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Ahr

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Datei:Ahr01.jpg
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Die Mittelahr unterhalb von Altenahr mit den Felsen des Langfig

Daten
Gewässerkennzahl DE: 2718
Lage Osteifel

Mittelrheingebiet


Deutschland


Eifel

Flusssystem Rhein
Abfluss über Rhein → Nordsee
Quelle im Ahrgebirge bei Blankenheim
50° 26′ 17″ N, 6° 38′ 58″ O
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Mündung bei Remagen-Kripp in den RheinKoordinaten: 50° 33′ 33″ N, 7° 16′ 36″ O
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Höhenunterschied Vorlage:FormatNumDef
Sohlgefälle Vorlage:FormatNumDefVorlage:Infobox Fluss/LÄNGEVorlage:Infobox Fluss/EZG
Abfluss am Pegel Altenahr<ref name="Pegel" />
AEo: Skriptfehler: Ein solches Modul „Measure“ ist nicht vorhanden.
Lage: Skriptfehler: Ein solches Modul „Measure“ ist nicht vorhanden. oberhalb der Mündung
NNQ (1976)
MNQ 1946–2007
MQ 1946–2007
Mq 1946–2007
MHQ 1946–2007
HHQ (2016)
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Abfluss<ref name="Abfluss" />
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an der Mündung
MQ
Mq
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Mittelstädte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Sinzig
Gemeinden Blankenheim, Verbandsgemeinde Adenau, Verbandsgemeinde Altenahr
Schiffbarkeit Mit Kajak und Kanadier befahrbar

Vorlage:Maplink

Vorlage:Infobox Fluss/KATVorlage:Wikidata-Registrierung

Die Ahr ist ein 85,1 km<ref name="DE-NW_GSK3C">Gewässerverzeichnis des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW 2010 (XLS; 4,67 MB)(Hinweise)</ref> langer, westlicher und linker Nebenfluss des Rheins, der im nordrhein-westfälischen Kreis Euskirchen und im rheinland-pfälzischen Landkreis Ahrweiler verläuft. Das Einzugsgebiet hat eine Größe von 897,5 km².<ref name="DE-RP_WW">GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (Hinweise)</ref>

Name[Bearbeiten]

Der Erstbeleg des Namens fand 855 als Are statt. Er leitet sich vom keltischen Flussnamen *Orā ab, welches mit dem indogermanischen Wort *h₃er- ‚sich in Bewegung setzen‘ in Zusammenhang steht.<ref>Albrecht Greule: Deutsches Gewässernamenbuch. Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, Berlin/Boston 2014, ISBN 978-3-11-057891-1 „Ahr“, S. 27.</ref>

Geographie[Bearbeiten]

Verlauf[Bearbeiten]

Die Ahr entspringt im Ortskern des in der Eifel gelegenen Blankenheim (Nordrhein-Westfalen) im Keller eines Fachwerkhauses in gefasster Quelle auf Vorlage:Höhe/Fmt m ü. NHN und durchfließt dann unterhalb der Burg Blankenheim den Schwanenweiher.

Die Bundesstraße 258 folgt dem südöstlich gerichteten Bachlauf durch die Talwiesen des nur mäßig in die Eifelhöhen eingetieften und weitgehend unter Naturschutz stehenden oberen Ahrtals. Unterhalb des Ortsteils Ahrdorf der Gemeinde Blankenheim erreicht die Ahr ihren südlichsten Punkt und rheinland-pfälzisches Gebiet. Von Müsch über Antweiler bis nach Fuchshofen verläuft der Fluss nordwärts und wendet sich ab Schuld über Insul nach Osten bis nach Dümpelfeld. Dort nimmt die Ahr die nordöstliche Fließrichtung des von rechts einmündenden Adenauer Baches auf. Bei Altenahr knickt das Tal nach Osten ab und hat zunächst einen stark gewundenen Verlauf. Hier wird der Fluss von der Bundesstraße 267 begleitet, die allerdings nicht jeder Schleife folgt.

