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Aisch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Aisch
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Die Aisch bei Gremsdorf

Daten
Gewässerkennzahl DE: 2428
Lage

Bayern

Flusssystem Rhein
Abfluss über Regnitz → Main → Rhein → Nordsee
Quelle bei Schwebheim
49° 28′ 27″ N, 10° 21′ 9″ O
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Quellhöhe Vorlage:Höhe/Fmt m ü. NHN
Mündung bei Trailsdorf in die RegnitzKoordinaten: 49° 46′ 53″ N, 11° 0′ 32″ O
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Mündungshöhe Vorlage:Höhe/Fmt m ü. NHN
Höhenunterschied 75 m
Sohlgefälle 0,9 ‰
Länge Vorlage:Str replace km<ref name="GV24-Länge" />
Einzugsgebiet Vorlage:Str replace km²<ref name="GV24-EZG" />
Abfluss am Pegel Laufermühle<ref>Bayerischer Hochwassernachrichtendienst (Stand: 6. September 2011).</ref>
AEo: Vorlage:Str replace km²
Lage: Vorlage:Str replace km oberhalb der Mündung
NNQ
MNQ
MQ
Mq
MHQ
HHQ (1941)
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Vorlage:Str replace m³/s
Vorlage:Str replace l/(s km²)
Vorlage:Str replace m³/s
Vorlage:Str replace m³/s

Vorlage:Maplink

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Die Aisch (<phonos file="De-Aisch.ogg">anhören</phonos>/?) ist ein knapp 83 km langer linker und südwestlicher Nebenfluss der Regnitz in Mittel- und Oberfranken.

Name[Bearbeiten]

Die Etymologie des Namens als die Klare gewinnt man durch den Vergleich mit litauisch áiškus für klar.<ref name="LfO">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783406591310 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen [[[:Vorlage:Neuer Abschnitt/URL]] neuen Eintrag] an.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Im 17. und 18. Jahrhundert wurde das Gewässer auch „Aysch“ geschrieben. Früher wurde fälschlicherweise angenommen, dass die Herkunft des Namens Aisch (karolingisch Eisce und Eisge, in einer Urkunde von 1129 Aisca<ref>Max Döllner: Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933. Ph. C. W. Schmidt, Neustadt a.d. Aisch 1950. (Neuauflage 1978 anlässlich des Jubiläums 150 Jahre Verlag Ph. C. W. Schmidt Neustadt an der Aisch 1828-1978.) S. 8, Anm. 5.</ref>) in seiner ursprünglichen Konnotation fischreich bedeutet.

Geographie[Bearbeiten]

Aischquelle[Bearbeiten]

Datei:Aischquelle1.JPG
Ursprung der Aisch

Die Aisch entspringt mehreren Quellen in einem Gipskarst-Quellgebiet etwa eineinviertel Kilometer südlich der Ortsmitte von Schwebheim und ca. fünf Kilometer südwestlich von Bad Windsheim.

Der Ursprung der Aisch ist vom Bayerischen Landesamt für Umwelt als bedeutendes Geotop 575Q003<ref>Geotop: Ursprung der Aisch (abgerufen am 22. März 2020).</ref> ausgewiesen, siehe hierzu auch die Liste der Geotope im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. Es gibt an der B 13 (Ansbach-Würzburg, Fahrtrichtung Würzburg, ca. 600 m nach der Kreuzung mit der B 470) einen Parkplatz, von dem aus die gefasste Aischquelle zu Fuß erreichbar ist.

Im Januar 2020 stellte das Landratsamt Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim fest, dass die Quelle der Aisch nach stark rückläufiger Schüttung im Vorjahr versiegt sei. Zur Messung wurde eine Wasserstandssonde angebracht.<ref>Die Quelle der Aisch ist versiegt. In: Main-Post vom 11. Januar 2020.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Die Ursache wurde gefunden: Der Gips-Tagebau im Osten hatte der Aischquelle offenbar Wasser abgegraben. Darauf lassen Untersuchungen der Wasser-Zusammensetzung schließen, die die Behörden durchgeführt haben. Seit März 2020 sprudelt die Quelle wieder.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Verlauf[Bearbeiten]

In Illesheim fließt der Aisch nach ca. 2 km die knapp 15 km lange Ens zu, die wegen ihrer größeren Länge oft als Oberlauf angesehen wird. Die Aisch wird in Bad Windsheim durch das Fränkische Freilandmuseum geleitet und fließt über Neustadt an der Aisch und Höchstadt an der Aisch bei Trailsdorf (nördlich von Forchheim) in die Regnitz.

Sie mündet schließlich auf einer Höhe von etwa Vorlage:Höhe/Fmt m ü. NHN bei Trailsdorf von Südwesten und links in die Regnitz.

Ihr etwa 83 km langer Lauf endet 75 Höhenmeter unterhalb ihrer Quelle, er hat somit ein mittleres Sohlgefälle von 0,9 ‰.

