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Alain Pichard

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Alain Pichard (* 1955 in Saint-Maurice VS<ref name="lin">lin: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Der Geschnittene. (Memento vom 12. Oktober 2017 im Internet Archive) In: Bieler Tagblatt, 16. November 2011.</ref>) ist ein Schweizer Lehrer, Gewerkschafter (VPOD) sowie Kantonal- und Kommunalpolitiker (GLP).

Leben[Bearbeiten]

Pichard wuchs in Bex im Kanton Wallis und in Basel auf<ref name="lin"/> und arbeitete als Buchhändler, ehe er auf dem zweiten Bildungsweg Reallehrer wurde.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Autorenteam Respekt statt Rassismus (Memento vom 23. November 2015 im Internet Archive) auf der Website von Filme für eine Welt (Qualitätslabel der Stiftung éducation21).</ref> Pichard war zunächst gewerkschaftlich (VPOD) und zuerst als Mitglied der Partei der Arbeit der Schweiz<ref>Franziska Laur: "Wer Therapie sät, wird Fälle ernten" Aus: Basler Zeitung, 15. Mai 2014</ref>, dann der Grünen Partei der Schweiz bildungspolitisch aktiv.<ref name="sfdrs"/>

2006 veröffentlichte er einen kontroversen Artikel über Integrationsprobleme an Bieler Realschulen in der Weltwoche,<ref>Philipp Gut: Heilsamer Klassenkampf: Durchbruch zur Wirklichkeit. In: Die Weltwoche, Ausgabe 15/2007.</ref><ref>Philipp Gut: Schulpolitik: Revolte der Realisten. In: Die Weltwoche, Ausgabe 15/2009.</ref> worauf er zur Grünliberalen Partei wechselte.<ref name="sfdrs"/> Von 2009 bis 2016 war er für die Grünliberale Partei Mitglied im Stadtrat von Biel/Bienne.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Alain Pichard (Memento vom 23. November 2015 im Internet Archive) auf der Website der Stadt Biel/Bienne.</ref> Seit Juni 2022 ist Pichard Grossrat;<ref>Alain Pichard, GLP, Biel/Bienne. In: Grosser Rat. Staatskanzlei des Kantons Bern, abgerufen am 29. März 2023.</ref> bei den Wahlen 2026 verpasste er aber die Wiederwahl.<ref>Grossratswahlen vom 29. März 2026. Übersicht aller neu gewählten, wiedergewählten und nicht wiedergewählten Ratsmitglieder. Staatskanzlei des Kantons Bern, 2026, abgerufen am 30. März 2026.</ref>

Er ist prominenter Rezipient der Ideen von Thilo Sarrazin<ref name="sfdrs">4-Phasen-Reduit-Denken der Linken nach Alain Pichard, Reallehrer. Club (SF DRS), 17. August 2010.</ref> und vertritt die Idee, dass mangelnder Integrationswille muslimischer Eltern bewirke, dass deren Kinder weniger erfolgreich in der Schule seien.<ref>Romina Lenzlinger: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Nach der Sarrazin-Debatte schlägt jetzt ein Bieler Lehrer Alarm: Muslime bremsen Schweizer Schüler aus. (Memento vom 12. Oktober 2017 im Internet Archive) In: Blick, 2. Januar 2012.</ref> Zum Thema tritt er regelmässig öffentlich in Erscheinung.

Im Dezember 2013 lancierten die Berner Lehrer Pichard und Andreas Aebi das Memorandum «550 gegen 550» für eine Überarbeitung des 550 Seiten starken Lehrplans 21, das nach wenigen Tagen von über 600 Lehrern unterschrieben wurde.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Zeitpunkt vom 28. Dezember 2013: 550 gegen 550 (Memento vom 31. Mai 2020 im Internet Archive)</ref>

2015 und 2016 gab Pichard vier Auflagen mit insgesamt 13'500 Exemplaren der Broschüre Einspruch! heraus, um 33 linken und linksliberalen Kritikern des Lehrplans 21 aus Politik, Bildungsforschung, Kultur und Schulpraxis eine öffentliche Stimme zu geben.

Pichard ist Gastautor bei der Achse des Guten und schreibt für das Bildungsblog condorcet.ch.<ref>Beitragsliste von Alain Pichard bei der Achse des Guten.</ref>

Schriften[Bearbeiten]

  • Alain Pichard (Hrsg.): Einspruch! Kritische Gedanken zu Bologna, Harmos und Lehrplan 21. 4. Auflage, Eigenverlag Alain Pichard, Biel 2016.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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