al-Akhbar
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| Beschreibung | libanesische Tageszeitung |
| Verlag | al-Akhbar, Concorde Bldg. 6th Floor, Verdun, Beirut, Lebanon |
| Erstausgabe | 2006 |
| Erscheinungsweise | täglich |
| Verkaufte Auflage | 15.000<ref name="nytimes">Rarity in Region, Lebanese Paper Dares to Provoke. Englisch. The New York Times, 28. Dezember 2010.</ref> Exemplare |
| Chefredakteur | Ibrahim al-Amin |
| Weblink | www.al-akhbar.com/ |
al-Akhbar (arabisch الأخبار {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist eine libanesische, linksorientierte Tageszeitung. Der Hisbollah ist sie zwar nicht direkt verbunden, aber sie unterstützt oft deren Ideen.<ref>Nello Del Gatto: Libano, Amal Khalil uccisa: la voce dei villaggi nel mirino della guerra - Nona giornalista libanese morta; Beirut accusa Israele, che nega e apre un’inchiesta, La Stampa, 23. April 2026</ref> Die Tageszeitung positioniert sich generell gegen Saudi-Arabien, die USA, die Partei „Zukunftsbewegung“ und die Allianz des 14. März.<ref>https://lebanon.mom-gmr.org/en/media/detail/outlet/al-akhbar-2/</ref>
Sie erscheint seit 2006 in Beirut in arabischer Sprache, von 2011 bis 2015 gab es eine zusätzliche Internetausgabe auf Englisch. Ihr derzeitiger Chefredakteur ist Ibrahim al-Amin.<ref name="aboutus"> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Al Akhbar, About us (engl.) ( vom 18. Januar 2013 im Internet Archive)</ref> Die gedruckte Auflage liegt bei 10.000–15.000 Exemplaren und ihre Website ist mit Abstand die beliebteste aller libanesischen Zeitungen.<ref name="nytimes" />
Geschichte und Selbstverständnis[Bearbeiten]
Die Zeitung wurde von dem libanesischen Journalisten Joseph Samaha gegründet, die erste gedruckte Ausgabe erschien am 14. August 2006. Samahas Ziel war eine Zeitung, die die höchsten journalistischen Standards einhält und gleichzeitig „den Prinzipien des antiimperialistischen Kampfes, progressiver Politik und Meinungsfreiheit treu ist“.<ref name="aboutus" /> Inhaber und wichtigster Geldgeber ist der Londoner Investmentbanker Hassan Khalil.<ref name="nytimes" />
Als Partner von WikiLeaks veröffentlichte die Zeitung mehrere Male Dokumente, die dieser Webseite zugespielt wurden, so Auszüge aus den Depeschen US-amerikanischer Botschaften zum Libanonkrieg 2006, zum UN-Tribunal für den Libanon, interne Papiere der syrischen Regierung und US-amerikanische Depeschen aus der Zeit Henry Kissingers.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.WikiLeaks, Al-Akhbar collaborate on "embarrassing" Syria Files ( vom 29. September 2013 im Internet Archive). Englisch. Online auf english.al-akhbar.com vom 5. Juli 2012.</ref><ref name="kissinger">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.WikiLeaks publishes 1.7 million "Kissinger Cables" ( vom 11. April 2013 im Internet Archive). Englisch. Online auf english.al-akhbar.com vom 8. April 2013.</ref>
2011 verweigerte al-Akhbar, als einzige libanesische Zeitung, eine Anfrage des US-amerikanischen Botschafters Jeffrey Feltman auf ein Treffen mit der Redaktion. Dieser warf der Zeitung daraufhin vor, der Hisbollah nahezustehen.<ref>Heroic Journalism in Lebanon? Ex-Envoy Disagrees. Englisch. The New York Times vom 8. Januar 2011 (Leserbrief).</ref>
Am 22. April 2026 nahm Israels Militär, trotz einer zehntägigen Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon während des Libanonkrieg 2026, die Journalistin Amal Khalil, Korrespondentin der Zeitung Al-Akhbar, und ihre Kollegin, die Fotoreporterin Zeinab Faraj, die unterwegs waren um über Angriffe auf das Dorf Bint Dschubail zu berichten, ins Visier. Amal Khalil wurde während ihrer journalistischen Arbeit in der Stadt Al-Tayri von Luftangriffen Israels gezielt getötet. Khalil war stundenlang unter Trümmern eingeschlossen, sie rief ihre Familie und das libanesische Militär um Hilfe an. Präsident Joseph Khalil Aoun bat das Rote Kreuz und die Vereinten Nationen um Hilfe bei der Rettung von Khalil und Faraj. Das Rote Kreuz wurde sieben Stunden lang von Israels Militär aufgehalten – als sie sie nach sieben Stunden erreichten, war Amal Khalil tot. Das Rote Kreuz und die libanesische Regierung erhoben schwere Vorwürfe. Amal Khalil war die neunte Medienschaffende, die seit im Libanon von israelischen Streitkräften getötet wurde.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: The Washington Post, 22. April 2026. Abgerufen am 23. April 2026 (en-US).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Der libanesische Premierminister Nawaf Salam warf Israel Kriegsverbrechen vor und schrieb: „Das gezielte Angreifen von Journalisten und das Behinderung des Zugangs von Rettungsteams zu ihnen sowie die erneuten Angriffe auf diese Teams nach deren Eintreffen stellen eindeutig Kriegsverbrechen dar“. Er erklärte, israelische Angriffe auf Medienschaffende seien keine „Einzelfälle“ mehr, sondern „eine etablierte Methode, die wir verurteilen“.<ref>https://edition.cnn.com/2026/04/22/middleeast/lebanon-israel-journalist-killed-amal-khalil-latam-intl</ref><ref>https://news.sky.com/story/israel-accused-of-war-crimes-after-targeted-killing-of-journalist-13535269</ref><ref>https://today.lorientlejour.com/article/1427131/amal-khalil-lebanese-journalist-receives-israeli-death-threat-urging-her-to-leave-southern-lebanon.html</ref><ref>https://www.theguardian.com/world/2026/apr/23/lebanon-journalist-amal-khalil-israel-death-threat</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />