Alain Gibert
Alain Gibert (* 1947 im Département Haute-Loire; † 23. Juni 2013 in Clermont-Ferrand<ref name="obit">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Le musicien et compositeur de jazz Alain Gibert est décédé cette nuit ( vom 26. Juni 2013 im Internet Archive) (französisch)</ref>) war ein französischer Jazzmusiker (Posaune, auch Saxophon, Trompete, Gesang, Arrangement und Komposition), der als Mitglied des Musikerkollektivs ARFI Vertreter der Folklore imaginaire war.
Leben und Wirken[Bearbeiten]
Gibert stammt aus dem Kanton Pradelles und studierte zunächst Mathematik, bevor er sich der Jazzmusik zuwandte. Von der Gitarre wechselte er 1975 zur Posaune. Er war Gründungsmitglied der Association à la Recherche d’un Folklore Imaginaire (Arfi), die 1977 in Lyon entstand und gehörte schon zuvor kurzzeitig zum Workshop de Lyon. Gelegentlich arbeitete Gibert mit Steve Waring im Bereich des Chansons<ref name="obit" /> und verfasste auch Kinderlieder (L'Oreille en Colimaçon). Seit 1999 spielte er im Trio „Apollo“ mit Jean-Paul Autin und Jean-Luc Cappozzo. Mit seinem Sohn, dem Bassklarinettisten Clément Gibert, bildete er das Duo Kif Kif. Er war zwischen 1975 und 2003 an 25 Aufnahmesessions beteiligt,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Tom Lord Jazz Discography ( vom 16. Juli 2021 im Internet Archive). Abgerufen am 7. April 2024.</ref> u. a. mit der Arfi-Bigband La Marmite Infernale und bei Louis Sclavis (Ellington on the Air 1993;Les Violences de Rameau 1996). Sein Oratorium Lorraine Motel, das auf Martin Luther Kings Rede I Have a Dream aufbaut, wurde 2009 uraufgeführt.<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Lorraine Motel ( vom 5. November 2013 im Internet Archive)</ref> Für den Rundfunk produzierte er 2010 seine Komposition La bouche entrouverte aura le dernier mot.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Alla Breve, 30. August 2010 ( vom 5. November 2013 im Internet Archive)</ref> Gibert, der im Juni 2012 im Alter von 66 Jahren in einem Krankenhaus in Clermont-Ferrand starb, wurde in seinem auvergnatischen Heimatort Coissard (Montmorin) bestattet.<ref>Information bei Citizen Jazz</ref>
Diskographische Hinweise[Bearbeiten]
- Chariot d'Or: L'Auvergne imaginée (Silex/Auvidis, 1995, mit Louis Sclavis, Jean-Louis Matinier, Bruno Chevillon)
- Kif Kif La Descendance de l'Homme (Arfi)
- Le Marvelous Band (Arfi)
- Kif Kif Les Deux Moitiés de La Pomme (Arfi)
- Bomonstre & Boris Jollivet, Lionel Marchetti, Joël Bastard O Saisons... O Trombones (Arfi)
- Alain Gibert & André Ricros Jean de la Grive (Universal, 2009)
- Apollo Adieu les filles (Arfi 2009, mit Jean-Paul Autin, Jean-Luc Cappozzo, Géraldine Keller, Gilles Chabenat)
Weblinks[Bearbeiten]
- Alain Gibert bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum
- Alain Gibert bei Discogs
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gibert, Alain |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Jazzmusiker |
| GEBURTSDATUM | 1947 |
| GEBURTSORT | Département Haute-Loire |
| STERBEDATUM | 23. Juni 2013 |
| STERBEORT | Clermont-Ferrand |