In Altenahr beginnt die größte Ahrschleife; sie steht aufgrund ihrer Flora und Fauna unter Naturschutz. Ab hier ist das Tal schluchtartig mit schroffen Felshängen in das Ahrgebirge eingeschnitten. Ab Reimerzhoven wird vor allem an den Südhängen nördlich des Flusses Weinbau betrieben, besonders in den Orten Mayschoß, Rech, Dernau und Marienthal. Die letzte Engstelle des Ahrtals liegt unterhalb der Bunten Kuh, einer Felsformation, die fast bis an den Fluss reicht und kaum Platz für Straße und Schiene lässt. In Walporzheim weitet sich das Tal unvermittelt, und die Ahr durchquert die Kreisstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. Bei Heimersheim endet der Weinbau. Die Talsohle zwischen Bad Bodendorf am Nordrand und Sinzig auf einer Talterrasse im Süden wird von Ackerbau sowie Obst- und Gemüseanbau geprägt.

Die Ahr-Mündung liegt in der Ebene Goldene Meile auf dem Gebiet der Stadt Sinzig, nahe dem angrenzenden Remagener Stadtteil Kripp, auf etwa Vorlage:Höhe/Fmt m ü. NHN<ref name="DE-RP_LANDIS-Karte">Kartendienst des Landschaftsinformationssystems der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz (LANIS-Karte) (Hinweise)</ref>. Sie ist seit der Renaturierung (ab 1979, siehe Luftbilder) eine der wenigen naturhaften Flussmündungen in den Rhein und als Naturschutzgebiet Mündungsgebiet der Ahr ausgewiesen.<ref name="NsgMüAhr" />

Zuflüsse[Bearbeiten]

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Diagramm

Die Zuflüsse der Ahr ab 7 km Länge
(von der Quelle bis zur Mündung)
Schaafbach
  
11,4 km
Lampertsbach
  
9,5 km
Mühlenbach
  
7,1 km
Michelsbach
  
8,3 km
Ahbach
  
14,9 km
Trierbach
  
25,3 km
Dreisbach
  
10,0 km
Armuthsbach
  
18,4 km
Adenauerbach
  
15,7 km
Liersbach
  
14,5 km
Kesselinger Bach
  
14,1 km
Sahrbach
  
15,3 km
Vischelbach
  
10,5 km
Leimersdorfer Bach
  
8,3 km
Hellenbach
  
7,7 km
Harbach
  
9,9 km
Farblegende:
dunkelblau: linke Zuflüsse
hellblau: rechte Zuflüsse

Tabelle der Zuflüsse Vorlage:Zuflussliste Tabellenkopf Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile

Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile

Vorlage:Zuflussliste Tabellenfuß

Daten[Bearbeiten]

Die Ahrquelle hat eine durchschnittliche Schüttung von 12 Liter Wasser pro Sekunde. Das Quellwasser enthält viele stickstoffhaltige Ionen wie Ammonium und Nitrat.

Die Ahr und ihre Zuflüsse bilden das zentrale Gewässersystem des zur Osteifel gehörenden Ahrgebirges. Es entwässert ein Einzugsgebiet von 897,468 km²<ref name="DE-RP_WW">GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (Hinweise)</ref>. Die Ahr erreicht an der Mündung eine mittlere Wasserführung von 8 m³/s.<ref name="Abfluss" />

Von den 85,1 km<ref name="DE-NW_GSK3C">Gewässerverzeichnis des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW 2010 (XLS; 4,67 MB)(Hinweise)</ref> Gesamtlänge der Ahr fließen rund 17 km in Nordrhein-Westfalen und etwa 68 km in Rheinland-Pfalz. Der Fluss hat ein Sohlgefälle von 4 ‰ im Unterlauf und von 4 – 8 ‰ im Oberlauf.

Pegel an der Ahr befinden sich in: Vorlage:Mehrspaltige Liste Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

Hochwasser[Bearbeiten]

Frühere Flutkatastrophen[Bearbeiten]

In katastrophalen Überschwemmungen brachten hohe Flutwellen für viele Menschen im Tal den Tod und für alle in der Region enorme materielle Verluste.

Beim Hochwasser am 21. Juli 1804 starben 64 Menschen.
Beim Hochwasser am 13. Juni 1910 starben 57 Menschen;<ref>Petra Ochs: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF) Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2016-04-01;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> danach mussten alle Ahr-Brücken – außer der Nepomukbrücke bei Rech – wiederaufgebaut werden. Im Ahrstraßentunnel in Altenahr sind Marken der höchsten Pegel angebracht. Da der Ahrstraßentunnel erst 1834 gebaut wurde, fehlt die Marke für 1804, des höchsten Ahr-Hochwassers der letzten Jahrhunderte (zumindest bis zum 14. Juli 2021).