Einzugsgebiet und Zuflüsse[Bearbeiten]

Datei:Aisch catchment.png
Einzugsgebiet der Aisch
Tabelle der Zuflüsse von der Quelle abwärts. Länge<ref name="GV-BV-abgemessen-Länge" /> und Einzugsgebiet<ref name="GV-BV-abgemessen-EZG" /> nach der amtlichen Gewässerliste oder nach dem BayernAtlas, Höhen auf diesem abgefragt.<ref name="BA-abgefragt-Höhe" />
Lageangaben für die Mündung relativ zum Mündungsort und zur Aisch:
aufw. = aufwärts, in = in, abw. = abwärts, ggü. = gegenüber, bei = bei, n.0. = nächster Ort
Lageangaben für die Quelle relativ zum Quellort und zum Zufluss:
aufw. = aufwärts, in = in, bei = bei, n.0. = nächster Ort

Auswahl. Zum Vergleich auch mit der Aisch selbst.

Vorlage:Zuflussliste Tabellenkopf Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenfuß

Charakter und Daten[Bearbeiten]

Wie die meisten westlichen Zuflüsse der Regnitz hat die Aisch ein geringes Gefälle und einen geringen Abfluss sowie Sandstrukturen im Uferbereich und in der Gewässersohle.<ref name="wrrlbe04_27">Bayerisches Landesamt für Umwelt: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 19. August 2014 im Internet Archive): Berichte an die Europäische Kommission gemäß Art. 5, Anhang II und Anhang III, sowie Art. 6, Anhang IV, der Wasserrahmenrichtlinie. (PDF) 1. Fassung, Augsburg, 2006, S. 27.</ref> Im Oberlauf ist sie sehr flach und erreicht dort nur eine Tiefe von 1,5 m. Erst im unteren Bereich ist sie bis zu 6 m tief und erreicht eine Breite von bis zu 15 m.

Die Aisch weist durchgehend die Gewässergüteklasse II–III auf.<ref name="wrrlbe04_27" />

Natur und Umwelt[Bearbeiten]

Datei:Weißstorch Aischgrund 8159231.jpg
Weißstorch im Aischgrund

In der Aisch kamen<ref>Max Döllner: Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933. Ph. C. W. Schmidt, Neustadt a.d. Aisch 1950. (Neuauflage 1978 anlässlich des Jubiläums 150 Jahre Verlag Ph. C. W. Schmidt Neustadt an der Aisch 1828-1978.) S. 460.</ref> und kommen u. a. der Karpfen, Weißfische (Rotauge, Rotfeder, Brachse, Barbe, Döbel), die Schleie, der Hecht, der Waller, der Aal und der Zander<ref>Die Aisch, Fischerei Verein Aisch e. V.</ref> vor. Die Krebspest von 1880 rottete auch in der Aisch und ihren Nebenbächen den zuvor sehr verbreiteten Krebs fast völlig aus. Erst nach 1925 nahm die Population wieder zu.<ref>Max Döllner (1950), S. 460.</ref>

Kultur[Bearbeiten]

Der Aischgründer Spiegelkarpfen gilt paniert als eine regionale Delikatesse, die es auch zur internationalen Bekanntheit geschafft hat. Im Aischgrund gab es insgesamt 1500 Teiche, in denen der Karpfen seit dem Mittelalter systematisch gezüchtet wurde. Den Flusslauf entlang führt die Aischgründer Bierstraße (ein Zusammenschluss kleiner und mittelständischer Handwerksbrauereien des Landkreises) von Bad Windsheim bis Höchstadt an der Aisch.

Am Oberlauf bis Lonnerstadt ist die Bevölkerung mehrheitlich evangelisch, am Unterlauf ab Höchstadt überwiegend katholisch. Die Orte Höchstadt, Aisch, Adelsdorf, Uttstadt, Lauf und Weppersdorf am Unterlauf gehörten bis zur Gebietsreform in Bayern zu Oberfranken und kamen dann zu Mittelfranken. Die eingestellte Aischtalbahn, aus dem ehemals ansbachisch-evangelischen Neustadt/Aisch kommend, endete im letzten größeren evangelischen Ort, die Aischgrundbahn, aus dem bambergisch-katholischen Forchheim kommend, im katholischen Höchstadt. Im örtlichen Dialekt sprechen ältere Einwohner von Höchstadt bei einer Fahrt nach Lonnerstadt davon, „aufs Luthrische“ zu fahren.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GV24-Länge"> Länge nach: <ref name="DE-BY_GV2470">Verzeichnis der Bach- und Flussgebiete in Bayern – Flussgebiet Main, Seite 70 des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, Stand 2016 (PDF; 3,3 MB) (bis Seite 72; Seitenzahlen können sich ändern)</ref> </ref> <ref name="GV24-EZG"> Einzugsgebiet nach: <ref name="DE-BY_GV2470">Verzeichnis der Bach- und Flussgebiete in Bayern – Flussgebiet Main, Seite 70 des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, Stand 2016 (PDF; 3,3 MB) (bis Seite 72; Seitenzahlen können sich ändern)</ref> </ref> <ref name="GV-BV-abgemessen-Länge"> Länge, sofern dort eingetragen, nach:

ansonsten abgemessen auf der Hintergrundkarte Topographische Karte auf:

und mit vorgestelltem ca. </ref> <ref name="GV-BV-abgemessen-EZG"> Einzugsgebiet, sofern dort eingetragen, nach:

ansonsten abgemessen auf der Hintergrundkarte Topographische Karte auf:

und mit vorgestelltem ca. </ref> <ref name="BA-abgefragt-Höhe"> Höhe abgefragt (mit Rechtsklick) auf der Hintergrundkarte Topographische Karte auf: <ref name="DE-BY_BV">BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)</ref> </ref> </references>