtot machen“. In: www.welt.de. Die Welt, 25. November 2025, abgerufen am 27. November 2025. </ref> <ref name="Schreibtischtäter"> Ahmad Mansour (Videointerview): Ahmad Mansour im FOCUS-online-Talk mit Tijen Onaran „Schreibtischtäter, die noch nie im Milieu waren, werfen mir Rassismus vor – absurd“. In: www.focus.de. Focus, 27. November 2025, abgerufen am 27. November 2025. </ref>

<ref name="Spin"> Susanne Schröter: So erzeugt man einen gefährlichen Spin -Wie das Medienunternehmen »Correctiv« den Versuch unternimmt, die Arbeit des israelischen Psychologen Ahmad Mansour fragwürdig erscheinen zu lassen. In: www.juedische-allgemeine.de. Jüdische Allgemeine, 10. November 2025, abgerufen am 22. Januar 2026. </ref>

</references>


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