Am 2. Juni 2016 erreichte der Pegel der Ahr in Kreuzberg und Altenahr seinen seit Messbeginn bis dahin höchsten Stand, der allerdings deutlich unterhalb des Pegels von 1910 lag (siehe die Pegelmarken im Ahrstraßentunnel<ref>Heinz Grates: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (JPG) Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>). Am Pegel Altenahr stieg die Ahr auf 369 Zentimeter, 20 cm mehr als beim zuvor höchsten Hochwasser in jüngerer Vergangenheit, dem Hochwasser 1993<ref name="369cm" />.

Flutkatastrophe 2021[Bearbeiten]

Im Laufe des 14. Juli 2021 führten starke und anhaltende Regenfälle zu den bisher höchsten Pegelständen seit Beginn der Messungen. Die letzte Messung in Altenahr gab um 20:45 Uhr einen Pegelstand von 575 cm an<ref name="Pegel" /> und die in Bad Bodendorf am 15. Juli 2021 um 03:45 Uhr einen Stand von 483 cm.<ref name="bodendorf">Pegel Bad Bodendorf / Ahr – Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz</ref> Am 15. Juli 2021 erreichte der Pegel Altenahr einen Wasserstand nach Schätzungen etwa 1000 cm, da die Messstation zu dem Zeitpunkt bereits ausgefallen ist.<ref>Bericht: Hochwasser im Juli 2021</ref> Somit wurden die Pegelstände des „Jahrhunderthochwassers“<ref>Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> von 2016 in Altenahr um rund 6,3 Meter übertroffen. Es war eine verheerende Flutkatastrophe, bei der im Ahrtal 134 Menschen starben und viele Ortschaften und Städte verwüstet wurden.<ref>Flutkatastrophe im Ahrtal: 69 der 134 Toten stammten aus Ahrweiler. In: Redaktionsnetzwerk Deutschland, 18. November 2021. Abgerufen am 21. Juli 2022.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Vereinzelte Siedlungen gab es im Ahrtal bereits in der Römerzeit, wie die Römervilla von Bad Neuenahr-Ahrweiler als Villa Rustica am Silberberg belegt. Wegen seiner ursprünglich ungünstigen Verkehrslage ist das Ahrtal – zumindest was Mittel- und Oberlauf betrifft – jedoch erst verhältnismäßig spät dichter besiedelt worden.

Das änderte sich etwa ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. Siedlungen wurden ausgebaut; Verkehrswege (unter anderem die Ahrtalbahn; auch ein Teil der Bahnstrecke Dümpelfeld–Lissendorf führt durch das Ahrtal) wurden gebaut oder erweitert.

Datei:Ahr 30.07.2022.jpg
Ahrmündung am 23. Juli 2022 bei Niedrigwasser

Gleiches galt für landwirtschaftliche Nutzflächen. Der Flusslauf wurde stellenweise begradigt und seine Ufer befestigt. Um Mühlen und Bewässerungssysteme gleichmäßig mit Wasser versorgen zu können, wurden Wehre in die Ahr gebaut. Künstliche Sohlschwellen sollten die Fließgeschwindigkeit verringern und dadurch Erosion verhindern. Die Wehre und Sohlschwellen werden seit 1989 mit dem Projekt „Lachs 2000“ zurückgebaut mit dem Ziel, die Gewässerökologie zu verbessern sowie u. a. Lachse und Meerforellen wieder anzusiedeln. Für die Renaturierung der Ahr und den Rückbau der meisten Querbauwerke wurden von Ende 1989 bis Juli 2011 ca. 3,5 Mio. Euro investiert.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Wegen der Flutkatastrophe mussten 6000 junge Lachse neu angesiedelt werden, da die meisten durch Heizöl und andere Schadstoffe getötet worden seien.<ref>SWR Aktuell: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

In den 1960er und 1970er Jahren wurde im Ahrtal der Ausweichsitz der Verfassungsorgane des Bundes im Krisen- und Verteidigungsfall zur Wahrung von deren Funktionstüchtigkeit gebaut, umgangssprachlich auch Regierungsbunker genannt. Anfang der 2000er Jahre wurde dieser zurückgebaut, bis heute gibt es oberhalb des Flusstals bei Ahrweiler die Dokumentationsstätte Regierungsbunker.

