Ai Pelo

Ai Pelo ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) für ehemaliges Gefängnis Aipelo, auch Do Ai Pelo und Aipelu) ist ein Gefängnis aus der portugiesischen Kolonialzeit im heutigen Osttimor. Der Name leitet sich von „Epelo“ her, dem Wort für „bitteres Wasser“ in der lokalen Sprache Tokodede.<ref name="PEssay">Photo Essay: Ai Pelo Prison Museum, East Timor, abgerufen am 29. Mai 2016.</ref> Ai Pelo befindet sich beim Ort Raucasa (Suco Lauhata) an der Sawusee, westlich der Mündung des Flusses Failebo.
Geschichte[Bearbeiten]
Das Gefängnis diente auch als Sitz der Verwaltung und des Zolls. Das neoklassizistische Hauptgebäude mit Verwaltung und Gefängniszellen und die anliegenden Baracken für die hier stationierten Soldaten entstanden 1889 unter Gouverneur António Francisco da Costa als erstes. 1914 wurden zwei weitere Gebäude für Gefangene aus Macau gebaut, wo die Gefängnisse in dieser Zeit überfüllt waren.<ref name="AhpoL">Architectural heritage of portuguese origins of Liquiça, Dili 2013, ISBN 972-757-225-2 (portugiesisch, tetum, englisch)</ref>
Im Gefängnis waren sowohl gewöhnliche Kriminelle als auch politische Gefangene untergebracht.<ref>David Palazón: AI PELO, abgerufen am 29. Mai 2016.</ref> Ein Gefangener war der portugiesische Deportierte Manuel Viegas Carrascalão, der später wegen guter Führung entlassen wurde.<ref name="SAPO" /> Unter Gouverneur José Celestino da Silva (1894–1908) wurden hier auch einige timoresische Liurais gefangen gehalten.<ref name="AhpoL" /> Die Inhaftierten waren unterirdisch untergebracht, wo sie teilweise bis zu den Knien in Salzwasser vom nahe gelegenen Meer standen. Misshandlungen sollen allgemein üblich gewesen sein, so habe man zerstoßenes Glas in das Essen der Insassen gemischt.<ref name="PEssay" />
Eine Flut nach schweren Regenfällen forderte 1939 Menschenleben und beschädigte die Gebäude so schwer, dass keine Weiterverwendung mehr möglich war. Das Gefängnis liegt direkt zwischen zwei Flussmündungen.<ref name="SAPO">Sapo: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Prisão do Ai Pelo, “preservar a ruína e construir um museu local”, 4. Juni 2012 ( des Vorlage:IconExternal vom 29. Mai 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 29. Mai 2016.</ref> 1942 wurden jene Gebäude, die das Unwetter überstanden hatten, von den Japanern als Kommandoposten benutzt, als sie Portugiesisch-Timor besetzt hielten (Siehe auch: Schlacht um Timor).<ref name="SAPO" /> Sowohl japanische als auch australische Bomben fielen im Zweiten Weltkrieg auf die Anlage.<ref name="PEssay" /> Während andere Gebäude der Kolonialzeit in der indonesischen Besatzung (1975–1999) dem Verfall preisgegeben wurden, sorgten die Indonesier für den Bestand der Ruinen des alten Kolonialgefängnisses, so wie sie heute noch existieren. Seit dem 26. Mai 2012 informieren Schautafeln Besucher über die Vergangenheit des Ortes. Es ist geplant hier ein Museum aufzubauen.<ref name="SAPO" />
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Die Küche im Südosten der Anlage
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Der Trakt im Nordosten
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Die Nordwestecke der Anlage mit Blick auf die Nachbarinsel Alor
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Schautafeln in einer der Ruinen
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Das Zentralgebäude
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Im Westen der Anlage
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Koordinaten: 8° 34′ 10,9″ S, 125° 22′ 53,1″ O
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