Ai Mitsu
Ai Mitsu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); geb. 24. Juni 1907; gest. 19. Januar 1946), eigentlicher Name: Ishimura Nichirō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), war ein japanischer Maler im „westlichen Stil“ (Yōga) der Shōwa-Zeit.
Leben und Werk[Bearbeiten]
Ai Mitsu wurde in der Stadt Mibu in der Präfektur Hiroshima als zweiter Sohn eines Landwirtes geboren. Sein Onkel in Hiroshima nahm ihn als Pflegesohn auf, wo er die Oberschule besuchte. Nach Abschluss der Schule 1922, arbeitete er in einer Druckerei. 1924 zog er nach Ōsaka um, wo er die private Kunstschule Tensaiga-juku ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) besuchte und sich nun der Malerei widmete. Ab etwa dieser Zeit nannte er sich Aikawa Mitsurō, was er später zu „Ai Mitsu“ zusammenzog.
1925 zog er nach Tōkyō um, wo er sich im Stadtteil Taninaka niederließ und sich an der „Pazifischen Schule der Westmalerei“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) weiter bildete. Dabei wurde er vor allem durch die zeitgenössische französische Malerei beeinflusst. 1926 wurde zum ersten Mal auf der Nika-Ausstellung ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) eines seiner Bilder angenommen, und zwar „Montparnasse Ikebukuro“. Dort stellte er dann bis 1935 weiter Bilder aus.
Ai Mitsu befreundete sich mit Hasegawa Toshiyuki ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 1891–1940) und Matsumoto Shunsuke und nahm Einflüsse des Fauvismus und Expressionismus auf. Ab 1935 beteiligte er sich an der „Ausstellung unabhängiger Kunst“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), wo 1936 sein Bild „Löwe“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ausgestellt wurde. Daraufhin malte er zwei Jahre nur Löwen-Bilder. Auf der 8. Ausstellung unabhängiger Kunst 1938, stellte er das Bild „Landschaft mit Auge“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) aus, mit dem er einen Preis gewann und das ihn bekannt machte. In dieser Zeit reiste er nach Schanghai, bereiste dann die Nordostregion von China, interessierte sich für die klassische chinesische Kunst der Song- und Yuan-Zeit, aber auch für den Surrealismus.
1942 beteiligte sich Ai Mitsu an der Gründung der „Gruppe neuer Künstler“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), zusammen mit Tsuruoka, Matsumoto, Asō Saburō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 1913–2000) und anderen. Die Ausstellungen der Gruppe neuer Künstler zeigten eine Gegenposition zum damals herrschenden Faschismus an. Bilder aus dieser Zeit sind „Vögel“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), „Selbstbildnis mit Mütze“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), „Selbstbildnis mit Ästen“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und „Selbstbildnis im weißen Hemd“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).<ref group="A">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) heißt wörtlich „weißes Gewand“. Dies ist oft ein Attribut der Heiligen und Gelehrten.</ref> In dieser Zeit besuchte er dreimal die Mandschurei.
1944 wurde Ai Mitsu, kurz nach der Fertigstellung seines „Selbstporträt in weißem Hemd“, zum Militär eingezogen und starb gegen Ende des Pazifik-Krieges Anfang 1945 in Shanghai an Malaria und Amöbenruhr.
1945 gingen beim Atombomben-Abwurf auf Hiroshima die von Ai Mitsu dort gelagerten Bilder verloren.
Ai Mitsu ist trotz seiner kurzen aktiven Zeit mit seinem unabhängigen Werk in Japan unvergessen. 2007 widmete ihm das Nationalmuseum für moderne Kunst in Tōkyō eine Gedächtnisausstellung.
Bilder[Bearbeiten]
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„Selbst“
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„Löwe“
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„Landschaft mit Auge“, 1938<ref name="aimitsu" />
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„Selbstbildnis mit Mütze“
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„Selbstbildnis mit Ästen“
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„Vögel“
Anmerkungen[Bearbeiten]
<references group="A" />
Literatur[Bearbeiten]
- Japan Foundation (Hrsg.): Japanische Malerei im westlichen Stil, 19. und 20. Jahrhundert. Ausstellungskatalog, Köln, 1985.
- Tazawa Yutaka: Biographical Dictionary of Japanese Art. Kodansha International, 1981. ISBN 0-87011-488-3.
- Laurance P. Roberts: A Dictionary of Japanese Artists. Weatherhill, 1976. ISBN 0-8348-0113-2.
- S. Noma (Hrsg.): Ai Mitsu. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 21.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ai, Mitsu |
| ALTERNATIVNAMEN | 靉光 (japanisch, Künstlername); Ishimura Nichirō (wirklicher Name); 石村日郎 (japanisch, wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | japanischer Maler |
| GEBURTSDATUM | 24. Juni 1907 |
| STERBEDATUM | 19. Januar 1946 |