Ahstedt
Ahstedt Gemeinde Schellerten
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(426)&title=Ahstedt 52° 12′ N, 10° 6′ O
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| Fläche: | 4,54 km²<ref name="gem"/> | |||||
| Einwohner: | 426 (30. Juni 2025)<ref name="gem">Gemeinde Schellerten: Einwohnerbestandsstatistik</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 94 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 31174 | |||||
| Vorwahl: | 05123 | |||||
Lage von Ahstedt in Niedersachsen
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Ahstedt ist ein Ortsteil der Gemeinde Schellerten im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine eigenständige Gemeinde.
Geographie[Bearbeiten]
Ahstedt liegt etwa 1,5 km nördlich des Ortskerns von Schellerten. Unmittelbar östlich schließt der Ortsteil Garmissen an. Ahstedt und Garmissen sind durch den Bruchgraben getrennt.
Geschichte[Bearbeiten]
Die erste urkundliche Erwähnung von Ahstedt findet sich in einem Schriftstück des Johannisstifts in Hildesheim von 1234.<ref>Gemeinde Schellerten: Ahstedt</ref> Der Ort gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Steuerwald im Hochstift Hildesheim. Von 1807 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Ottbergen im Departement der Oker des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. 1814 fiel Ahstedt an Hannover zurück. Die Gemeinde gehörte dort zunächst zum Amt Steinbrück und ab 1859 zum Amt Marienburg. 1867 fiel Ahstedt mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Marienburg. In Niedersachsen kam Ahstedt 1946 zum Landkreis Hildesheim-Marienburg. Am 1. März 1974 wurde Ahstedt Teil der Gemeinde Schellerten im Landkreis Hildesheim.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 396 | <ref>Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).</ref> |
| 1845 | 454 | <ref>Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 72 (google.de).</ref> |
| 1871 | 366 | <ref>Volkszählung 1871</ref> |
| 1910 | 441 | <ref>Landkreis Marienburg. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Oktober 2023; abgerufen am 24. Februar 2026.</ref> |
| 1925 | 420 | <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> |
| 1939 | 390 | <ref name="demand"/> |
| 1950 | 838 | <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref> |
| 1961 | 547 | <ref name="isys" /> |
| 1970 | 484 | <ref name="isys" /> |
| 2025 | 426 | <ref name="gem"/> |
Bau- und Naturdenkmale[Bearbeiten]
Das Wohn- und Wirtschaftsgebäude an der Adlumer Straße 11 sowie die Scheune und das Wohnhaus am Inselweg 5 sind in Ahstedt geschützte Baudenkmale. Eine Eiche gegenüber dem Hof Wehrspon ist ein Naturdenkmal.
Sport[Bearbeiten]
Der TV Garmissen-Ahstedt ist ein ortsansässiger Sportverein.<ref>Vereinsliste Schellerten</ref>
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Karl Lütge (1875–1967), Lehrer und Kirchenmusiker, geboren in Ahstedt
- Wilhelm Kaune (1895–1981), niederdeutscher Schriftsteller, geboren in Ahstedt
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang
Ahstedt | Bettmar | Dingelbe | Dinklar | Farmsen | Garmissen-Garbolzum | Kemme | Oedelum | Ottbergen | Schellerten | Wendhausen | Wöhle