Am 19. Juli während der gravierenden Dürre und Hitzewelle 2022 fast auf den Tag genau ein Jahr nach der verheerenden Flutkatastrophe 2021, fiel die Ahr, deren Hochwasser im Vorjahr im Ahrtal große Zerstörungen angerichtet hatte, bei einem Pegelstand von 49 cm in Bad Bodendorf,<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> an einigen Stellen bis auf ein kleines Rinnsal annähernd trocken und machte den Eindruck, in ihrem Mündungsgebiet den Rhein nicht mehr zu erreichen. Zwischen den Steinen floss jedoch nach Auskunft des Landesamtes für Umwelt noch etwas Wasser in den Rhein.<ref>Saarbrücker Zeitung: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2022-07-30;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Weinanbaugebiet[Bearbeiten]

Bekannt ist die Ahr durch die im Ahrtal ab der Ortsgemeinde Altenahr flussabwärts angelegten Weinberge. Das Weinbaugebiet Ahr ist das größte geschlossene Weinbaugebiet für Rotwein in Deutschland. Seit 1972 führt der Rotweinwanderweg durch die Südhänge des unteren Ahrtals.

Ahr-Radweg[Bearbeiten]

Der Ahr-Radweg wurde 2007 zwischen Remagen-Kripp und Blankenheim fertiggestellt. Er hat eine Länge von 85 Kilometern und folgt oberhalb von Dümpelfeld überwiegend der Trasse der in diesem Abschnitt stillgelegten Oberen und Mittleren Ahrtalbahn. Die Trasse des zweiten Streckengleises der Ahrtalbahn, kann zwischen Rech und Altenahr sowie ab Ahrbrück weitgehend genutzt werden. Der Radweg ist gut ausgebaut und beschildert. Die Flutkatastrophe von 2021 hat den Radweg streckenweise unterbrochen.

Bilder[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Gottfried Kinkel: Der Führer durch das Ahrthal nebst Beschreibung der Städte Linz, Remagen und Sinzig. T. Habicht, Bonn 1849, (Digitalisat)
  • Karin Joachim: 50 Entdeckungen im Ahrtal. Eifel-Verlag, Köln 2015, ISBN 978-3-943123-09-8.
  • Gottfried Kinkel: Die Ahr (= Rheinisches Land. Kleine Reihe). Mit Bildtafeln von Theo Felten. Georg Fischer, Wittlich 1953.
  • Bruno P. Kremer und Norbert Caspers: Das Ahrtal (Rheinische Landschaften, Heft 23). Neuss 1982.
  • Matthias Röcke: Burgen und Schlösser zwischen Ahr und Brohlbach. Berühmte und unbekannte Anlagen im Kreis Ahrweiler. Bachem, Köln 1984, ISBN 3-7616-0751-2.
  • Michael Losse: Theiss-Burgenführer Hohe Eifel und Ahrtal. 57 Burgen und Schlösser. Theiss, Stuttgart 2003, ISBN 3-8062-1775-0.
  • Vera Kettenbach: Das Ahrtal. Von Bad Bodendorf bis Altenahr. Gaasterland, Düsseldorf 2004, ISBN 3-935873-02-6.
  • Achim Gaasterland (Hrsg.): AhrtalReise. Ein Urlaubs-Magazin für die Region. Wein & Kulinaria, Natur & Landschaft, Kultur & Fitness. Gaasterland-Verlag, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-935873-18-5.
  • Literatur über die Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

<references> <ref name="Abfluss"> Bundesamt für Naturschutz: Ahr-Mündung. Wiederherstellung eines Flussdeltas. auf bfn.de (PDF; 174,7 kB) </ref> <ref name="Pegel"> Pegel Altenahr / Ahr – Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz </ref> <ref name="NsgMüAhr"> [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF; 91,7 kB) Landkreis Ahrweiler, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2014-01-02;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="369cm"> Rekordhochwasser an der Ahr, vom 2. Juni 2016, auf wetteronline.de </ref> </references>

Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung