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Aksarka

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Dorf
Aksarka
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Flagge Wappen
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Föderationskreis Ural
Region Autonomer Kreis der Jamal-Nenzen
Rajon Priuralski
Oberhaupt Tamara Rodionowa
Gegründet 1897
Bevölkerung 3133 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Höhe des Zentrums 30 m
Zeitzone UTC+5
Telefonvorwahl (+7) 34993
Postleitzahl 629620
Kfz-Kennzeichen 89
OKATO 71 158 903 001
Website mo-aksarka.ru
Geographische Lage
Koordinaten 66° 33′ N, 67° 48′ OKoordinaten: 66° 33′ 30″ N, 67° 48′ 15″ O
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Aksarka (Russland)
Aksarka (Russland)
Lage in Russland
Aksarka (Autonomer Kreis der Jamal-Nenzen)
Aksarka (Autonomer Kreis der Jamal-Nenzen)
Lage im Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen

Aksarka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Choja-Sale) ist ein Dorf (selo) im Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen in Russland mit 3133 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort liegt gut 50 km Luftlinie östlich des Kreisverwaltungszentrums Salechard im Nordwestteil des Westsibirischen Tieflands unmittelbar am nördlichen Polarkreis. Er befindet sich am rechten Ufer des Ob gut 150 km oberhalb seiner Mündung in den Obbusen und etwa 15 km oberhalb der Einmündung des rechten Nebenflusses Aksarka.

Aksarka ist Verwaltungszentrum des Rajons Priuralski sowie Sitz der Landgemeinde Aksarkowskoje selskoje posselenije, zu der acht weitere Ortschaften gehören: am rechten Ufer des Ob liegen die Siedlungen Gornoknjasewsk (40 km westlich) und Tschapajewsk (13 km südöstlich) sowie das Dorf Charsaim (23 km westlich), am linken Ufer des Ob beziehungsweise seinen linken Nebenarmen befinden sich die Siedlungen Jambura (50 km nordöstlich), Towopogol (10 km ostsüdöstlich) und Wylposl (25 km westnordwestlich) sowie das Dorf Chalaspugor (23 km nordwestlich), die Siedlung Seljony Jar liegt 33 km südwestlich am Ob-Nebenfluss Polui.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals erwähnt wurde der Ortsname als (russifizierte) Bezeichnung für den Woksarkowski ulus der nomadisch lebenden nenzischen indigenen Bevölkerung des Gebietes 1868, woraus die Bezeichnung Oksarkowskije jurty für eine erste ständige Siedlung ab 1897 hervorging (abgeleitet vom unterhalb einmündenden Fluss). Dieses Jahr gilt als Gründungsjahr. Später setzte sich die heutige Schreibweise durch; unter den Nenzen ist jedoch die Bezeichnung Choja-Sale (etwa „Birkenkap“) üblich, die Bezug auf die Birkenwälder nimmt, die sich zwischen Salechard und der Mündung des Ob an seinem rechten, dort höheren Ufer erstrecken.

Das eigentliche Dorf entstand um 1930, als während der „Entkulakisierung“ Bauern aus den Gebieten der heutigen Oblaste Astrachan, Tscheljabinsk und Tjumen nach dort zwangsumgesiedelt wurden. Am 26. Juni 1940 wurde der Verwaltungssitz des am 10. Dezember 1930 gegründeten Priuralski rajon (etwa „Uralnaher Rajon“) aus dem etwa 90 km nordöstlich am linken Ob-Nebenfluss Schtschutschja gelegenen Dorf Schtschutschje nach Aksarka verlegt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1939 1364
1959 1488
1970 1752
1979 2171
1989 2365
2002 2569
2010 3133

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Verkehr[Bearbeiten]

Nach Aksarka führt eine Straße von Salechard, wo sich ein Flughafen befindet und Verbindung über den Ob (im Sommer per Autofähre, im Winter per Eisstraße) nach Labytnangi mit der nächstgelegenen Bahnstation besteht. Von Aksarka verläuft die Straße weiter in südöstlicher Richtung als Winterpiste in das etwa 250 km entfernte Nadym.

Aksarka besitzt eine Anlegestelle am Ob.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Verwaltungszentrum: Salechard
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Anmerkungen: S – Sitz eines Stadtkreises, R – Verwaltungszentrum eines Rajons, SG – Sitz einer Stadtgemeinde (gorodskoje posselenije)

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